30. April 2012

Comin' home - Alp Scheidegg

Eines unserer ersten Fotos von San Diego, das ist jetzt sage und schreibe über 2 Jahre her


Die beste Zeit in unserem Leben liegt hinter uns
April 2012 (2026 bestätigt)

Nach 744 Tagen "on the road" haben wir wieder eine eigene Wohnung bezogen. In den letzten zwei Jahren haben wir wunderschöne Landschaften gesehen, gute und weniger gute Menschen kennengelernt und selber gute und schlechte Zeiten erlebt. Nach 2 Wochen in der eigenen Wohnung meldet sich das Fernweh wieder verstärkt. Vor allem an die Zeit im Wohnwagen denken wir gerne zurück. Es gibt einem das Gefühl von Freiheit, einfach am Abend sagen zu können: "Du, morgen ziehen wir weiter..." Ein Leben aus dem Koffer und von Motel zu Hotel ziehen, ist aber auf die Dauer eher mühsam.

Mein Buchprojekt liegt auch im 2026 noch in der Schublade

Mein Buchprojekt entwickelt sich langsam, allerdings habe ich einen Drittel des geschriebenen Textes aus Versehen gelöscht oder nicht gespeichert. Das hat mir doch einen Dämpfer gegeben. Trotzdem, ich hoffe, ich kann den Mai nutzen, um das Buch zu Ende zu bringen. Denn ab 1. Juni beginne ich wieder bei meinem ehemaligen Partner, Stefan Bächer. Ab Juli wird die Firma Guggenbühl, Bächer, Niederer und Partner AG heissen. Zu dritt schreiben wir ein weiteres Kapitel unserer Erfolgsstory und wollen den Turbulenzen in der Finanzwelt trotzen. 

Am Sechseläuten nahm ich nicht teil, 2020 und 2021 wurde das Fest abgesagt (Corona-Pandemie, viele sagen auch, Corona-Panik)

Für das Sechseläuten wollte ich meine Kamera von all dem Staub auf dem Sensor reinigen lassen. Leider mussten wir feststellen, dass das Gehäuse gebrochen war, daher habe ich trotz vielen Reinigungsversuchen nie über einen sauberen Sensor verfügt. Das bedeutete auch, dass die Kamera nicht mehr wasserdicht war (die Fotoapparate vertragen normalerweise erstaunlich viel Nass) und wegen des schlechten Wetters fiel das Sechseläuten für mich buchstäblich ins Wasser. Auf ein nächstes!

Sesshaft in Männedorf
April 2012

Mit dem Eingewöhnen an die Sesshaftigkeit tun wir uns doch etwas schwer. Trotz Reisemüdigkeit zwischendurch und am Schluss unserer Reise ist all die Mühsal des Unterwegseins mit dem Gefühl der Freiheit mehr als aufgehoben. Sicher würden wir vieles anders angehen, wer sich selber diesen Traum erfüllen möchte, darf uns gerne um Rat fragen.

Am letzten Wochenende haben wir mit ein paar Freunden und einigen Nachbarn unsere Wohnung eingeweiht. Gerne hätten wir noch viele weitere Freunde eingeladen, unser Platz ist leider beschränkt. Die meisten kamen auch kurz vorbei. Schön.

Fast hätte dieser Post ganz ohne Fotos auskommen müssen. Aber dank meiner Mutter und meiner Schwester war ich das erste Mal in meinem Leben auf der Alp Scheidegg. Schon schön die Schweiz, nicht?


Alp Scheidegg
26. April 2012

Im Vordergrund ein Teil der Alp Scheidegg im Hintergrund das Glärnisch-Massiv mit Vrenelis Gärtli, das sogar im Sommer selten seine Schneedecke verliert.

Meine Mutter Trudi und ihre Tochter und meine Schwester Regula.

"Shit happens", überall.

Zürcher Oberland, Richtung Tösstal. 

Enorme Weitsicht: Im Hintergrund schneebedeckt der Feldberg im Schwarzwald. 

Vrenelis Gärtli und das Glärnischmassiv. 

Unser Freund Thomas aus Upperhill Black Eddy in Pennsylvania träumt von einem Esel als Nutztier. 

  Diese Blondie hat mir kalt den Arsch gezeigt. Kommt selten vor.

  Wie eine Berglerin. Meine Mutter hatte mit Bergen aber wenig am Hut.

Bequem mit dem Auto zu erreichen, Mo und Di war das Restaurant geschlossen, draussen steht aber ein Getränkeautomat. 2026 hat das Restaurant andere Öffnungszeiten.

  Gerade freundlich waren sie nicht (die Pferde).

  Die Churfirsten aus einer eher unbekannten Sicht.

Meine Schwester geniesst die herrliche Aussicht, im Hintergrund Zürich-und Obersee, Rapperswil, Seedamm und die Inseln Ufnau und Lützelau.

  Herrlicher Ausblick, gell Mutter und Schwester!

Leider schon bald wieder heimwärts. Ungeübte Autofahrer sollten die Fahrt meiden.

so long guys


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