"Also ging ich diese Strasse lang und die Strasse führte zu mir. Das Lied, das Du am letzten Abend sangst, spielte nun in mir." Xavier Naidoos wunderschöner Text!
Leaving Las Vegas, Nevada
6. Juli 2014
6. Juli 2014
Es war zwar auch schön in einer Gruppe zu reisen, aber es war auch schön wieder mit Sabina alleine auf der Strasse zu sein.
Nachdem wir versucht hatten, nach dem "4th of July"-Weekend auf der Interstate 15 nach Los Angeles zu fahren und in einen grauenhaften Stau gerieten, hatte Sabina die Idee, zurück nach Las Vegas und über das Death Valley nach Santa Monica zu fahren. Zwar 124 Meilen länger, aber eigentlich viel schöner und ohne Verkehr.
Selig genossen wir die über 400 Meilen nach Los Angeles. Spät am Abend kamen wir im Hotel in Los Angeles an. Am nächsten Tag konnten wir noch kurz das Pier in Santa Monica erkunden. Und dann im Business-Sitz für 700 USD Aufpreis nach Zürich fliegen. Der Abflug bot einen wunderschönen Ausblick auf den Lichterteppich von Los Angeles.
Wir könnten als Reiseleiter den Touristen mehr bieten, würden aber auch mehr Pausen machen. 3500 Meilen in 17 Tagen ist nicht jedermanns Sache. Gut, wir machten schon mal 2500 Meilen in 5 Tagen, aber das ist eine andere und viel schönere Geschichte.😅 Race across America
Las Vegas, Nevada - Santa Monica, Los Angeles, California
6. Juli 2014 - 8. Juli 2014
Noch einmal fuhren wir an den Mesquite Flat Sand Dunes im Death Valley vorbei. Tatsächlich mit ein paar Tränen in den Augen.
Die Strasse führt am Owens Lake vorbei.
Nicht nur hier, der ganze Südwesten der USA ist von unvergleichlicher Schönheit.
Die Interstate 15 wäre viel kürzer, aber manchmal brutalen Stau. Als wir zurückfahren wollten, haben sie in den Nachrichten noch um 8pm vom Stau berichtet. Es wäre eine Tortur gewesen.
The Georgian Hotel in Santa Monica, Los Angeles
6. Juli 2014 - 8. Juli 2014
6. Juli 2014 - 8. Juli 2014
Das gelb-blaue Hotel Georgian vom Santa Monica Pier aus gesehen.
Im Innern des Hotels. Sehr authentisch.
Auch der Lift war aus den Anfangsjahren.
Die Lobby des Hotels versetzt einen in eine andere Zeit.
It's Tea Time. Oh, wir sind ja gar nicht in England. Trotzdem konnten wir das klappern der Porzellantässchen förmlich hören. Die Eröffnung fand 1933 statt!
Dann tritt man aber aus der dunklen Lobby auf eine der Prachtstrassen von Los Angeles. Die Ocean Ave von Santa Monica bietet Palmen und eine herrliche Sicht auf den Pazifik und das Pier von Santa Monica.
Wer findet die (weinende?) Sabina? Im 2026 kostet eine Nacht zwischen 500 und 600 Schweizer Franken.
Die Fassade besticht durch den wunderschönen Art-déco-Stil.
Santa Monica Pier, Los Angeles
Juli 2014
Juli 2014
Auf dem Santa Monica Pier zeigen Künstler aller Schattierungen ihr Können.
Von der Ocean Avenue hat man einen guten Überblick. Das Santa Monica Pier ist weltbekannt.
Das Pier lockt mit Riesenrad, Achterbahn, Foodständen und Strassenkünstlern.
Nichts ahnend fotografierten wir das Ende der Route 66. Ein Jahr später posierten wir vor diesem Häuschen. 3 Wochen verbrachten wir auf der Route 66. Eine schöne Reise.
Los Angeles ist eine farbige Welt, in der viele eintauchen und manche nie wieder rausfinden: "You can check out any time you like, but you can never leave."
Akrobaten sind wir. Sabina und ich würden sich sicher auch gut machen.
Die Bahnen und die Besucher erzeugen einen Lärmteppich, den man nie vergisst.
Dem Himmel entgegen.
Die Bahn lässt nicht nur Kinder kreischen.
Der Pazifik Park lässt die Herzen der Action-Freaks schneller schlagen.
Nur wenige wissen, dass der 6 Kilometer lange Sandstrand von Santa Monica nicht natürlichen Ursprungs ist. "Not born, but built." In den 1900er Jahren wurde die felsige Küste mit Millionen von Kubikmetern Sand zum heutigen Strandparadies erschaffen.
Artificial Coastline, nichts anderes ist der Santa Monica State Beach!
Irgendwie berührt einem das Ende der Route 66. Ich denke da immer an John Steinbecks "Früchte des Zorns"! Sehr lesenswert. Was wir nicht wussten, ein Jahr später würden wir wieder hier stehen, angereist von Chicago, Illinois, über die Route 66.
Ein kurliges Pärchen. Obama-Fans jedenfalls.
Wenigstens ein Selfie gelang mir.😙
Hotel California von den Eagles ist zum Volksgut geworden. Obwohl der Song die Schattenseite des amerikanischen Traums beschreibt. Eine verführerische Welt aus Drogen, Ruhm und Materialismus aus der man nie wirklich flüchten kann.
Vom Scheitel bis zur Sohle ein Gentleman der alten Schule. Er war sehr nett.
Wahrscheinlich ist er völlig harmlos. Er hatte auch ein Puppenspieler-Set dabei. Aber etwas gefährlich wirkte er mit seinem durchdringenden Blick trotzdem. Er gehört wohl zu den Veteranen, die nie mehr ins normale Leben zurück gefunden haben. Von ihnen sind Hunderttausende im ganzen Land unterwegs.
Der nächste Brad Pitt? Was wohl aus ihm geworden ist?
Geliebtes oder verhasstes Amerika. Wo viel Licht, ist auch viel Schatten. Diese Weisheit trifft leider überall zu. Wir waren schon seit jeher mit gemischten Gefühlen aus den USA in die Schweiz zurück geflogen. Leider haben sich unsere pessimistischen Vorhersagen bewahrheitet. Schade, sehr, sehr schade.
Wir sind müde von den vielen Meilen, aber voller Vorfreude auf die nächste Amerika - Reise, ja, wir könnten in den USA wohnen, but: How to make a living? Das schrieb ich 2014. Zum Glück sind wir nie nach Amerika ausgewandert. Wir können die Wahl von Trump nicht verstehen und möchten auch nicht in einem Land wohnen, in dem die Einwohner einen Typen wie diesen Vollidioten wählen. Welch Schande! (2026)
Wenn wir schon lange nicht mehr sind, werden wohl immer noch die Möwen das Pier in Beschlag nehmen. Diese Spezies ist schon 150 Mio. Jahre auf der Welt. Der Urmensch vielleicht 3 Millionen. In diesem Sinne... so long guys!




































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