Winter in der Schweiz.
Key West versus Schwägalp
18. Januar 2013
18. Januar 2013
Vor zwei Jahren fuhren wir im Januar über die Seven-Mile Bridge, verweilten in Key West, Miami Beach, in den Everglades und im Ding Darling National Wildlife Refuge. Wir fuhren über Highways and Alligator Alleys. Vor einem Jahr verbrachten wir die Zeit in Bangkok und auf Inseln mit klingenden Namen wie Ko Samui und Phuket.
Dieses Jahr fahren wir auf den Kantonsstrassen Richtung Raten und Ricken und anstatt über die 7-Mile-Bridge über den Seedamm, wenden in Schwägalp und kurven über die Sattelegg. Immerhin lerne ich dank meinem Hobby die Schweiz etwas besser kennen. Und schöne Fotos kann man auch hier schiessen, nicht?
Ricken, Schwägalp
12. Januar 2013
12. Januar 2013
Der Weg ist das Ziel, vor dem Ricken.
Immer umdrehen, vielleicht ist hinter einem das schönere Sujet (gleicher Standort wie Foto oben).
Richtung Schwägalp und Säntismassiv.
Tief verschneit liegt der Säntis am Abend ohne Sonnenlicht. Schade.
Auf dem Heimweg in einem Tunnel der A15. Die Ventilatoren weisen bewusst eine 15 Grad Krümmung auf, gemäss Kapo Zürich. Ich dachte, die seien defekt oder losgelöst.
Fernweh
2013 - ongoing
2013 - ongoing
Sollten wir eine Idee finden, wie wir uns ein Einkommen in den USA erarbeiten könnten, wir wären sofort weg. Das Fernweh schnürt mir manchmal die Kehle zu, wie unglückliches Verliebtsein. Den Traum als Fotograf Geld zu verdienen, habe ich aber mal auf die Seite gelegt. Trotzdem, für Aufträge wäre ich sofort bereit, einfach keine Hochzeiten. So ist es mit dem Reisen. Man kommt müde heim, aber wenig Zeit vergeht und dann packt einem wieder das Fernweh.
Schliesslich ist es schon schwer genug, in meinem angestammten Beruf als Personalberater Umsatz zu schreiben. So mancher Kandidat, der letztes Jahr noch eine fast sichere Stelle innehatte, ist im neuen Jahr auf Jobsuche. Coaching und Weiterentwicklungsangebote (Entwicklung würde es zwar auch tun) werden wie wild auf den Markt geworfen. Hoffentlich profitiert der eine oder andere auch davon und ist nicht nur noch etwas mehr vom Ersparten los geworden.
Finanzplatz Schweiz auf Talfahrt
2010 - ongoing
2010 - ongoing
Ja, momentan ist der Finanzplatz Schweiz weiter unter Beschuss. Schwarzgeld horten und Steuern hinterziehen werden schon lange nicht mehr als Kavaliersdelikte angesehen. Obwohl ich mir gar nicht sicher bin, ob Steuererhebungen zum Teil nicht die grösseren Verbrechen sind. Mal sehen, wie das weitergeht. 2026 ist der Schweizer Finanzplatz einer unter vielen. Der Stellenabbau ging über all die Jahre weiter. Ich habe immer davor gewarnt: "München hat auch Banken, ist aber kein Finanzplatz." Das gleiche gilt mittlerweile für Zürich.
Zukunft westliche Welt
Nicht nur Europa wird sich stark verändern, auch die Politik der USA. Schliesslich hat der Seismologe, der mir im August 2010 in Dallas erklärt hat, dass die Vereinigten Staaten selber genügend Oel und Gas zum Exportieren unter ihrem Kontinent fördern könnten, aber lieber mal das Fremde zuerst verbrauchen, Recht bekommen. Den Medien war die Meldung, dass die USA bis 2020 Selbstversorger sein werden, nur eine Randnotiz wert. Ich bin mir sicher, dass dies auf die Politik vor allem im Nahen Osten einen gewaltigen Einfluss und bestimmt auch Auswirkungen auf Europa haben wird. Nun, Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.
2026: Trump habe ich nicht vorausgesehen. Die schwachen Kandidaten der Demokraten waren vielleicht sogar für die Demokratie die letzten Sargnägel. Wie es weitergeht, ist mir allerdings ziemlich egal. Jedenfalls ist der Traum von einem Leben in den USA so oder so vorbei.
Etwas Amerika-Feeling
12. Januar 2013
12. Januar 2013
Nicht an der Route 66 sondern in Hinwil. (ISO 25600)
Für "Fast Food" in der Schweiz wohl die beste Wahl. In den USA war es Carl's Jr.
Gleich nebenan in Hinwil: Wir sind nicht die einzigen Träumer. Die Route 66 machten wir 2015. Die Bar wurde im gleichen Jahr geschlossen. Das wollten wir nicht.
Raten und Mythen
18. Januar 2013
18. Januar 2013
An einem sonnigen Freitag nahm ich mir einen Frei-Tag und wollte endlich auch einmal Winterfotos schiessen. Über Feusisberg fuhr ich auf den Raten und den Gottschalkenberg. Für Spaziergänger wohl nicht nur im Winter ein Paradies. Weiter ging's an den Ägerisee, durch Morgarten (endlich habe ich diese historische Stätte auch einmal gesehen) und weiter über Einsiedeln und die Sattelegg (Mythenblick) nach Siebnen und zurück ins traute Heim. Und es hat sich tatsächlich gelohnt, schöne Fotos von Winterlandschaften waren der Lohn.
Die Rebberge oberhalb der Risi in Ürikon sind für ihre guten Weine bekannt: R3 Räuschling und auch Blauburgunder (Pinot Noir). Köstlich.
Ausblick auf Seedamm, Zürichsee-Inseln und Zürcher Oberland beim Restaurant Luegeten in der Gemeinde Freienbach SZ.
Von diesem Punkt sieht man alles, was auf der Insel Ufnau vor sich geht. Das Kloster Einsiedeln ist die Besitzerin. Würde mich wundernehmen, mit welchen Betrag die Insel in den Büchern geführt wird.
Die Nachbarsinsel Lützelau ist im Besitz der Gemeinde Rapperswil.
Blick auf die Ürikon (Gemeinde Stäfa). Ziemlich genau in der Mitte liegt mein Elternhaus. Im 2013 hatte das Land wohl um die 1500 CHF pro QM an Wert. 2023, nach dem Tod unserer Mutter, verkauften wir es für CHF 3'700! Nicht nur die Römer spinnen!
Raten, Kanton Zug
18. Januar 2013
18. Januar 2013
Auf dem Weg Richtung Raten, noch im Kanton Schwyz.
Der Blick geht Richtung Schwyzer und Glarner Alpen.
Ein perfektes Bild für den Desktop-Hintergrund. Vorausgesetzt man liebt den Winter.
Die 3 Eidgenossen auf dem Raten, nahe des Restaurants Raten, 1077 Meter über Meer.
Die Gegend ist ein beliebtes Spaziergänger- und Wandererparadies.
Ich erwischte wohl einen der schönsten Tage des Winters. Und ich liebe Autofahren auf Schnee.
Sogar Schwarz-Weiss sieht man die Schönheit des Wintertages.
Das Militär im Einsatz. Aus eigener Erfahrung sind die Schlafstellen meistens in saukalten Gebäuden oder sogar in Bunkern. 2013 wollten noch viele die Armee abschaffen. 2026 spricht niemand mehr davon.
Vom Raten Richtung Gottschalkenberg. Der Ausblick auf den Grossen Mythen.
Es ist ein herrliches Bild wenn die Tannen verschneit worden sind.
Spaziergänger geniessen den kalten Wintertag auf dem Gottschalkenberg, auch hier gibt es ein Restaurant.
Kurze Pause auf der Fahrt Richtung Ägerisee.
Von Einsiedeln aus hat man viele Ausflugsmöglichkeiten. Kein Wunder logiert dort ein Kloster. (Sihlsee)
Sattelegg, Kanton Schwyz
18. Januar 2013
18. Januar 2013
Die Sattelegg ist leider schon lange kein Geheimtipp mehr. Ein schöner Pass zum Befahren.
Der Grosse Mythen. Fast so bekannt wie das Matterhorn. Er ist bei Bergwanderern sehr beliebt. Es gibt sogar ein Restaurant auf dem Gipfel. Aber Achtung. Man muss trittsicher und schwindelfrei sein, um den Weg gut zu meistern. Es gibt immer wieder tödliche Unfälle!
Von der Sattelegg sieht man auch das Säntismassiv. Leider wurde die Luft immer mehr mit Feuchtigkeit gesättigt.
Auf der Sattelegg gibt es ein Restaurant und einen Skilift. Viel Spass!
Männedorf
27. Januar 2013
27. Januar 2013
Des Schweizers Türen öffnen sich für Fremde erst nach langer Zeit.
Märchenhaus am See.
Ich werde langsam zum Möwenfotografen.
Inmitten von Männedorf.
Kunst
Ein Foto aus dem Pirelli-Kalender 2014?
Momentan eher heisser Punsch angesagt.
In allen Ähren.
Die nächste Umgebung mal unter die Lupe nehmen? Gibt doch auch ganz nette Motive. Frei nach dem Motto, warum denn in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah... Ein Spruch, den wir uns wohl das ganze Jahr vorbeten müssen. Aber was heisst schon vorbeten? Die Schweiz ist ein wunderschönes Land und es gibt Amerikaner, Australier und Thailänder, die schon mehr davon gesehen haben als wir. Shame on us. In diesem Sinne...
so long guys







































