by Sabina and Gerold Guggenbuehl - 730 days on the road - 2010 started round-the-world-trip -
2012 back in Switzerland -
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Dynamischer Auftritt der Reitergruppe der Zunft Hard.
Sechseläuten 2026 20. April
Meistens hat das Sechseläuten Wetterglück. So auch diesmal. Waren 2 Tage zuvor noch Aprilwetter mit einzelnen Schauern angesagt, strahlte die Sonne vor allem beim Umritt ungestört vom Himmel. Überstrahlt wurde sie nur noch von den vielen glücklichen Zuschauern, Umzugsteilnehmern und dem Sicherheitspersonal.
Gastkanton Graubünden
Eigentlich habe ich mir aber dichten Nebel gewünscht. Nur damit die Bewohner unseres Gastkantons, die lieben Bündner, einmal sehen, wie wir armen Zürcher die Wintermonate verbringen müssen und manchmal als missmutig und ungeduldig unter der grellen Sonne der Bündner Skiparadiese wahrgenommen werden. Und endlich wüssten sie, warum so viele von uns "amal ueh ghönd". Und missmutig sind wir nur, weil wir wieder "abä müend".
Am Innring waren die Gäste relativ ruhig, da waren die Luzerner sehr viel lauter. Aber sie waren begeistert vom Fest und verteilten am Schluss noch dankbar angenommenes Mineralwasser. Gratis. Aber Mitleid müssen wir ja nicht haben. Sie holen die Ausgaben spätestens mit den Tageskarten wieder rein.😏
Scuol 1974
Sechseläuten und Graubünden erinnert mich an keine schöne Begebenheit. Wahrscheinlich war niemand anwesend, bei dem ich mich hätte entschuldigen können. 1974, in unserem ersten und letzten Primarschul-Klassenlager, durfte eine 6. Klasse in Scuol im Engadin zwei Stunden meinem Dia-Vortrag über das Sechseläuten und die Zürcher Zünfte lauschen. Jede einzelne Zunft stellte ich vor: Mit Gründungsjahr, Zunftbild und den Besonderheiten der einzelnen Zunft. Immer in dieser Reihenfolge: 26 Mal!
Ganz sicher interessierte es keinen mehr (wenn er denn noch wach war), dass Rudolf Brun 1336 eine Zunftverfassung in Kraft setzte, der 13 Zünfte unterstanden. Ebensowenig dass die Zünfte seit dem 19. Jahrhundert privatrechtliche Vereine sind, die sich der Traditionspflege verschrieben haben.
Vielleicht haben ein paar Schüler durchgehalten und bekamen noch mit, dass das heutige Sechseläuten Zehntausende von Zuschauern anzieht, 3500 Zünfter in historischen Kostümen am 3. Montag im April gute 3 Kilometer durch die Innenstadt spazieren, darunter 350 Reiter mit Ross und 50 von Pferden gezogene Wagen, die auch noch von fast 30 Musikkorps unterstützt werden. Für Thurgauer unter den Lesern: 500 Pferde!
Zürich 2026
Um 1800h (Sächsilüüte😏) wird dann auf dem Bellevue der Holzstoss angezündet. In Gruppen umrunden die Reiter auf ihren Pferden den Holzstoss. Der Sechseläutenmarsch und viele explodierende Böller begleiten das Spektakel. Wenn die Dynamitstange im Hals explodiert, stoppen wir die Zeit und je kürzer die Dauer "sit äm Sächsi isch", desto schöner wird der Sommer. Aber es ist wie mit allen Prognosen: Sie sind schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen. Dies wissen Trader wie ich am Besten.😏
Scuol 1974
Zurück in den dunklen Schulraum des Primarschulhauses 1974 in Scuol: Nachdem ich am Schluss des Vortrages einen Böller gezündet hatte, waren nicht nur alle Schüler sofort wieder hellwach, auch der Lehrer schreckte hinter seinem Pult hervor. Das habe ich natürlich nicht gemacht, aber wenn, dann hätte sich später vielleicht jemand an meinen Vortrag erinnert. Und Anstand kann man den Bündnern nicht absprechen: Sie haben tatsächlich applaudiert.
Belohnt wurden sie mit einem Vortrag von einem meiner Kameraden über die Swissair und das Pilotendasein mit professionellen Fotos, die von der Fluggesellschaft gestellt wurden! Die Schüler haben wohl kaum mit den Augen gezwinkert und es gibt Leute, die behaupten, dass der anschliessende Applaus manchmal noch heute durch das Engadin brande.
Zürich 2026
Zurück zur Gegenwart. Nicht nur die jungen Bündner lobten die Veranstaltung. Auch die älteren Semester freuten sich ob den wunderbaren Eindrücken und dem friedlichen Fest. Vielleicht war einer darunter, der es im Nachhinein schade fand, dass er vor Jahrzehnten beim Vortrag des jungen Zürchers eingeschlafen war. 😏
Ein ganz junger Bündner meinte, nahe am Holzstoss mit dem tobenden Feuer, auf die Frage, ob ihm das Sechseläuten gefalle: "Ja, schon, wenn es nur nicht so heiss wäre." Zürich, die heisse Stadt an der Limmat.
Ohne ZZZ kein Fest. Das Zentralkomitee der Zürcher Zünfte organisiert das Sechseläuten.
Von links: Cédric Niggli, Beisitzer ZZZ, Felix H. Boller, Präsident ZZZ, Zoifter der Zunft zum Weggen.
Neben den Protagonisten sind Blumen wahrscheinlich das Wichtigste am Fest.
Symbolisch für das Sechseläuten: Eine extrem friedliche Stimmung. Sogar die Polizei wird von den Zuschauern mit Blumen geschmückt.
Der Zuschaueraufmarsch war enorm.
Es wäre gar nicht so schlecht, wenn der Zuschauer mehr Informationen hätte.
Stattlich. Der Pferdewagen der Zunft zur Waag wird von Kaltblütern gezogen.
Ich dachte, die Landjäger in Philipp Gurts Krimis seien, wenn schon keine Erfindung des Bündners, dann aber doch eine bündnerische Bezeichnung. Aber es gab Landjäger auch in Zürich. Zeigt mir das Bild jedenfalls.
Man grüsst und wird gegrüsst. "Äs schöns Sächsilüüte", um genau zu sein.
Victor Rosser, Chef Kommunikation ZZZ, ist sehr beliebt. Je mehr Blumen, desto beliebter, sagt man.
Wohl der Jüngste im Bunde. Ich frage mich, nach was der Kleine verlangt?
Tech Summit Davos. Wenn ich richtig informiert bin, wurde der Roboter ferngesteuert. Aber aus Sicherheitsgründen. 2026 hätte er selbständig den Umzug absolvieren können.
Das Walser Wildmännli kam bei den Zuschauern bestens an. Mir scheint, jeder Kanton hat seine kurligen Gestalten. Wir Zürcher haben zum Beispiel Blocher. Der hat in Graubünden sogar Geschichte geschrieben.
Der 1931 gegründete Tambourenverein Domat Ems legte einen souveränen Auftritt hin.
Viele Zünfte verteilen Kleinigkeiten an die Zuschauer. Das macht das Fest noch beliebter.
Eine Reiterin der Zunft Hottingen blickt in die riesige Zuschauermenge am Strassenrand.
Die Vielfalt an Sujets am Sechseläutenumzug ist gewaltig.
Bei manchen Zünftern muss angestanden werden, um ihnen Blumen zu schenken. Beobachtet von der Knaben- und Mädchenmusik Zürich.
Damit die Zuschauer die Seite wechseln können, wird manchmal sogar der Umzug angehalten.
Offenausschank wörtlich genommen. Chopfab war wohl Sponsor des Sechseläutens 2026.
Kinder, Kinder, Kinder. Auch am Montag laufen viele Kinder und Jugendliche mit.
Auch nach 2 Stunden Marsch haben viele noch beste Laune.
Fast jeder Wunsch wird erfüllt und viele sind froh, ein paar Blumen loszuwerden.
Nicht alle Zünfter schaffen es bis vor 6 Uhr an den Umritt. Kein Wunder bei soviel Begrüssungen.
Ab jetzt zählt's.
Die Reitergruppe der Zunft Höngg umreitet den Böögg.
Stilstudie der Reiter der Zunft Wiedikon. Bei manchen Pferden sieht man, dass sie sich nicht wohl fühlen, bei anderen hat man das Gefühl, dass sie den Umritt geniessen. Aber wer kann die Gedanken eines Pferdes lesen?
So langsam wird es für den Böögg ungemütlich.
Die Beduinen sind los. Reitergruppe der Zunft zum Kämbel.
Statistisch gesehen machen die Reiter der Zunft zum Kämbel die meisten Runden um den Böögg.
Hinter den Reitern bricht die Hölle los.
Die gelben Gamaschen verleihen den Pferden der Reiter der Zunft zur Meisen eine unvergleichliche Eleganz.
Diese mir unbekannte Reitergruppe hatte sichtlich Spass.
Die letzte Sekunde vor dem Ende.
Das Ende kommt immer. 12 Minuten 48 Sekunden (offiziell). Ich persönlich bin bei 12:52.😎
Reiterin der Zunft Hard. Im Hintergrund die ajustierte Zeit.
Dieses Jahr schienen die Pferde weniger nervös zu sein, als andere Jahre. Auch Bündner staunten ob der Coolness dieser stattlichen Tiere.
Schade können die Zuschauer dem Reit-Spektakel nicht bewohnen. Reitergruppe Zunft zum Weggen.
Zwei Riesbächler gehen die Sache konzentriert an. Ehrenzunftmeister Nils Walt (rechts) wird wohl noch lange mitreiten.
Das nette Thurgauer Paar. 500 Pferde sind es, die am Umzug teilnehmen.😏 Danke für den Sitzplatz!
Roland L. will den Holzstoss für den Kanton Graubünden einnehmen.
Der Winzer aus Maienfeld wollte eigentlich nur seine Bratwurst grillieren. Da der Grill noch nicht geöffnet hatte, wurde Roland recht unsanft des Feldes verwiesen. So geht es in Zürich, auch wenn man Mitglied des Gastkantons ist.
Einige wurden Zeugen der mehr oder weniger lustigen Szene. So musste/durfte Roland der Journalistin von Radio Energy gleich noch ein Interview geben. Ich war am Ganzen nicht ganz unschuldig.😏😇 Viva la Grischa!
Das vorletzte Wort soll der Fahnenträger der Reitergruppe der Zunft zur Letzi haben: "Letzi ist übrigens ein Begriff für Befestigung oder Talsperre." Doch noch was gelernt?😏
Bilder sagen mehr als Worte: Das Sechseläuten ist vorbei - bis zum nächsten Jahr am gleichen Orte.
Nach dem wunderbaren Cascais-Trip standen ruhige Monate an. Die Liebe meines Lebens wurde im Dezember sechzig Jahre alt, was wir festlich, aber im kleinsten Kreise feierten. Happy Birthday Sabina.
Im Limmattal erlebten wir nur ein paar Tage mit Schnee. Kalt, garstig und mit viel zu viel Nebel im Unterland war der Winter aber alleweil.
Wir haben viele Reisepläne während den kalten Tagen diskutiert: Endlich mal eine Safari, Portugal "Road Tour", Irland, Skandinavien, Italien und so weiter und so fort. Nur die USA kommen für uns nicht mehr in Frage. Auch im April wissen wir noch nicht wohin.
Zugegeben: Es sind "Erste-Welt"-Probleme. Während wir unsere Möglichkeiten durchgehen, erleben Millionen von Menschen den Irrsinn der Mächtigen. Ich hoffe, irgendwann schlägt das Pendel zurück oder das Karma zu. Auf eine bessere Zeit!
Die Welt betrachten
Meine ruhige Zeit gab mir die Gelegenheit, meine Berichte im Blog zu bearbeiten. Die meisten aller Posts haben nun eine bessere Darstellung, einige Fotos habe ich verbessert und so viel wie möglich unsägliche Bilduntertitel korrigiert. Die damals geschriebenen Texte habe ich belassen, wie sie sind.
Viele Fotos konnte ich nicht mehr "retten", da ich sie nicht in RAW abgespeichert habe und damals meinen Fotokurs noch nicht kannte.😏
Vergleiche
So gut es ging, habe ich verglichen, wie sich die Landschaften und Städte seit 15 Jahren verändert haben und ob es die Hotels/Motels/Restaurants noch gibt. Ich habe viel weniger Veränderung gefunden, als angenommen. Vielfach haben nur die Menschen gewechselt, die dort gearbeitet haben. Aber dass viel mehr Leute am Reisen sind, darüber kann man nicht hinwegsehen.
Immer mehr
An Orten, an denen wir im 2010 oder 2011 fast einsam waren, muss jetzt eine "Permit" eingeholt werden, um den Ort zu besuchen, wie zum Beispiel im "Zion Nationalpark" mit der Wanderung zu "Angels Landing". Im "Arches Nationalpark" hatte es im 2010 und 2014 schon auch Besucher, aber dass der Park seine Tore um 7 Uhr morgens (!) wegen zu grossem Andrang schliessen musste, das konnten wir uns gar nicht vorstellen. Ob das immer so weiter geht?
Wie würden die 2 Jahre der Reise durch Amerika von 2010 - 2012 im 2026 aussehen?
Die grösste Überraschung: Ich glaube, unsere Berichte sind fast zeitlos. Die Landschaften haben sich kaum verändert. Der Grand Canyon, der Horseshoe Bend, der Antelope Canyon, Moab, Cape Cod, Florida, Texas und so weiter und so fort, sehen wohl noch gleich aus. Die Campgrounds haben sich nicht gross verändert. Klar, da und dort sind neue Gebäude dazu gekommen und andere sind abgerissen worden.
Sicher ist: Die Crettenands, Cesar und Janina, Jens und Simone und viele andere hätten wir natürlich nicht kennengelernt. Dafür andere. Die Anbieter in den touristischen Gebieten würden uns noch etwas mehr abzocken. Wir hätten auch sehr viel mehr im Voraus reservieren müssen. Aber eigentlich würden nur die Menschen andere sein. Fazit: Wir haben wohl die beste Zeit für eine Reise durch die USA erlebt. Dafür sind wir dankbar. Das grösste Übel in der jetzigen Zeit lasse ich mal aussen vor.
Dazu passt doch diese Anekdote: Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine zum anderen: "Du siehst aber mies aus!" Meint der andere: "Ich habe Menschen." "Ach, hatte ich auch mal. Geht aber schnell vorbei!"😏
Jedes Jahr gibt es bei Dreschens eine "Scary Night Party". Die Gastgeberin hätte die Klum in den Schatten gestellt! Was für ein Auftritt!
Auch der Gastgeber sah furchterregend aus. (Links, rechts sein Vater😏)
Gute Stimmung trotz eiskalten Temperaturen.
Wahnsinn!
Diä Pfiffä, diä! 28. Dezember 2025
Weit weniger furchterregend. Die Wiesen und Felder in der Anflugschneise beim Flughafen Zürich.
Die Turkish-Airline-Maschine beim Anflug auf die Piste 14/32 verschwindet hinter dem Baum. Als wir wenig später in die Nähe des Plane-Spotter-Standortes kamen, flog nochmals eine Turkish-Airline-Maschine an. Als ich sie fotografierte, meinte ein Passant: "Nimm den nur auf. Der musste durchstarten, diä Pfiffä, diä!"😅
Die Anflugzone bietet immer wieder schöne Bilder.
Alp Scheidegg, Zürich 29. Dezember 2025
Kühl und windig war's auf der Alp Scheidegg.
Wir dachten, wir seien die Einzigen, die am Montag, 29.12.25, auf die Alp wollten. Den letzten Parkplatz haben wir noch gekriegt. Das Restaurant war überfüllt. Trotzdem haben wir noch etwas zu essen bekommen, allerdings nur noch von der kleinen Speisekarte.
Die Gleitschirmflieger hatten Mühe abzuheben. Die Alp ist der Startplatz des Delta Clubs Zürcher Oberland. Die Wegpage bietet Live-Cam und Wetterinformationsen.
Die Thermik war nicht berauschend. Und in das Nebelmeer eintauchen möchte keiner.
Göttliche Vogelkunde an Silvester? 31. Dezember 2025
Sabina genoss die Windstille im Klostergarten.
Wir genossen am letzten Tag des Jahres einen schönen Spaziergang zum Kloster Fahr. In der Nähe sah ich diesen kleinen Vogel. Auch die Vogelkundler in Facebook konnten nicht mit absoluter Sicherheit bestimmen, was für einer Art er angehört. Mein Tipp: Ein Zilpzalp oder Fitis.
Daher fragte ich die KI. Auch die war sich nicht sicher. Als ich vorschlug, dass es sich möglicherweise um einen Zitrus-Vogel handeln könnte, kreierte sie dieses Bild.
Daraus entstand eine ganz neue Vogelart.
Die KI kreierte auch unsere "Happy New Year" - Karte.
Als wir die KI fragten, wie unser Maskottchen, die Maus (links), sich ihren Silvester vorstelle, wurden wir von der Antwort wirklich überrascht. Ich kann schon verstehen, dass sich jemand zu lange mit einer KI unterhält. Jedes Mal, wenn sie fragt: "Soll ich das noch für Dich machen?" oder so, antworte ich: "Wenn Du nichts anderes zu tun hast, gerne." Und jedes Mal gibt es ein Smiley. Man hat das Gefühl, die hat Humor. Zum Glück bin ich ziemlich gefeit davor, nach KI süchtig zu werden. Wenn ich sie mal brauche, endet es meistens im Streit. So habe ich ein Bild, das ich in New Orleans von einer Büste geschossen habe, raufgeladen und gefragt, wen die Büste darstelle. "Das Bild ist in Washington aufgenommen worden und stellt XY dar." Ich korrigiere: "Nein, das Bild habe ICH in New Orleans auf dem Friedhof geschossen." "Das Bild wurde in Washington..." Dann frage ich, ob sie als Künstliche Intelligenz auch Dummheit erlernen muss? Irgendwie führt dann die folgende Diskussion meist zum Abschalten der KI.🙈
Kurzer Winter in Dietikon 8. Januar 2026
Es waren wenige Wintertage in Dietikon. Aber mindestens einer.
Die erste Foto widerspiegelte aber nicht das heftige Schneetreiben des 8. Januars. Also bat ich die KI um Hilfe. So sah es in Natura ungefähr aus😏.
Die KI hat einen leichten Hang zur Übertreibung! Linker Hand die Geier!
In den Bergen hatte es fast alle Wintermonate genügend Schnee. In der Lenzerheide wollten wir im Eichhörnchenwald ein paar der herzigen Tiere sehen. Nicht eines hat sich gezeigt! Dafür waren ein paar andere Tierchen unterwegs.
Holzbrücke Rapperswil - Hurden 13. Februar 2026 und 27. Februar 2026
Mit Kari verabredete ich mich zu einem Spaziergang über die Holzbrücke. Das Holz ist von Pilzen befallen und allenfalls muss die Brücke gesperrt und ersetzt werden. Wäre schade.
Von der Brücke und auch vom Seedamm aus sieht man die Alp Scheidegg.
Passend zum Bild stieg ein Heissluftballon auf. In der Mitte sieht man das Haus, in dem das Restaurant auf der Alp Scheidegg untergebracht ist. Gehobene Küche auf der Alp. Manchmal vielleicht etwas chaotisch, aber trotzdem zu empfehlen. Webcam Alp Scheidegg.
UFO- oder Linsenwolken (Lenticularis-Wolken) zogen über dem Speer auf. Sie verheissen schlechtes Wetter. In gross ein wunderschönes Bild. Und die Wolken hatten recht.
Plötzlich zeigte sich eine eher seltene Eiderente. Die habe ich allerdings auch schon im Mai 2012 fotografiert. Also, ob die Gleiche weiss ich nicht.😏 Sie ist eine Meerente, die an der arktischen Küste des Atlantiks und Pazifiks lebt. In Europa kommt sie vor allem in Skandinavien vor. 1988 brüteten Eiderenten das erste Mal in der Schweiz und im Zürichsee.
Hafen und Schloss Rapperswil. Die Rosenstadt ist wirklich ein Bijou.
Der Erpel ist sauer.
Höckerschwäne verscheuchen in der Brutzeit ihre Konkurrenten. Kommt es zum Kampf, kann dieser sogar tödlich enden. Man merkt: Es ist bald Frühling.
Neben Zugschienen und Strasse hat sich ein Vogelparadies etabliert.
Dutzende Störche von Knie's Kinderzoo würden hier manchmal rasten. Ich sah nur einen, der erst noch davon flog. Weniger schön ist, was die "Geleise betreten verboten"-Tafeln im Naturschutzgebiet zu suchen haben...
Die fast weltbekannte Waldföhre im Naturschutzgebiet Frauenwinkel. Im Hintergrund die Insel Ufenau.
Es ist eine wunderschöne Gegend. Dietikon hat wirklich weniger zu bieten.
Die unglücklich verliebte Schellente 17. März 2026
So sehen unglücklich verliebte Schellenten manchmal aus.
Der Erpel hat sich in eine Stockente verliebt, die allerdings schon einen Partner hat. Das stört ihn aber nicht und er zeigt, was er kann und balzt und schwimmt seit Wochen hinter der Ente her.
Manchmal schüttelt er den Kopf. Irgendwie kann er wohl nicht begreifen, dass sie ihn links schwimmen lässt. So ein Pech aber auch.
Dabei ist er doch wirklich ein Schönling.
Seine Federn leuchten im Sonnenlicht wunderschön und glitzern wie Edelsteine.
Das Schwimmen ermüdet. Stretching muss sein.
Schellenten bekamen den Namen, weil ihre Flügel im Flug wie Schellen tönen. Der Bestand gilt als nicht gefährdet.
Seit bald einem Monat ist er an der Nötzliwiese. Aufgeben kennt er nicht.
Die zahlreichen Möwen werden immer wieder mit Brot und Fladen gefüttert.
Die Krähe zeigt stolz ihre spanische Erdnuss. Ursprünglich stammt sie aus den Anden. Die Erdnuss, nicht die Krähe.😏
Mit etwas Grünzeug schmeckt sie wohl noch besser.
Der Erpel des Schwanenpaares braucht Grünfutter.
Regensberg, Zürich 24. März 2026
Manchmal treibt uns die Enge des Limmattals zu Ausflügen in die Umgebung. Auf dem Turm von Regensberg hat man eine herrliche Rundsicht.
Wenn man Glück hat, gleitet ein Milan nur ein paar Meter am Turm vorbei.
Auf den Flughafen von Zürich hat man eine gute Sicht. Leider war die Luft an diesem Tag sehr diesig.
Rheintal, St. Gallen 28. März 2026
Von der Rheintalraststätte Ost in Buchs auf der A13 sind es nur ein paar Schritte bis auf den Damm des Rheins.
43 Kilometer sind es nach St. Margrethen und 15 Kilometer nach Sargans. Ein schöner Veloweg.
Das Rheintal bietet eine Weite, die man im Limmattal leider nicht hat.
Erst beim Bearbeiten sah ich die Touren-Skifahrer auf dem Berggipfel!
An der Raststätte. Perfekt, um sich ob all der Idioten auf der Autobahn abzureagieren.
Plane-Spotting-Standort Zürich Flughafen 4. April 2026
Das Zebra der Condor-Fluggesellschaft ist bei Spottern beliebt.
Eine Maschine von Helvetica landet in ein paar Sekunden.
Die A-380 von Emirates gleitet zum Start.
Warum die SWISS wegen dem unsäglichen Iran-USA-Israel-Krieg nicht mehr nach Dubai fliegt, aber die A-380 der Emirates schon, ist für mich ein Rätsel.
Die aerodynamische Bauweise erzeugt diese unvergleichliche Eleganz der Verkehrsflugzeuge.
Je grösser das Flugzeug, desto langsamer wirkt es in der Luft. Manchmal denke ich: Der fällt jetzt vom Himmel. Passiert aber selten.
Gute Reise!
Beim Anflug kann man sogar die Piloten erkennen.
Die Felder geben schöne Bilder her.
Kein Wunder steht ein Spotter schon seit Stunden auf dem Hügel und wartet auf den perfekten Shot.
Die A-350 der Edelweiss aus Colombo, Sri Lanka, landet. Mit dem Teleobjektiv sieht die Landepiste verdammt kurz aus. 10 Stunden dauert der Flug.
Die Kühe haben kein Interesse an den landenden Flugzeugen.
Ganz in der Nähe des Flughafens am Katzensee.
Der Frühling ist da.
Ein Zitronenfalter tankt Energie.
Wenn man die KI um ein Foto eines Zitronenfalters bittet.
Last but not least: Natürlich bin ich ein Tierfreund. Diesen aber würde ich liebend gerne abschiessen lassen. So habe ich doch noch meine politische Ansicht kundgetan.