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25. Februar 2016

Keine zu klein... Fahrt nach Prevalje über St. Gallen

Tacka (Pfötli auf slowenisch). Der Hund von Sabinas Cousin Grega.

Silvester in Prevalje, Slowenien
Januar / Februar 2016

Die Kleine: 8 Monate und schon schwanger!

Was für eine Hundeleben.

Alle haben Spass.

Die Show wird abgesprochen.

Nach Stunden des Spielens sind beide müde.

Eine Pause hätten beide nötig.

Aber von neuem geht es los.

Da gab's bei der Absprache wohl ein Missverständnis.

Manchmal muss man direkt zeigen, was man denkt. Tacka wurde einige Zeit später vom Besitzer mit seinem Auto überfahren. RIP kleiner Hund.

1. Januar-Gespräche oberhalb Ravne-na-Koroskem.


Fahrt über Silvester nach Prevalje und zurück
29. Dezember 2015 - 2. Januar 2016

Für die Fahrt nach Prevalje nahmen wir die dunkelblaue Strecke. Über Milano sind wir noch nie gefahren.

Jedes Mal freue ich mich über die Sicht von der A8 München-Salzburg auf den Chiemsee. Das Autobahnstück ist meistens voller hektischer Raser, da es das Tempo unbegrenzt ist und 3 Spuren hat, aber keinen Pannenstreifen.

Sabina schoss diese herrlichen Bilder von der Autobahn A1 auf der Hinfahrt am Morgen des 29. Dezembers 2015. 

Der einsame Baum. 

Der einsame Baum ohne Zaun.

Sabina nutzt die kurze Pause in Lienz auf der Rückfahrt in die Schweiz für ein Selfie.

Für die Fahrt zurück ging es über Griffen, Lienz, Kitzbühel, Innsbruck und Sargans am 2. Januar 2016. Die Fahrt ist kurzweiliger als über München, aber zwischen Lienz und Wörgl keine Autobahn.

so long guys

7. Mai 2011

Good bye Slovenia

Die Pause tat uns gut!

Prevalje, Slowenien
17. April 2011 - 8. Mai 2011

Nach bald vier Wochen in Prevalje ziehen wir am Montag tatsächlich weiter. Das Ziel ist Drage, Kroatien, ein kleiner Ort an der Küste von Mitteldalmatien. Eine wunderschöne Gegend.

Viel habe ich nicht zu berichten. Es waren ruhige Tage. Die tägliche Sortierung unserer Fotos wurde nur von kurzen Ausflügen unterbrochen. Allerdings schafften wir es, nur einen kleinen Teil unserer 25000 Fotos zu bearbeiten. Da liegt noch viel Arbeit vor uns. Immerhin habe ich die letzten Kniffe und Einstellungen an meiner Kamera begriffen. Und ein paar schöne Fotos von Prevalje habe ich doch schiessen müssen. Nicht ganz einfach, von einem Dorf mit 6700 Einwohnern nahe dem Wörthersee und nicht gerade als Perle der slowenischen Voralpen berühmt.

HDRI - Shit
ongoing

Ich hatte auch genügend Zeit, mich mit HDRI (High Dynamic Range Image) auseinander zu setzen. Bei dieser Technik macht die Kamera von einer Szene eine unterbelichtete, eine richtig belichtete und eine überbelichtete Aufnahme, man setzt diese dann in einem Software-Programm zusammen und kann herrliche Effekte erzielen. HDRI gibt dem Bild eine gewisse Tiefe, fast wie mit einer 3-D-Brille. HDRI ist vor allem nützlich bei schwierigen Lichtverhältnissen. Zum Beispiel bei einer Aufnahme im Innern eines Gebäudes mit einem Fenster, durch das helles Tageslicht dringt. Es gibt Kameras, die bis zu 9 Aufnahmen zulassen, immer mit einer etwas anderen Belichtung. Selbstredend kann man damit aber nur unbewegliche Objekte fotografieren. Das sogenannte "Tonemapping" lässt ungeahnte Möglichkeiten zu. So wollen Profis auch nichts von HDRI Bildern wissen, sondern man solle die Aufnahmen "impressionistische Fotografie" oder "Hyperrealismus" nennen. 

Fast jede etwas teurere Digital-Kamera verfügt über dieses Tool, das man als AEB (Automatic Exposure Bracketing) in der Kamera findet. Die Software kann man z.B. bei www.hdrsoft.com herunterladen. Allerdings können unsere PC-Monitore ein Bild gar nicht richtig wiedergeben. Es ist nur eine Annäherung. Ein Bild auf RAW geschossen hat eine Grösse von 120 MB.

2026 überarbeite ich meine Posts im Blog. Ich hasse, diese verfälschten Fotos mit HDRI. Wieder in den Originalzustand herstellen geht ohne RAW natürlich nicht. Tipp: Speichert die RAW-Fassung. Und jede Spielerei mit Fotos verleidet relativ schnell.

Lokale Führer versagen
5. Mai 2011

Nur einmal wurde es richtig spannend. Bei einer Wanderung, an dessen Ende uns eine Pracht von tausenden von Blumen versprochen wurde. Allerdings fiel die Blumenpracht dieses Jahr etwas mager aus. Nicht mal mit dem Teleobjektiv fing ich ein wirklich schönes Foto ein...

Auf dem Rückweg scherzten wir über Leute, die nicht sagen können, wie ihre Ferien waren, weil sie die Abzüge der Fotos noch nicht gesehen hätten... Ich sinnierte darüber, dass ein Fotograf viel mehr von der Umgebung sieht, als der "normale" Wanderer, da er überall Sujets für seine Fotos sucht und sich so die Gegend besser einprägt. Kurze Zeit später meinte ich, dass wir bei der Teilung des Weges rechts gehen sollten. Aber nein, unsere zwei Führer waren sich sicher, links sei der richtige Rückweg. 

Was will ein Fremder schon gegen zwei "Aboriginals" ausrichten? An verschiedenen Details erkannte ich, dass ich richtig lag. So aber wanderten wir immer tiefer ins Tal hinunter. Das Wasser war uns schon lange ausgegangen. Die Dämmerung setzte ein. Es wurde richtig kalt. Als unsere zwei Führer ihren Irrtum erkannten, wollten sie eine Abkürzung durch den Wald nehmen. Durch Dickicht bahnten wir unseren Weg, gegeisselt von scharfen Ästen, die unsere Haut ritzten. Die Kehle war ausgetrocknet, unsere Kräfte liessen nach. Sabina und meine Schwiegermutter weinten nur noch. Die Orientierung hatten wir verloren. Auf einer einfachen Wanderung in den Wäldern von Slowenien verschollen! 

Das ist natürlich völliger Blödsinn. Tatsache ist aber, dass wir den falschen Weg nahmen. Immerhin fand Damir, unser Führer, nach einem kurzen Sprint in den Wald (man sollte sich in solchen Situationen eigentlich nicht trennen) einen Weg, der uns 400 Meter steil aufwärts zu unserem Auto führte. Bewiesen habe ich aber, dass sich ein Fotograf viel mehr der Gegend merkt... Ja, Sieg auf der ganzen Linie! Und kein Wort der Entschuldigung von den Führern. Entschuldigungen sind vor allem Schwiegervaters Schwäche.

Überbehütet im Schlaraffenland

Aber was beklage ich mich? Schliesslich lebten wir die paar Wochen hier wie im Schlaraffenland. Kaum hatte ich ein Ei in der Hand, wurde es mir von Tereza geschält. Ein Zucken mit dem Mundwinkel und ich hatte eine Auswahl von Salami, Aufschnitt, Cervelats, Würsten und Broten vor mir. Und die Kochkünste von ihr sind erste Sahne. Die Rechnung wird mir wohl später die Waage präsentieren. Damir und Tereza, herzlichen Dank für Eure Gastfreundschaft! Immerhin konnte ich mich für Kost und Logis mit einem Gratis-Fotokurs für Damir bedanken. Gelernt hat er nichts.😇


Prevalje, Slowenien
17. April 2011 - 7. Mai 2011

 Ein Wasserfall in Prevalje, den wohl nicht mal alle Einheimischen kennen.

  Hauptstrasse von Prevalje.

 Eisenbahnbrücke bei Prevalje. 

Pause. Leider auch eine HDR-Bearbeitung.

Das mittlerweile verkaufte Haus von Sabinas Eltern.

Aussicht vom Haus (diese verdammten HDR-Bearbeitung)!

Petzen, der Hausberg Südkärntens.

richtig kitschig

Sabinas Eltern.

Die Wanderung belohnt einem mit herrlicher Aussicht bis nach Österreich.

Hier hat viel Fronarbeit stattgefunden.

Irgendwo soll hier ein Weg sein.


Retro mit HDRI. Lasst den Unsinn (2026).

Viel Aufregenderes erleben unsere Walliser Freunde, die "Crettenands". Sie sind momentan im Monument Valley, wo der Vater seinen Kindern Schulunterricht gibt. Was für ein Klassenzimmer!

so long guys