Einmal nur möchte ich auf dem Titelbild meines Blogs zu sehen sein. Der Blindgängerverantwortliche stand Modell!
Kurz hinter der Spitze des Umzuges erschienen fürchterliche, ja Grauen erregende Gestalten. Aber keine Angst (oder Hoffnung), es waren keine CS-Banker, die von einem aufgebrachten Mob auf deren bevorzugter Einkaufsmeile gejagt wurden. Nein, es waren Gestalten aus dem Gastkanton Schwyz. Vielleicht früher einmal auch tragische Kerle, die an der Innerschweizer Fasnacht immer wieder zum Leben erweckt werden und am diesjährigen Sechseläuten ihre Spässe mit den Zuschauern trieben.
Immer wieder staune ich ob der extrem friedlichen Stimmung, die an diesem Anlass herrscht. Keine politisch motivierten Transparente, keine Klima-, höchstens ein paar Sesselkleber, die am Umzug teilnehmen dürfen. Aber die sind eher unpolitisch und für die Allgemeinheit schwer auszumachen.
Schon mein 8. Sechseläuten, das ich als akkreditierter Fotograf begleiten durfte. Allerdings kämpfte ich mit einem ausgeliehenen Objektiv, das so gar nicht meinen Wünschen entsprach. Daher verpasste ich auch ein paar mir aufgetragene Aufnahmen. Sorry for that. Das Sechseläuten 2023 ging ohne Probleme über die Bühne. Ich finde, es ist ein tolles Fest. Die Polizisten werden mit Blumen entwaffnet, Freund und Feind, reich und arm vereinbaren für eine kurze Zeit einen Waffenstillstand und freuen sich des Lebens. Aber der langen Rede kurzer Sinn, lieber lasse ich die Bilder sprechen!
Sechseläuten
17. April 2023
toi toi toi - immer ein guter Wunsch.
Entlang der Route immer wieder köstliche und typische Zürcher-Spezialitäten...
Auch in den engen Gassen von Kreis 1 trifft man auf alte Flurnamen, ich bin nicht einmal sicher, ob die Gasse noch deutsch angeschrieben ist... bald vielleicht Comb-Alley statt Strehlgasse?
Startschuss Punkt 1500h!
Die Zuschauer beim Vorglühen - jedes Jahr trifft man die gleichen Leute.
Diese Dame ist schon seit 20 Jahren an ihrem Platz, der Herr im Foto vorher (Mitte) sei ihr Sechseläuten-Freund. Sie sähen sich einmal im Jahr... am Sechseläuten.
Wenn er eingeweiht war, war seine schauspielerische Leistung Hollywood-like.
Mit so einem Zvieri kann nichts mehr schief gehen, was aber nicht alle in der Truppe aufheiterte.
Immer an der Spitze des Umzuges: Die Reitergruppe des OKV.
Perfekt ins Bild spaziert.
Die Schwyzer kommen!
Für die Kleinen Süssigkeiten...
... für die Grossen ein währschafter Schluck. Schwyzer wissen, wie man sich Freunde schafft!
Vorbildlich: Bei diesen Portionen ist Food Waste kein Thema.
Protagonisten des Welttheaters Einsiedeln.
Frappante Ähnlichkeit.
Ganz schön beeindruckend - the Lady in red.
Furchterregende Gestalten.
Keine Ahnung was diese Figur bedeutet, alternder Playboy oder so?
Und plötzlich weht ein Hauch von Venedig durch die Bahnhofsstrasse.
Ich hätt' mich nicht getraut, wer weiss, was die an den Fingernägeln hat.
Vertreterin der Urner.
Frau ist grosszügig am Sechseläuten.
Die ältere Dame stand immer wieder im Mittelpunkt.
Für's leibliche Wohl wurde von den Schwyzern bestens gesorgt, der Rölli verteilt Märchler Eierringli.
Blondie abgestürzt, eine eher unfreiwillige Slapstickeinlage.
Schon wieder im Mittelpunkt, die Dame wird in Schwyz nicht unbekannt sein.
Ich gehe mal davon aus, dass man mit dieser Figur nichts zu tun haben möchte.
"Alter Herr", die älteste Schwyzer Fasnachtsfigur.
Mit strengem Blick verfolgt die ZZZ-Gastkantonverantwortliche das muntere Treiben.
Immer wieder ein Augenschmaus, die farbenfrohen Wiediker.
Virtuos auf seiner Barocktrompete.
Legendäres Vierergespann der Wiediker.
Eine weitere Attraktion im Zug: Hochradfahrer, sieht übrigens ganz leicht aus...
Es geht viel um Blumen am Sechseläuten.
Meine Kollegen von der Presse interessierten sich vor allem für die Prominenten. Meine grosse Schwäche, ich erkenne selten einen Promi. Aber vielleicht sind die Kollegen auch nicht so sattelfest, wie ich dachte, meinte ich doch am Ende zu hören: Vielen Dank für's Interview Frau Holdener:-)
Sword & Rose.
Entschuldigung, das war eins zuviel....
Mit Blumen entwaffnet.
Den Mörgeli kenne ich aus meiner Jugend und musste ihm wieder einmal sagen, dass er sich eingliedern soll... etwas, das ihm sichtlich schwer fällt.
Der rechts verstand meinen kleinen Scherz vom Mörgeli.
Seit Jahren frage ich mich, was die im Schmiedenwagen schmieden!
Helferinnen sind bei den manchmal nervösen Pferden von Vorteil.
Scharf geschaut gleich richtig getroffen, ein altes Bläserwort.
Manche müssen einfach immer überborden.
Die Zimmerleute traben an.
Hoch zu Ross!
Die Dame kenne sogar ich: Carmen Walker Späh, FDP
Immer wieder wird mit den Zuschauern gebechert.
Während die Reiter strikte die 0-Promillegrenze einhalten müssen, schwarze Schafe habe ich am Umzug nicht gesehen.
Sie sind sehr begehrt, die Gaben der Umziehenden.
Streng genommen Copyright verletzt...
Klein und Kleinst freuen sich.
Gute Laune brachte auch Andreas Schüpbach mit.
Die einen waren ein bisschen sauberer, ich spreche vom Hutschmuck.
Zogä am Bogä dä Landamma tanzt...
Koordination ist an einem Umzug äusserst wichtig.
Sechseläuten - ein gutes Geschäft für die lokalen Blumenläden.
Man grüsst über die Strasse - "ä schöns Sächsilütä wünscht man sich".
Ein schiefer Ton bildlich.
Schön formiert.
Caspar Guggenbühl - ein paar Promis kenne ich eben doch.
Die Dame assistierte mir vorbildlich.
Ponnaya aus dem Zürcher Zoo nimmt das Treiben völlig relaxt.
Unverzeihlich! Man lässt den Bären nie, aber gar nie aus den Augen. Das weiss doch jeder!
Unter dem originellen Hut steckte Monika Kälin... 3 Mythen könnte man fast sagen.
Seit Jahren verpasse ich den Herrn nie, aber ich habe bis heute nicht herausgefunden, ob das Kostüm der Fantasie entspringt oder eine Bedeutung hat. Dank Victor Rosser, Kommunikationsverantwortlicher Zürcher Sechseläuten, weiss ich seit dem 25. April, dass dieser Herr Gottfried Keller darstellt! Man lernt nie aus!
Blumenmarkt inmitten der Teilnehmerinnen.
Mit jedem Schluck wird die Harmonie grösser.
Jedes Jahr mit einem Lächeln dabei.
Den kenne ich! Ist ja seit über 60 Jahren mein Bruder und darf jetzt wohl altersmässig auf den Wagen der Hänger (sorry, Autokorrektur, Höngger natürlich).
Die hatten sichtlich Spass.
Genauso wie die afghanischen Windhunde.
Die Wappentiere der Zunft zum Kämbel sehen gar nicht gestresst aus, die Begleiter schon eher.
So lacht man, wenn man der Kamelscheisse ausweichen konnte...
Der war mit seinen Blumen nicht gerade glücklich.
Symptomatisch: Die Frau Holdener war einfach zu schnell, um sie scharf zu kriegen.
Ex-CEO Erich Pfister der Banque Cramer hatte sichtlich Spass.
Eine Journalistin aus Asien hat sich auch in Schale geworfen.
Von einem Teil der Jugend skeptisch beäugt.
Kleines Kompetenzgerangel, begreiflich, wenn die Weltpresse vor einem steht.
Kein Deutsch, kein Englisch, kein Französisch, da wird's dann schwierig mit der Kommunikation, wenn sie mich denn überhaupt wahrgenommen hätten...
Der Kommandant der Stadtpolizei, Beat Oppliger, schaut höchstpersönlich für Recht und Ordnung im Umzug.
Leider habe ich den Spass verpasst...
Ein wohl seltenes Bild, Polizist mit Rose und als Fotograf im Einsatz.
Mittendrin statt nur dabei...
Auf der Route war das Durchkommen stellenweise schwierig.
Das Sechseläuten - ein Publikumsmagnet par excellence.
Mit ziemlicher Sicherheit wird hier noch letzte Hand an Marcel Reif angelegt, aber eben, ich bin da nicht sattelfest.
Szenenbild am Limmatquai.
Ein wirklich cooler Hund.
Der Umritt
18.00h
18.00h
In voller Pracht noch unversehrt.
Die Feuerbrigade kurz vor dem Läuten.
Die Fernsehmoderatorin führt zum Feuer.
Ich hoffe, das ist nicht sein Schädel der raucht.
Wiit vom Gschütz git alti Chriegerinnä...
In gespannter Erwartung, der Fotografentross.
Die Wiediker eröffnen den Reigen.
Die Ersten werden die Letzten sein - sie kamen dank der langen Brenndauer des Bööggs am Ende nochmals.
Stadtzünfter geniessen den Umritt.
Die eigenen Leute werden gegrüsst.
In Zeiten von TikTok waren die Jüngsten bemerkenswert konzentriert.
Gratiswerbung für UBS und Coop.
Rauchschwaden ziehen über den Platz.
Da dachte man noch an ein schnelles Ende.
Die Reiter der Zunft St. Niklaus im Gleichschritt, also die Pferde natürlich.
On stage: Reitergruppe der Fluntern.
Die Höngger sandten eine eher kleine Abteilung ans diesjährige Fest.
Wolken- und Sonnegemisch sorgten für spezielle Lichtverhältnisse.
Der Reiterchef der Zunft zur Saffran allein auf weiter Flur.
Verfolgt von seinen Kumpanen.
Wacker hielt sich der diesjährige Böögg.
So nah am Holzstoss wird's richtig warm.
Die Obersträsslerinnen hatten sichtlich Freude am Umritt.
Einhändiges Reiten ist Pflicht für die Umreiter.
Die Reitergruppen waren schon auf dem Heimweg.
Der Böögg stand und stand und stand...
56 Minuten und 58 Sekunden, 2 Sekunden vor dem Explodieren des Kopfes.
57 Minuten, ein neuer Rekord.
Schön war's - da waren sich alle einig.
Die Polizei sammelte für einmal Blumen anstatt Pflastersteine! Auf ein Neues am 15. April 2024! Ich bin gerne wieder dabei...
so long guys

























































































































