27. August 2021

Greifvogelpark Buchs SG - Reisezeiten nach Slowenien im Sommer

Dieses Foto wurde zu den 50 besten Einsendungen des Swissphotoclub Photo Awards gewählt. man beachte das Auge...

Der Tod von Mr. Nötzli hat im Limmattal zu vielen Reaktionen geführt. Sogar in der Limmattaler Zeitung (CH-Media) erschienen 2 Artikel: Goodbye Mr. Nötzli und Ein Hoffnungsschimmer in der Tristesse

Mein Kumpel Ronny und ich überbrückten unsere Tristesse mit einem Besuch des Greifvogelparkes Buchs im Rheintal. Der Park ist der grösste seines Zeichens in der Schweiz, sauber, übersichtlich und mit Herzblut geführt. Die Flugshow an den Wochenenden um 1500h ist aufschlussreich und kurzweilig. Lucien Nigg betont das Zusammenspiel von Mensch und Tier. Der Mensch ist für die Tiere nicht de facto ein Störfaktor. Sie können sich sehr gut mit ihm arrangieren. Eine Einstellung, die mir bei Tierschützern manchmal fehlt. 

Da die Quarantäne-Massnahmen nach einem Besuch in Slowenien im Sommer gefallen sind, konnten wir endlich wieder einmal meine Schwiegereltern besuchen. Auch wenn wir, von ein paar Spaziergängen in Prevalje abgesehen, eigentlich wie in Quarantäne gelebt haben. Eindrücklich ist aber immer wieder der immense Verkehr. Manchmal ist die ganze Strecke München - Salzburg ein einziger Stau. Und ein kleiner Unfall führt zu jeder Tages- und Nachtzeit zu einem kleinen Verkehrsinfarkt. Die Wartezeiten an den oesterreichischen/sloweninschen und slowenischen/kroatischen Grenzen sind brutal. 2-4 Stunden sind an der Tagesordnung! Mein Rekord vor vielen Jahren war 7 1/2 Stunden Prevalje - Meilen. Jetzt schaffen wir es nicht mehr unter 10 Stunden!

Dafür habe ich ein paar schöne Fotos im Garten der Eltern schiessen können. Und am letzten Abend besuchte uns ein Japanischer Eichenseidenspinner, 14 cm Spannweite und fast handzahm! 

der Karakara zeigt stolz sein Morgenessen, 20'000 kg Fleisch verspeisen die Vögel im Jahr
Wander- oder Sakerfalke, das ist gar nicht so einfach, aber sicher ein Falke:-)
der Weisskopfseeadler is not amused
ein Schwarz- oder Rotmilan, mit Sicherheit ein Milan
der Steinadler
Gesundheit!
Ein Wollkopfgeier, was für eine Farbenpracht
die Schönheit liegt im Auge des Betrachters: Der Andenkondor
gewitzt: die Schneeeule
Rotfussfalke
der Rotmilan
Der Schneegeier, was für ein herrlicher Vogel!
der Gaukler
die Erwartungshaltung sollte nicht zu gross sein, die Vögel sitzen hinter Gittern und nur dank der Technik verschwinden die Eisenstäbe auf den Fotos (magic of camera:-))
vor dem Park machten Spatzen das Aehrenfeld unsicher...

Lucien Nigg
die Zuschauer werden in die Show eingebunden
der Karakara öffnete mir die Schuhbändel, lustige Vögel
keine Scheu vor Menschen!
der Weisskopfseeadler segelt durch die Arena
ganz schön gefährliche Krallen
er hatte sichtlich Spass an der Show, allerdings lief er lieber über die Wiese, als, wie von Lucien Nigg gefordert, zu fliegen
er tadelte ihn deswegen, was ihm herzlich egal war
der Andenkondor
wie ein Hund immer den Leckerchen nach
faszinierende Vögel, diese Weisskopfseeadler
don't mess with him:-)
nach der Show können die Zuschauer die Vögel selber auf den Arm nehmen, bitte mit Falkners Handschuh!

die Libellensaison ist im Limmattal noch nicht vorbei
auch schöne Insekten
ein Hund möchte mit den Schwänen spielen
da versteht die Mutter aber keinen Spass!
der Gescheitere gibt nach
was guckst? Ein junger Reiher
diese Foto habe ich wegen dem Hochwasser gemacht (vor Jahren)
diesen Sommer war das Hochwasser noch etwas eindrücklicher!
beim EKZ Dietikon. Einen Tag später war alles schon weggeräumt

Haubentaucher am 18. Juli 2021 mit einem Sprössling
der ist doch viel zu gross! Das Kind wollte einfach nicht... später schluckte ihn die Mutter
was meint Mutti?
das Einzelkind geniesst den Nachmittag
es hat sich prächtig entwickelt, 21. August 2021 im Morgenlicht
und zeigte und eine Pflegeshow
die junge Wacholderdrossel an der Limmat
ein junger Reiher
ein junges Zwergtaucher(li)

Sabina zeigt auf das Haus ihrer Eltern in Prevalje, Slowenien (das mit den 2 Autos davor)
zwei Ausbrecherinnen in flagranti ertappt. Es ist aber die Schule von Prevalje und kein Gefängnis und die Komparsen Sabina und meine Schwiegermutter Tereza
eine Mehlschwalbe landet etwas seltsam auf der Strasse
die goldene Acht, so genannt, weil die beiden Kreise in der Mitte der Flügel manchmal eine 8 bilden
auch in Slowenien gibt es Bienen (wer hätte das gedacht:-))
ein Weibchen des Bläulings
der Hausrotschwanz auf Futtersuche im Garten meiner Schwiegereltern
eine Aaskrähe auf Nachbars Dach
wirkt etwas abgemagert, die Türkentaube
was für eine Ueberraschung, ein japanischer Eichenseidespinner, 1860 ca. nach Slowenien eingeführt, heute in fast ganz Europa vorkommend, Eichenblätter als Nahrung
Das Gesicht des Spinners: ET ging nie nach Hause:-)
ein Weissling und ich weiss jetzt endlich warum viele Flügel von Schmetterlingen wie angefressen aussehen: Die sind angefressen!
kurz vor unserer Rückfahrt mit Abfahrt um 1500h (ein Versuch, der sich lohnte, wir gerieten in keinen Stau) zeigte sich noch eine Eidechse

manchmal ist der Tischtennistisch für Sepp und mich besetzt...


so long guys






9 Kommentare:

Ping Liang hat gesagt…

haha, I like the last one.

Gerold Guggenbuehl hat gesagt…

😂 no noise from the players😂

Anonym hat gesagt…

Hallo Gerold
Gratulation, wieder mal fantastische Aufnahmen! KS

Anonym hat gesagt…

Danke Guggi!
Immer wieder spannend 😜👍🏻 IS

Anonym hat gesagt…

Sehr schöne Bilder - München? Wieso??? Stau? RS

Gerold Guggenbuehl hat gesagt…

Danke Euch, ja, München, nachmittags um 3 geht es nur im Schritttempo durch ganz München, ein Graus...

Anonym hat gesagt…

Lieber Gerold

Danke für den Link! Das sind ja wieder phantastische Bilder, die Vögel haben einen unglaublichen Ausdruck und sind von einer ganz besonderen Schönheit.

Vielen Dank, dass ich immer daran teilhaben kann, für mich ein wunderbares Vergnügen!!



Herzliche Grüsse

TL

Anonym hat gesagt…

Hammerfotos. Alles andere ist ….

Anonym hat gesagt…

Hallo Guggi

Wow, jetzt bist Du aber über den Schatten von Dietikon gesprungen - kaum mehr Limmat, dafür Ostschweiz und noch östlicher und erst noch sozusagen wasserfrei. Und wiederum mit coolen Legenden zu mega scharfen (die Auflösung ist wirklich stunning!) Aufnahmen. Die Vogel-Details sind schon fast Kunst: aus der Ferne betrachtet sind die Farbkombinationen ganz toll.

Ich hoffe, es gehe nicht nur den Sujets, sondern auch dem Fotografen und seiner wohl unendlich geduldigen Begleitung gut, zumindest so gut, wie es im Moment halt möglich ist. Ich freue mich schon auf die nächste Serie und freue mich auch immer wieder über die Häppli, die ich auf SoMe vorgesetzt bekomme.

Einen guten Abschluss der Woche und herzliche Grüsse,

edi