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16. April 2013

Sechseläuten 2013

Der Böögg lebt nicht mehr lange.

Sechseläuten 2013
15. April 2013

2026 in Überarbeitung

Zum downloaden hier auf den Link Sechseläuten klicken. Copyright auf den Bildern bei kommerziellem Gebrauch oder Veröffentlichung. Herzlichen Dank an alle Zeufter und Nichtzeufter, die mir die Teilnahme ermöglicht und mich mit Tat und Rat unterstützten, namentlich an Rolf Studer, Reiterchef des ZZZ bis 2011, der mir zu einem wunderbaren Platz beim Umritt verholfen hat und an Dr. Andreas Weidmann, PR-Chef des Sechseläuten, von WEIDMANNPARTNER AG.

Als ich im 2026 den Post überarbeitete, musste ich nach dem Lesen des obigen Textes nachher meine Hände waschen. Das trieft ja vor Nettigkeit. Damals dachte ich wohl, dass ich mit solchen Phrasen Aufträge erhalten würde. 2026 weiss ich, ist nie geschehen. Aber immerhin bekam ich auch vom neuen Medienverantwortlichen den Bändel, der für den Eintritt in den Innring am Sechseläutenplatz nötig ist. Und letztes Jahr wurde ich von ihm sogar gefragt, warum ich das Sechseläuten nicht mehr fotografiere.

Viel Spass beim Betrachten der Bilder, angeführt von Jürg C. Scherz, Präsident des Zentralkomitees der Zürcher Zünfte!


Umzug der Zünfte
vor 15 Uhr

Jürg C. Scherz, Präsident des Zentralkomitees der Zürcher Zünfte.


















Umzug der Zünfte
nach 15 Uhr
























































Der Umzug von oben
vor 18 Uhr









Am Limmatquai
vor 18 Uhr




































Innring und Umritt
18 Uhr











































Stefanie Meyer, leider habe ich sie nur noch im 2015 in der Reitergruppe gesehen.









Dem Bögg geht es an den Kragen
nach 18 Uhr











Von oben herab. Ist eben ein elitäres Fest.


Abzug der Zeufter
nach 18.39 Uhr





















Der Pierin Vinzenz wirkte schon 2013 etwas angeschlagen. Dabei war er in diesem Jahr noch DER Spitzenbanker der Schweiz. Wahrscheinlich ist selten ein hoch angesehener Wirtschaftsführer der Schweiz derart tief gefallen, wie der hochgelobte Herr Vinzenz. Immerhin hat die Raiffeisen keinen Schaden davongetragen. Aber in ein paar Cabaret-Clubs werden die Umsätze eingebrochen sein.



























St. Gallerns Sechseläuten Geschenk (?). Soso, sieht mir aber gar nicht danach aus.













Der Auszug
nach 21 Uhr

Nach dem Umritt treffen sich die Zeufter in ihren Zunftstuben oder, wenn das Zunftlokal zu weit entfernt ist, in einem Restaurant. Dort stärkt man sich mit Speis und Trank und ab dann heisst es: "Geschlossene Gesellschaft". Ich durfte mit den Hönggern auf den Auszug. Mein Vater war Höngger und (gemäss Überlieferung) ein begnadeter Zunftredner. Mein ältester Bruder ist aktiver Zeufter und ermöglichte mir die Teilnahme am Auszug.

Nach der Stärkung besucht ein grössere Gruppe eine andere Zunft. Das nennt man den "Auszug". Die bleibenden Zeufter (Stubenhocker) begrüssen ihrerseits eine Gastzunft. Dann werden Reden geschwungen, mit viel Witz und vielen Seitenhieben. Auch von den Ehrengästen werden ein paar Worte erwartet, die vor allem bei Politikern manchmal ins uferlose gehen würden.  Es soll legendäre Referate geben, die jedem Zuhörer ein Leben lang bleiben. Im Internet habe ich aber keine gefunden.

Die Laterne der Zunft Höngg.

Es ist vielfach ein Warten bis es weitergeht. Nun, gut Ding will Weile haben.

Wohl eher ein spontanes Konzert vor dem Hotel Schweizerhof am HB Zürich.

Der Zürcher Politiker Mario Fehr, ein manchmal arrogant auftretender Typ. Hier im Gespräch mit meinem Bruder, den er verbal geschickt, aber überheblich in die Schranken wies.

Ich wusste gar nicht, dass unsere Familie eine eigene Zunftlaterne mit dem Familienwappen besitzt, die mein Bruder durch die Menge trägt. 

In den Zunftstuben herrscht vielfach ein Gedränge wie zu Stosszeiten in New York.

Die Tramführer müssen in dieser Nacht besonders vorsichtig fahren.

Mit der Zunft Hönng auf Zunft-Besuch. Ich erwischte leider keine legendäre Reden. 2026 habe ich von den Reden gar nichts mehr in Erinnerung. Das einzig markante war die Frisur von Andreas Thiel.

Ein bisschen Schutz schadet nie.

Da es mehrere Zunfthäuser im Niederdorf gibt, läuft man immer wieder in andere Zünfte hinein.

Trommelwirbel mitten im altehrwürdigen Teil der Stadt Zürich.

Fremde Zeufter streifen durch's Niederdorf.

Im Niederdorf ist es sehr dunkel. Da musste ich die Zunftgesellen leider mit Blitz erhellen. Trotzdem sage ich jetzt "Gute Nacht".


Gaudium populi
nach 23 Uhr

Bei warmen Temperaturen feiern die Leute vor den unzähligen Bars im Niederdorf, in dem sich auch mehrere Zunftlokale befinden. Wie die Zimmerleuten, Saffran, Schneidern und so weiter.

Viele grillieren ihre Würste auf den Glutnestern, die sie selber gemacht haben. Auch um Mitternacht ist die Glut des Holzstosses unerträglich heiss.

Die Leute feiern bis spät in die Nacht hinein.

Wie überall, was man nicht sieht, gibt es nicht. 2026 ist es nicht besser geworden.

Manch einer wird die letzte Erinnerung an den Abend so im Gedächtnis haben.😏

so long guys