Kamelien blühen im Januar 2015, bis dahin ein milder Winter.
Die Schweizerische Nationalbank als Spekulantenhelfer
15. Januar 2015
15. Januar 2015
Im Januar war nicht viel los. Ausser dass die Schweizerische Nationalbank ausser Rand und Band geriet und anstatt einfach keine Euros mehr zu kaufen und den Kurs "soft" auf tiefere Ebenen zu führen, annoncierten sie die Aufhebung der Untergrenze des Euro/CHF von 1.20 mit grossem Trara! Ich war 12 Jahre lang erfolgreich im Devisenhandel tätig. Das hätte nicht sein müssen. Dies löste einen Kurssturz ohne handelbaren Preise aus, was fast einmalig in der neueren Wirtschaftsgeschichte war. 18 % verlor der Euro an Wert. Mein Bruder, der seine Laser (Segeljollen) schon in Pfund bezahlt hatte, durfte sich den ganzen Gewinn ans Bein streichen.
Nur am 26. September 1992, als die Grossbritannien aus dem EWS stieg, was einen massiven Kursverlust des Englischen Pfunds zur Folge hatte, passierte ähnliches. Soros war damals der grosse Gewinner. Er hat wohl gewusst, dass England nicht ewig Pfund kaufen könnte. Man spricht von 1 Mrd. USD Gewinn.
Ich mache jede Wette, dass es auch in der Schweiz ein paar Eingeweihte gegeben hat.
In Zukunft werde ich als "Zürich"-Fotograf für das wirklich gut gestaltete www.zuercher-lokalverzeichnis.ch tätig sein. Sieht doch gar nicht so schlecht aus, die Zukunft!
2026 weiss ich, dass das lokalverzeichnis eine Totgeburt war und ich wieder einmal Stunden für nichts investiert habe. Den Traum, mit der Fotografie Geld zu verdienen, habe ich schon lange aufgegeben.
Unsere blühenden Orchideen. 2026 schon längst wieder eingegangen.
"Der Garten". Gemalt von Karl Landolt. Nach dem Tod meiner Mutter habe ich es für ein paar Tausend Franken verkauft. Eigentlich schade, aber niemand der Erben wollte das Bild an seiner Wand.
so long guys


