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26. Oktober 2013

Spaziergang durch Dietikon - Zürich - Cindy's A3

American Art of Highway A3 (110 Miles through Switzerland). 2025 sind beide Cindy's abgerissen worden. Was für eine Schande.

Wünsche im Universum platzieren

Living on the edge of Zurich? Nein, bei Weitem nicht. Seit einem Monat leben wir im wirklichen Zürich West, nehmen den Westring um Verwandte und Freunde zu besuchen und schiessen Fotos, die man sonst nur im Land des Wilden Westens schiesst. Wir träumten ja vom "im Westen" leben, so gesehen haben wir das Ziel erreicht, auch wenn wir da an Kalifornien oder Flagstaff in Arizona gedacht haben. Das nächste Mal kreuze ich auf dem Universum-Wunschzettel auch noch die genaue Distanz an.

Nach Hause gekommen?

Aber wie könnten wir uns hier auch unwohl fühlen. Schliesslich endet die Strasse, an der wir wohnen, in der Guggenbühl-Strasse, es gibt einen Guggenbühl-Wald, einen Guggenbühl-Weg und okay, das hätte nicht unbedingt sein müssen, auch noch den Friedhof Guggenbühl. 

Und Sabina, meine geliebte Slowenien, versteht fast jeden Dietiker (oder sagt man Dietikoner?). Entweder er (oder sie) spricht eine ihr bekannte südWESTslawische Sprache oder ein paar sogar noch Deutsch (hey, so krass Moann, ischäs donn doch nöt, hey). Auch bedroht worden sind wir noch nie (hey, Moann, poss uff Moann, ich weiss wo diss Huss wonnt). Nein, alles geht seinen geregelten Gang.

Sendet man der hiesigen Zeitung ein paar Bilder ein, bringt die stellvertretende Redaktorin in der Limmattaler-Zeitung gleich eine ganze Seite über den semi-professionellen Fotografen (Link).

Die Fahrt mit dem Zug von Dietikon nach Zürich ist spektakulär, jedenfalls weist der Hauptbahnhof heute etwas mehr als 7 Gleise auf. Der angrenzende Aargau entpuppt sich als (nicht beachtete) Touristenattraktion und die traumhafte Autobahn A3, dem linken Zürichsee-Ufer entlang, hätte eine "Number 1" verdient. Herz, was willst Du mehr?

Seefeld westwärts

Ich habe sogar einen lange Spaziergang vom Seefeld Richtung Westen gemacht, und siehe da, auch in Zürich kann man Fotosujets finden. Auch vom Sihlquai (ich war im Passbüro) ins Seefeld hat der Fussmarsch ein paar schöne Aufnahmen gebracht. Es ist mir fast ein bisschen peinlich, ich hatte nur das Handy dabei, aber die vom Karlsturm des Grossmünsters sind doch gar nicht mal so schlecht geworden?


Im Wilden Westen von Zürich
September / Oktober 2013

  Eine Spazierfahrt entlang der Limmat bei Dietikon.

  Fast wie in Paris. Dietikon Bahnhof.

Der Taubenrat vor der katholischen Kirche in Dietikon.
  
  Fühl Dich sicher an der Limmat.

  Salat wohin das Auge reicht.

  Hunde und Velofahrer, nicht immer ein entspanntes Verhältnis.

  Ein Schwan präsentiert sich in einem Teich von der Limmat.

Die Limmat Richtung Dietikon von der Brücke der Mutschellenstrasse gesehen. Die letzte Strasse, die noch im Kanton Zürich liegt.

  Kein Bett im Kornfeld.
Fernweh. Viele Flugzeuge starten über Dietikon hinweg. Dank Flightradar24.com weiss ich, wohin der Flieger geht. Das nimmt, mindestens mir, die Aggressivität gegenüber lärmenden Flugzeugen.

  Unter der A1.

  Sabina fährt über die Reppisch.

  Das Fahrrad, ein perfektes Verkehrsmittel im Limmattal.

Multi-Kulti in Dietikon.

  Ein erster Ausflug in den Aargau (Rudolfstetten).

  Das muss festgehalten werden!

Bei Bellikon. Bekannt weil hier die SUVA-Klinik für Rehabilitation steht.

Wunderschön. Nicht?


Ein langer, langer Spaziergang durch Zürich
17. Oktober 2013

Begonnen habe ich meinen Spaziergang im Seefeld über das Utoquai. Das ist die Uferpromenade, die sich vom Bellevue 2.5 Kilometer dem See entlang bis zum Strandbad Tiefenbrunnen zieht. Mit weiten Rasenflächen und einem Chinagarten.

  Es war zwar erst Nachmittags um halb vier. Er tanzte aber schon mit einer Rotweinflasche.

Die Bootsvermietung Pier 7 zu Beginn der Limmat, dem Fluss der den Zürichsee entwässert und in der Aare mündet. Blick von der Quaibrücke.

Von links nach rechts: Blick auf die Wasserkirche, auf die Türme des Grossmünsters und im Vordergrund hinter den Schiffen die Riviera. Früher war das ein Ort, an welchem die Jugend gekifft hat. (1980er Jahre). Rechts mit den roten Sonnenstoren ist das Restaurant Terrasse. Heute ein Restaurant, früher ein Tänzerinnen-Klub, in dem die Banker ihre Boni versoffen. Das Haus selber ist vielleicht die beste Adresse in der Stadt Zürich. Blick von der Quaibrücke.

Links hinter den Schiffen steht das Gebäude des Frauenbads am Stadthausquai, Frauenbadi genannt. Tagsüber ist das Bad Frauen vorbehalten. Immer wieder gibt es Streitigkeiten wegen Spannern, die die Frauen beobachten und manchmal auch fotografieren. Die Wolken lassen den Himmel perfekt erscheinen.

Das Touristenboot Regula durchpflügt das Wasser der Limmat. Im Hintergrund die weit herum bekannte Wasserkirche. Im 15. Jahrhundert stand die Kirche noch auf einer Insel in der Limmat. 300 nach Christus sollen die späteren Schutzpatrone Felix und Regula wegen dem Übertritt zum Christentum gefoltert und enthauptet worden sein. Der Legende nach standen Felix und Regula aber wieder auf und trugen ihre Köpfe 40 Schritte den Hang hinauf. An dieser Stelle wurden sie begraben und später wurde dort zwischen 1100 und 1220 n. Chr. das Grossmünster gebaut, dessen beiden Türme man hier sieht.

Die romanische Kirche im frühen Zürich.

Das Grossmünster mit seinen beiden mächtigen Türmen. Von Karl's Turm hat man eine herrliche Sicht über die Stadt und auf den See und in die Berge.

  Blick Richtung See und Alpen.

Felix, das andere Limmatboot, steuert gegen Westen. Von links: Gebäude des Samen-Mausers, Rathausbrücke, Rathaus, Zunfthäuser, die sich am Limmatquai aufgestellt haben. Das Limmatquai ist auch auf der Route des Sechseläutens.

Welcher Zürcher weiss noch, dass auf dem Münsterhof einst eine Schirmfabrik Schirme fertigte oder war es nur der Name eines Geschäftes?

  Zunfthaus zur Waag, ein Restaurant der Spitzenklasse. 4.7 Google Sterne.

  Das Heugümper, gleich um die Ecke. Auch 4.7 Google Sterne.

Der weltberühmte Paradeplatz. Platz der Schweizer Banken. Teuerste Quadratmeter Preise der Welt.

  Die UBS, eine Erfolgsgeschichte des Schweizer Bankings hat ihren Hauptsitz am Paradeplatz.

Das Hotel Sayoy, im 2026 das Mandarin Oriental Savoy am Paradeplatz. Nicht ganz billig, aber 4.6 Google-Sterne. Viele prominente Besucher steigen hier ab.

  Ein Traumwagen für viele Männer und Frauen.

  Umbau nahe Paradeplatz. Die Arbeiter haben an mir sichtlich Freude.

"Der mit dem Rotwein tanzt" - Reiner Zufall, aber hier trafen wir uns wieder. Bei der neuen Börse in Zürich. Ein Schildbürgerstreich von Zürichs Planern. 1985 geplant, 1992 fertig gestellt, sollte die neue Börse den Ringhandel beherbergen. Abe schon am 16. August 1996 wurde der physische Handel "open outcry" für immer eingestellt. Börsenhändler waren für ihren ausschweifenden Lebenswandel berühmt. Reich, gestresst und Männer der alten Schule. Die Abschlussparty der Händler wurde in Bankenkreisen legendär. 

  Seit 2019 ist es der Hauptsitz der EF Ecucation First, eine Sprachschule.

  Die Sihl, der Fluss, der durch Zürich fliesst, fristet ein armseliges Dasein.

  Weniger ist mehr. Das Schaufenster eine Telekommunikationsgeschäftes in Wiedikon.

  Die Welt brennt. Ein Globus der besonderen Art.

  Wohnblock im Judenquartier.

Viele Brunnen kann man in Zürich bewundern. Die Schweiz hat selten Probleme mit zu wenig Wasser. 

  Pferd oder Pilz als Namensgeber?

Einer der Ausgänge des Bahnhofs Wiedikon. Wenn man in den Bahnhof tritt, hat man das Gefühl in der Zeit rückwärts gegangen zu sein.

Diese Jelmoli-Werbung wird im 2026 als rassistisch bezeichnet. Wie wenn die Welt keine anderen Probleme hätte. Man kann auch alles übertreiben.

Die Werbegrafik stammt aus dem Jahr 1926. Ein Zeitzeuge. 
 
Auch der Bahnsteig zeigt, dass es ein alter Bahnhof ist.

Der Haupteingang des Bahnhofs. Ich war froh, als ich wieder draussen in der Sonne war.

Tritt man aus dem Bahnhof hinaus, wird man vom Tageslicht geblendet. Ich machte im Caffe Spettacolo eine kurze Pause, das im 2026 nicht mehr im Bahnhof Wiedikon ausschenkt.

Europa-Allee beim Hauptbahnhof
 
Loft Five (warum auch immer...)
 

 
Technik und Bau
 
der Prime-Tower für einmal im Hintergrund
 
ein Blick zurück
 
Pendler und Reisende
 
Im HB Zürich
 
Warten mit Blick auf Restaurant...
  
 Eisenbahn-Romantik
 
auf die letzten Gäste warten...
 
ready to go!
 
ich liebe es, wenn man für ein Bild alles gibt!
 
auf dem Strich!
 
Halle HB Zürich
 
wie gestellt:-)
 
nicht mehr viel Fernverkehr am späten Nachmittag...
 
auf dem Weg in den Untergrund
 
im Shop-Ville, bei 8 Sekunden Belichtung lichtet sich die Anzahl der Pendler
 
Endlich heim!

Leider hatte ich nur das Mobile dabei, auf dem Karlsturm des Grossmünsters
Mobile-Cam, Dächer von Zürich
 
die weitere Umgebung im Nebel
 
viel hat sich am Stadtbild nicht geändert...
 
ein wunderbares Foto mit der Mobile-Cam!
 
Kaffee-Rösterei im Niederdorf
 
Marktgasse
 
Fraumünster
 
unbekanntes Lokal im Niederdorf
 
Hinterhof-Mode?
 
richtig!
 
die Limmat unterhalb des Centrals
 
das Landesmuseum
 
Grossmünster im Herbst (immer noch Handy-Cam)
 
mit Handy-Cam... gar nicht so schlecht
 
Blick vom Grossmünster Richtung Fraumünster



Oberwil-Lieli, Aargau
25. Oktober 2013

  Blick Richtung Glarner und Bündner Alpen

  Abendstimmung bei Lieli.

  Die Katze im Grün bei Lieli.

Der Aargau wird von Vorurteilen gepeinigt. Dabei hat der Kanton so einiges zu bieten.


The American Way on Highway A3
26. Oktober 2013

Auf der Heimfahrt auf der A3 von Rapperswil Richtung Zürich liegt in Herlisberg eine Raststätte. Warum Manor diese wunderschönen Raststätten abreissen liess? Wirklich schade. Seit 2025 steht ein Autogrill an dieser Stelle. Wirklich schade.

  Wie auf der Route 66.

  Das Cindy's Richtung Chur.

  Ein Blick ins Restaurant.

  Das könnte gut und gerne in den USA sein.

Was für ein Eingang. Wunderschön.

Manchmal träumen wir noch vom wieder auf eine lange Reise gehen. Zum guten Glück nur manchmal.

so long guys