Costa Rica Fotos fast ohne Tiere, mit Informationen zum Land und Reisen und Preisen - September 2019

Hinflug am 27. August 2019, nur 9 Passagiere in der Economy Plus, Kosten hin- und am 10. September zurück CHF 2300 für zwei Personen. Der Rückflug am 10. September 2019 war mit spanisch sprechenden Passagieren fast ausgebucht.


Costa Rica
27. August 2019 - 10. September 2019


Flug Zürich-ZRH nach San José-SJO
27. August 2019

Fast wie in der Business-Class.

Im karibischen Meer von Haiti bei Gomier (Strand), am unteren Bildrand der Riviere Ginaudée.

Wunderschönes Korallenriff: Roncador Bank (Kolumbien), 15 km lang, 6 km breit. Das Riff hat eine Cay, das ist eine kleine Korallen- und Sandinsel die keine Erhebungen hat. Sie werden auch Key genannt, wie die Florida Keys. Die kleine Insel hat eine Grösse von 600 mal 300 Metern mit einem Leuchtturm und verlassenen Gebäuden, himmlisch schön! iPhone 8 Sabina.

Dieses Korallenriff konnte ich nicht finden. Im 2026 behauptet KI das Riff liege im Südchinesischen Meer. Manchmal bringt die KI nichts als Schrott. Gut möglich, dass kein Land aus dem Wasser ragt.

Erster Blick auf das bergige Costa Rica, den Rio Grande de Tarcoles und die Autopista José Maria Castro Madriz (27) am unteren Bildrand, kurz vor der Landung. Man kann sich jetzt gut vorstellen, dass 100 km in Costa Rica nicht 100 km in Europa entsprechen. Man braucht viel länger und kann mit 40 km im Schnitt rechnen. iPhone 8 Sabina.

San José, 385'000 Einwohner, mit Agglomeration 1.5 Mio. mit viel Stau in der Stadt. 


Clandestino Beach Resort, Parrita, Puntarenas
28. August 2019 - 30. August 2019

Bausünde in Jaco Beach (irgendwem ging das Geld aus). Nie wohnte da jemand.

Jaco Beach ist ein schöner Strand mit schönem Wind.

In den meisten Hotels (mindestens auf dem Land oder an der Küste) wirft man das benutzte Toilettenpapier nicht in die Schüssel, sondern in einen daneben stehenden Abfallkübel. Wir waren uns das vom Wohnwagenleben in den USA gewohnt. Der Grund ist das Verhindern von Verstopfung der Abwasserrohre.

Costa Rica verfügt über genügend Wasser. Die Pools sind meistens angenehm fast ohne Chlorgeschmack.

Wer sich über das seichte Wasser wundert. In unserem Pool laichten die Aga-Kröten über Nacht ab. Die Poolboys fischten den Laich noch vor Tagesanbruch ab. Trotzdem war das Wasser ganz schön seidig. Die Körpercreme kann man zu Hause lassen.😏

Gibt eine seidige, geschmeidige Haut.

Ticos und Ticas sind für ihren entspannten Lebensstil bekannt: Pura Vida!

Die Ticas und Ticos (so nennen sie sich selber) sind nett und fleissig. Wenn man aber etwas wissen möchten, einfach fragen: Viele sind sich an herrliche Tiere gewohnt und würden nie auf die Idee kommen, das Fremden zu zeigen. Für sie ist das täglich Routine!

Wir machten einen Tagesausflug in den Manuel Antonio Nationalpark. Der ist für Massentourismus geschaffen worden. Trotzdem sieht man dort ein paar Tiere. Auch baden könnte man im Meer.

Eine Horde Totenkopfäffchen turnte über unseren Köpfen. Unsere Begleiter, Jules und Susi, fanden das nicht toll und drängten weiterzugehen. Schade. Ich hätte noch stundenlang fotografieren können.

Was mich an Costa Rica gestört hat. Das Klima ist dermassen feucht heiss, dass ich als stark schwitzender Typ dauernd feuchte Kleider trug. Aber die Tierwelt war wirklich wunderschön.

Ich finde Palmen wunderschöne Bäume.

Schade wachsen sie nur in wärmeren Gefilden. Das ganze Jahr geht die Sonne um 6 Uhr morgens auf und um 18 Uhr abends unter. 

Moskito-Netze sind nötig: Da Costa Rica Malaria, Denguefieber und auch Zika-Fälle vorweist, ist ein Schutz draussen notwendig. Mehrmals Nachsprühen am Tag und in der Nacht ist empfehlenswert.

Die Hotels, wie das Clandestino Beach Resort, sind vielfach wunderschön und individuell gestaltet.

An einem Morgen besuchte ein Horde Kapuzineraffen das Hotel. Wir durften sie mit Bananen füttern.

Finde das Männchen. Die "Grossblütige Thunbergia" ist schon fast wieder am Verblühen.

Eine schöne Blüte der "Heliconia latispatha". Auch als "Falsche Paradiesvogelblume" oder "Hummerschere" bekannt. Mit Sonnenlicht kommen die Farben noch besser zur Geltung.

Da wir in der Nebensaison in Costa Rica waren, können wir nur erahnen, ob das Land in der Hauptsaison überlaufen ist. In gewissen Gegenden sicher, so kennt der Manuel Antonio NP ein Tageskontingent an Eintritten für Touristen.

Auf Landkarten der Mietwagenfirmen würde ich mich nicht verlassen. Dieser Strand war als "Playa Dulce Vida" (Süsse des Lebens) eingezeichnet. Im Internet wird er aber als "Playa Palo Seco" geführt. Ich würde den Palo Seco eingeben.

Strandläufer (der kleine Vogel in der Mitte) gibt es auf der ganzen Welt, sie legen Tag für Tag riesige Distanzen zurück.

Irgendein Meereswurm war künstlerisch tätig.

Endlich. Auf genau solch eine Palme habe ich schon lange gewartet. Um ehrlich zu sein, finde ich aber helle Sandstrände schöner. Dieser Sand mit seiner dunklen Farbe wird extrem heiss. Der Strand war die ganze Zeit menschenleer.

La Fortuna, Provinz Alajuela
30. August 2019 - 2. September 2019

Ein wunderschönes Gebiet.

Die Volcano Lodge in La Fortuna bietet heisse Bäder an. Wie viele Hotels in der Gegend.

Sabina war das Wasser fast zu heiss. Sie die warme Bäder liebt. Ich weniger. Was viele auch nicht wissen: Mit hohem Blutdruck sollte man heisse Bäder meiden.

Nächtliche Beleuchtung in der Volcano Lodge, das Nachtleben hält sich in Grenzen, viele Restaurants schliessen um 2200h.

Wenn man zurück ins Hotelzimmer kommt, gibt es eine Überraschung. Das ist richtige Kunst! Im Hotel legt man 2-5 USD oder 1000 bis 3000 Colones für die Putzequipe hin, täglich.

Die wilden Bananen schmeckten uns besser als die gekauften, sie sind viel weniger süss.

Keine Sicht auf den Arenal. Seit 2011 floss keine Lava mehr. Er gilt aber noch immer als aktiv.

Genau Sabina. So einen Spitz hat der Vulkan. Auch wenn keine Lava fliesst. Manche Gäste hören in der Nacht, wie der Vulkan rumort.

Nur einmal beim ersten Halt in La Fortuna lichteten sich die Wolken und gaben die Sicht frei.

Im Hotelgarten zeigten sich immer wieder Kolibri.

Ein Blautangar. Baum Restaurant im Hotel lockten sie die einheimischen Vögel mit Bananen an.

Als unsere Begleiter abgereist waren, buchten wir eine Nachtfroschtour. Ein schönes Erlebnis.

Topmoderne elektronische Werbetafel. Die Moderne hält in La Fortuna Einzug.

Costa Rica ist auf Backpacker ausgerichtet. Erst in den letzten Jahren versucht man, Luxustouristen anzulocken.

Leider können wir auf unseren Reisen den Souvenirläden selten widerstehen. Ach: "Let's keep the economy running."

Die kleinen Verkaufsstände und Sodas (kleine, meistens familiengeführte Küchen) sind bekannt für ihr gutes Essen. Sagt man.

Selina, ein Backpacker-Hotel für kleine Budgets.
typisch La Fortuna/Costa Rica
Für mich ein typisches Bild. So habe ich 2026 La Fortuna in Erinnerung.

Unsere Weigerung, mit Jules und Susi im selben Wagen weiterzufahren, kam vor allem bei Susi nicht gut an. Jules Fahrstil ist nichts für Mitfahrer. Trotzdem kamen sie mit in die Autovermietung. Ich erledigte alle Formalitäten und konnte den Wagen 2 Stunden später abholen. Während dem Gespräch sah ich Susi, die gebürtige Costa Ricanerin, mit dem Chef der Vermietung diskutieren. Als wir Stunden später den Wagen abholen wollten, stand dieses Geschwür da. Sie hätten keinen anderen, auch nicht in den nächsten Tagen. Die Schaltung war vermurkst und die Bremsen eine Katastrophe. Wohl eine kleine Tica-Rache?!

Zurück im Hotelzimmer reservierte ich im Internet einen Santa Fé für den nächsten Tag und bis zu unserer Abreise. Und wir erhielten sogar einen Santa Fé, von der gleichen Station! Der Angestellte, ein anderer als am Tag zuvor, machte sogar ein paar Bücklinge, was eigentlich nicht zu Ticos passt! Auf meine Reklamation hin haben sie sich per E-Mail entschuldigt.

Man könnte meinen, Sabina sei ein Walmart-Kind. Jedenfalls liebt sie dieses Warenhaus. Es erinnert sie an die geliebten USA. Dass aber bewaffnete Wächter mit schusssicheren Westen das Areal und auch innen den Laden sicherten, lässt auf Arbeitsbeschaffung oder hohe Kriminalität schliessen. Dieser Walmart steht in Liberia, nicht weit von Playas del Coco entfernt.


Playas del Coco, Guanacaste
2. September 2019 - 8. September 2019

Playas del Coco (Playa del Coco) ist nicht meine bevorzugte Destination. Der Strand ist farblich eher dreckig braun, das Wasser war nie klar, und die Umgebung und das Dort gefielen mir nicht. Da ich aber eh nicht der Beach-Boy bin, genoss ich die vielen Vögel und Leguane.

Strandbar in Playas del Coco, immer schön farbig. Jeden Tag nahm ich mir vor, hier ein Bier zu trinken. Irgendwie kam es nie dazu. Das Café gibt es im 2026 immer noch.

Als wir in Coco waren, herrschte eigentlich kein touristischer Betrieb. Es wirkte wie ausgestorben.

Wo gibt es keine chinesischen Restaurants?

Nicht wenige Lokale standen an der Hauptstrasse leer. Der Farbenpracht von Costa Rica ist dieser Laden wohl nachempfunden. Aber auch dieses Lokal war zur Vermietung ausgeschrieben.

Pura Vida ist nicht nur ein Slogan, auch die Ticos und Ticas benützen den Ausdruck regelmässig.

Man erhält in Costa Rica alles, was man sich wünscht. Die importierten Waren wie Käse etc. sind aber teuer. Dafür ist Fleisch relativ billig.Wenn man auswärts gut essen geht, zahlt man ohne Wein schnell einmal 60 USD für 2 Personen.

Immer wieder erlebten wir wunderschöne Sonnenuntergänge.

Jules, unser Gastgeber, ist von früh bis spät nicht wenig im Internet unterwegs. Das Internet funktionierte überall tadellos.

Die gleichen Stühle sind in der Schweiz im Lipo erhältlich (13 CHF). Einer steht seit Jahren auf unserer Terrasse.

Die Strände sind sauber, der dunkle Sand gefällt zuerst, aber eigentlich sind helle Strände schöner. Er wird leider ziemlich heiss. Auch bei Regenzeit gibt es ab und zu Sonne.

Moderne Villen säumen die Hänge von Playas del Coco.

Bootsfahrten raus zum Wellenreiten, Fischen oder Tauchen sind beliebt.

Making of ... Jules hat das Beach House mit einem Kollegen zusammen gekauft. Er wollte schöne Fotos von mir machen lassen, um die Räume und Häuser zu vermieten. Leider kam ihm die Pandemie in die Quere und sein Kollege hatte nicht die gleiche Zukunft im Sinn wie Jules. Er hat seinen Anteil später verkauft und 100'000 Quadratmeter Bauland ganz in der Nähe von Liberia gekauft. Er hofft im 2026 das Land zu verkaufen. Anfragen gerne an mich.

Die Wolken hingen schwer über Coco. Irgendwann mussten wir die Fotos aber schiessen. Was doch eine ziemliche Arbeit mit sich bringt. Als wir fertig waren, strahlte plötzlich die Sonne vom Himmel. Anstatt die ganze Session zu wiederholen, dachte ich, dass ich die gemachten Fotos wie wenn die Sonne geschienen hätte, bearbeiten könne. Leider ist das nicht möglich. Meine Faulheit fuchst mich 2026 noch.

Das Wasser wechselte doch recht stark. Das Meer war an einigen Tagen sehr warm, an anderen wieder eher kühl. 

Alberto, der Schweisser und Vater von 7 Kindern.

Mit seinem Moped kommt er zur Arbeit. Nicht immer sind die Handwerker aber zuverlässig, so kann der Preis inmitten des Auftrages schon mal ändern. Mit ihm hatte Jules so manche Diskussion.

Wir fühlten uns im Beach House pudelwohl.

Costa Rica hält viel von Umweltschutz. Meistens wirkt das Land sehr sauber. Auch die Strände waren ohne erkennbare Abfälle.

Fischerboote gibt es in allen Variationen, viele Marke Eigenbau. 

Berechne den Sonnenstand. 2019 fand ich diese Aufforderung witzig. 2026 kann ich mich vor Lachen halten.😏 Tja, der Humor verändert sich eben auch.

Dies sei eine gut laufende Bar gewesen. Sie musste aber abgerissen werden, da die Baubewilligung fehlte. Auf diese legen die Behörden wert. Jules wollte an dieser Stelle ein Hotel bauen und hatte schon konkrete Pläne. Irgendwas ist dann wieder dazwischen gekommen. Manchmal ahnten wir, dass Jules nicht alles durchzieht, was er sich vornimmt. Aber hey, träumen darf man ja.

Auch wenn man umweltbewusst ist, gerudert wird auch in Costa Rica nicht.

Strassenverkäufer stammen vielfach aus Nicaragua. Wir haben eine schöne Holzschale erstanden. "Keep the economy running."😙

Keine Bauruinen wie ein Betrachter in der Schweiz meinte. Nein, schönste Villen an privilegierter Lage.

In Costa Rica ist alles farbig. Wirklich alles.

Die nahe an Playa del Coco gelegene Playa Hermosa (ich glaube, den Namen sieht man öfters) sei sehr beliebt in der Hochsaison.

Trotz nicht wenig Imperial Bier habe ich in den Ferien ein paar Kilos verloren.

Die Sonnenuntergänge waren immer wunderschön.


Abschied von Jules, Fahrt zurück nach La Fortuna
8. September 2019 - 9. September 2019

Über Land sind die Strassen sind der Topographie angepasst aber in gutem Zustand. 20-Tönner geben ordentlich Gas. Die Verkehrsregeln werden zum Teil massiv verletzt, trotz hohen Geldbussen und Gefängnis bis zu 3 Jahren. Ich bin so frei und nutze diesen Link. Bei einem Unfall keineswegs den Wagen bewegen, es könnte als Schuldeingeständnis gewertet werden. Sofort die Mietfirma informieren. Für einen Santa Fé muss man mit USD 100 pro Tag rechnen.

Selten geht es so gerade aus, wie hier zwischen Canas und Tilaran.

Was man auch in den Boden steckt, in Costa Rica gedeiht alles. Auch in der Nacht.

Hotels kommen zwischen 60 und 120 USD zu stehen, pro Zimmer und Nacht. Es gibt aber viele sehr günstige Hostels. Sie sollen auch meistens sehr sauber sein. Die Ticos und Ticas haben in der Regel eine sehr gute schulische Ausbildung. Sie sprechen zum Teil perfekt Englisch. Nur auf dem Land sollte man ein paar Wörter Spanisch sprechen. Mit Deutsch kommt man nicht weit.

In Costa Rica gibt der Fussball den Ton an... Roger Federer kennt hier nicht jeder. 

Der Mädchentraum von Sabina, ein Ford Mustang.

Die Mitarbeiter der Hotels waren sehr hilfsbereit: Mein verloren gegangenes Handy haben sie von sich aus mit mehreren Telefonaten wieder beschafft, vielen Dank!

Gartenanlagen gleichen manchmal einem Garten Eden.


San José, Hauptstadt von Costa Rica
9. September 2019 - 10. September 2019

Ein Erdrutsch verschüttete die Hauptstrasse kurz vor San José, das 1100 Meter über Meer liegt. In 25 Minuten würde es weitergehen! Und in genau 25 Minuten ging es auch weiter! Wir staunten!

Carlos, der grösste "Metallica" Fan auf der Welt (seine Worte), der schon im Letzigrund in Zürich an einem ihrer Konzerte war! Mit grosser Kamera sollte man des Nachts in San José an den zentralen Orten bleiben, meinte er. Danke für Deine Tipps, Carlos! 

Das Hotel Presidente in San José liegt zentral und ist ziemlich schön gestaltet.

Das hoteleigene Restaurant soll sehr gut sein.

Es gibt schönere Städte als San José.

Das Nationaltheater, Touren besser am späteren Abend nehmen (gratis), am Morgen stehen die Schulklassen vor der Türe.

Sehr, sehr stolz sind sie auf ihr Nationaltheater.

Der Nah- und Fernverkehr der öffentlichen Verkehrsmittel wird vorwiegend mit Bussen geregelt.

Katholisch gepaart mit mittelamerikanischer Lebensfreude, so wird die Religion hier beschrieben. Wobei die Ticos und Ticas eher sehr ruhig sind. Nichts von brasilianischer Ausgelassenheit.

Mehr Kitsch geht nicht, oder?

Die Ticos lassen sich gerne fotografieren, hier Roberto vor der grossen Kirche (Catedral Metroplitana) am Hauptplatz von San José. Costa Rica ist natürlich katholisch geprägt.

Rote Ampeln darf man ab 22 Uhr überfahren und rechts abbiegen bei Rot ist immer gestattet, ausser es herrscht Verkehr, logisch.

Eine Strasse nahe des National Theaters'. Autofrei ist aber eigentlich ein Fremdwort in San José.

Unzählige Museen könnte man besuchen.

Das ist doch ein stylischer WC-Eingang.

Die Dachterrasse vom Hotel Presidente, klein und gemütlich mit gutem Essen.

In der Nacht sollte man sich nicht von den Hauptplätzen entfernen.

Moderne Läden und Frucht-/Foodstände wechseln sich ab.

Sabina geniesst den letzten Abend in Costa Rica und freut sich auf die Heimreise.

Die Aussicht vom hoteleigenen Gym, das allerdings sehr spartanisch eingerichtet ist.

Imperial Light, mein Lieblingsbier! Das Chaos in den Städten und die unkonventionelle Fahrweise liebe ich besonders, und dies meine ich todernst!


Rückreise von San José, Costa Rica nach Zürich, Schweiz
10. September 2019

Son José VIVE. Ja, stimmt. Wir mussten erst um 1230h am Flughafen sein, daher hatten wir noch ein bisschen Zeit, um nochmals in der Stadt zu weilen. Wie schon gesagt, es gibt schönere Städte.

Die Landeswährung ist der Colon bzw. Colones, schöne Banknoten. 1'000 Colones entsprechen ca. CHF 1.70, 5'000 8.50, 20'000 34 CHF. Also 10 Franken sind etwa 6'000 Colones.

Die Mietwagenabgabe ausserhalb des Flughafens verlief problemlos, das Shuttle brachte uns zwei sofort an den Flughafen: 400 km von San José zum Manuel Antonio NP und nach La Fortuna in Jules' Auto. La Fortuna - Playas del Coco - La Fortuna - San José (über die 32) waren es ca. 650 km. Adobe rent a car.

Als Sabina die A-340 der Edelweiss sah, rannen ihr ein paar Tränen über die Backen. Das erste Mal seit wir zusammen gereist sind, hatte sie Heimweh. Das sind mittlerweile doch 24 Jahre.

Der moderne Flughafen von San José. 2 bis 3 mal wöchentlich geht ein Direktflug (11 Stunden) von Zürich nach San José. Mittlerweile fliegen sie nach San José mit dem gleichen Flieger Liberia an und dann wieder über San José zurück nach Zürich.

Die Abflughalle mit einer Ikone von Costa Rica, auf dem Rückflug war der Flug fast ausgebucht, allerdings mit vielen Transitgästen, die Zürich als Umsteigeflughafen nutzten. Es wurde im Flugzeug fast nur spanisch gesprochen.

"Ich glaube, wir sehen uns wieder." 2026: Jedes Mal wenn ich das schreibe, passiert es nicht. 

Gut 11 Stunden dauert der Flug von San José nach Zürich.

Sabina konnte es kaum erwarten: Piste frei!

Kurz nach dem Start vom Flughafen Juan Santamaria International Airport in San José. 1958 eröffnet und 20 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

Die gesamte Reise (mit 6 Gratisübernachtungen bei Jules) kostete uns ziemlich genau CHF 7'000 für zwei Personen. Flug CHF 2300 (2 Personen), CHF 110 Mietauto/pro Tag, Hotel immer so um die CHF 120. Die Preise für einheimische Lebensmittel sind relativ günstig, für ausländische zum Teil teurer als in Europa. Costa Rica ist nicht billig.

Am unteren Bildrand rechts: die Landzunge von Puntaneras, ein wichtiger Hafen von Costa Rica an der Pazifikküste. Es ist noch ein weiter weg zurück in die Schweiz. Wir hatten Economy Plus gebucht. Im Gegensatz zum Hinflug war der Rückflug bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Grün und bergig, Bildmitte rechts, ein letzter Blick auf den El Arenal.


Wieder in Europa / Anflug Zürich
11. September 2019

Aber auch Europa hat seine schönen Seiten, Sonnenaufgang über dem Nordatlantik: 7322 km seit Start in San José (SJO). 2326 km bis Zürich (ZRH). Höhe 10'972 Meter. Rückenwind 166 km/h. -49 Grad Celsius. Geschwindigkeit 1057 km/h. Keflavik (grösster Flughafen Islands) liegt genau nördlich in der Bildmitte.

Sonnenaufgang in Europa. 

Über Frankreich hatten sich Wolken gebildet. Wie ein Watteteppich.

Im Sinkflug Richtung Zürich sieht man Sausheim Mitte links im Elsass  und die A 36 und A 35 Kreuzung  in der Bildmitte.


Der Rhein nach Basel Blickrichtung Nordsee.

AKW Leibstadt - Rhein.

Weiacher Kies, Rhein. Die Grenze Deutschland - Schweiz verläuft in der Mitte des Rheins. Links oben sieht man das Kraftwerk Eglisau-Glattfelden. Ebenfalls geteilt durch die Grenze.

Da weiss der Schweizer, dass er wieder zu Hause ist.

Unsere A-340 Edelweiss kriegt kein Gate. 11:27h ZRH parkiert.

Fotos von Costa Rica bearbeiten.

so long guys

Keine Kommentare: