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19. Juni 2010

Page, Lake Powell oder wenn ich so richtig Kohle hätte

Der Horseshoe Bend nahe bei Page, Arizona, das blaue Schiff ist ein Touristenboot, das zurück an die Staumauer fährt. 300 Meter vom Fotopunkt bis zum Wasser. 24. Juni 2010.

Auf dem Hausboot
Nie passiert

Ich meine, so richtig viel Geld. Dann würde ich 3 Wochen Ferien nehmen, nach Phoenix, Denver oder Salt Lake City fliegen und von dort in einem kleinen Jet nach Page, Arizona. Page ist die Ausgangsstation für Ausflüge am und auf dem Lake Powell. In dieser Ortschaft würde ich ein richtig schönes Hausboot mieten, so 12'000 USD die Woche, ein befreundetes Pärchen, das sich auf Weltreise befindet, einladen und mit einem Powerboat und 2 Jetskis einschiffen. Allenfalls würde ich ein weiteres Pärchen mit 3 Kindern fragen, oder ein anderes das den Namen trägt, der der Jahreszeit entspricht, ob sie nicht Lust hätten, mitzufahren. Den Tag würde ich mit Wasserski-, Jetski-Racen, Canyons bestaunen und an einer sandigen Beach, die 35 Grad am Schatten im kühlen Wasser des Sees geniessen, ausfüllen.

In den Canyons

Am Abend würde ich das kalte Bud schlürfen, die Steaks auf den Grill hauen und zum Essen einen Cabernet kredenzen. In dieser Woche würde ich unzählige Canyons kennenlernen, 150 Meilen rauf und 150 Meilen runter gondeln und die 2000 Meilen Küstenlänge geniessen. Ein Besuch der stattlichen Rainbow-Bridge gehört natürlich dazu. Ueber die 3 Meter hohe Wasserrutsche würde ich die Unbeschwertheit meiner Kindheit aufkommen lassen und die herrlichen Sonnenauf- und untergänge auf Fotos festhalten, so dass ich auch mal eigene Fotos als Wallpaper brauchen kann.

Am Lagerfeuer

Wenn ich dann vom Schaukeln auf dem herrlichen See genug hätte, würde ich ins Motorhome umsteigen und den Grand-, Zion- und Bryce-Canyon besuchen. Und immer am Abend würde ich um das Lagerfeuer sitzen, meinen Freunden von vergangenen Abenteuern erzählen und von zukünftigen träumen. Nach diesen 3 Wochen würde ich entspannt den Heimflug antreten und gerüstet sein, für die kommenden Aufgaben im eigenen Geschäft.

Ja, das würde ich machen, wenn ich es mir leisten könnte...!


Page, Lake Powell, Arizona
13. Juni 2010 - 24. Juni 2010

Typisches Bild im Südwesten: Auf der AZ-98 Richtung Page.

Ich bin nicht leicht zu beeindrucken, aber diese Bauwerke, Wahnsinn!

  Rechts unten die grossen Boote für die Touristenfahrten auf dem Colorado River.

Wahweap Marina Grillrestaurant, sensationelles Essen.

Tausende solcher Hausboote warten im Hafen vertäut auf ihre Mieter und Besitzer.

Rainbow-Bridge... aber Sabina, mit den Heiligtümern der Navajos sollte man nicht spielen!

Unzählige solche Arme gehen vom Lake Powell ab, bzw. gehören zum Lake und enden im Nirgendwo.

Gerade klar sieht das Wasser nicht aus.

Sabina hat Spass im warmen Wasser des Lake Powell's.

Ich war tatsächlich schon besser in Form... dieses Camper-Leben halt...

Faszinierend diese Bauten, die Staumauer des Lake Powell.

 Lake Powell Stachelleguan.

 Relativ gut gefüllt, der Lake Powell.

 Vor dem Lake Powell.

  Sabina liebt den Avalanche.

So ein Kreuz aber auch!

Die Gegend bei Page. Karte ist von 2026. Eine wunderschöne Landschaft.

2010 konnten wir mit dem Boot von der Wahweap Bay in Utah bleibend direkt in den Lake Powell fahren. 2026 ist das komplett verlandet. 1980 war der See erstmals gefüllt. 1100 Meter (3700 Fuss) über Meer gelten als gefüllt. 2025 liegt der Level auf 3560 Fuss. Juni 2010 war der Waterlevel auf 3636 Fuss, also 26 Meter höher. Die Stauseen Lake Powell and Lake Mead wurden gebaut, um die mehrjährigen Dürren in diesem Gebiet auszuhalten.


so long guys