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29. Dezember 2012

Hunde im Schnee - Schirmensee - Silvester in Prevalje



Rückblick 2012

Im 2012 ging unsere wunderschöne 2-jährige Reise durch Amerika, Kroatien, Amerika, Hawaii, Australien und Thailand zu Ende. Und ein Jahr, in dem ich wieder mal Jon Bon Jovis Text "Mama, don't you know that all my heroes died" ein paar Mal hörte und nur zustimmen konnte. 2012, von dem die Europäer vielleicht einmal sagen werden: "Als das Leben noch schön war"! Ein Jahr in dem ich 50 Jahre alt wurde und froh bin, dass ich schon auf dem Heimweg bin.

Ausblick 2013 und folgende Jahre

Denn die Zukunft sieht für die "alte Welt" nicht gerade rosig aus. Ein Jahr mehr in meinem Leben, indem so unsinnige Sachen wie Religion, Horoskope und Endzeit-Fantasien immer noch viele Menschen beschäftigen und sich sogar die Medien dem Ende der Welt nicht entziehen konnten (21.12.12, wobei schon im 2011 die Welt nicht unterging Endzeit 2011...). 

Neue Erkenntnisse (2026 wissen wir mehr)

Aber auch ein Jahr, in dem sehr gute Bücher geschrieben wurden (wie die Welt wirklich ist, von Ben Moore: "Elefanten im All"). Wer es nicht lesen will: Irgendwann (in Billionen von Jahren) werden alle Atome zerfallen sein und unsere Erde und das gesamte Weltall werden im Nichts enden, der gleiche Zustand, wie vor dem Urknall, denn nach heutigem Wissensstand sind wir aus dem Nichts entstanden. Wir sind ja nur ein "glimps in the mirror". Im 2026 wissen wir viel mehr, nämlich dass wir noch gar nichts wissen. Auch nicht Ben Moore.

2012, von dem die Europäer vielleicht einmal sagen werden: "Als das Leben noch schön war"!  
2026 behaupte ich: Diese Ahnung ist wahr geworden.


Winter im Zürcher Oberland (Happy Birthday Sabina)
2. Dezember 2012

Die Anleitung findet man im Netz.

Endlich Schnee.

Ein Reiher beobachtet den Fotografen.

Kein Herz für Fotografen... die fliegen einfach immer in die falsche Richtung davon!


"Joy of life" - Hunde im Schnee
2. Dezember 2012

Am Geburtstag von Sabina (2.12.65) war das Wetter zuerst sehr trüb. Da tat ein Spaziergang mit Hunden doch gut.

Zorro und Julia. Folgsam. 

Das Spiel beginnt.

Das war gleich zu Beginn ein Foul.

Anpeilen.

Vorbereiten.

Zubeissen und ziehen.

Erfolglos.








ein wirklich schöner Hund



mit Sonne ist's noch schöner...

genau...

ein Wirbelwind, der Zorro

und so schön!

Frauchen gehorcht man...

Eistrauben...



Dezember 2012
diverse Tage


Dezember von seiner schönen Seite.

Ein paar Sekunden später säuberte ich die Kamera (und meine Kleider).

Winterstillleben

Jede Jahreszeit hat ihre schönen Seiten.

Männedorf im Schneegestöber. Ich liebe Autofahren auf Schnee.

Der Versuch einer schönen Weihnachtskarte.



Im Züri Oberland
diverse Daten

Oberhalb des "Schwösteren Rains" Feldbach/Hombrechtikon.

die Amaryllis blüht 

oberhalb Männedorf

Sonne und Wolken...

Reiter und Hund...



Golfspieler oder Freiheitsstatue von Oetwil am See?

Szenerie auf dem Oetwiler Feld

Handys haben die gleiche Qualität wie Spiegelreflex-Kameras aus dem 2000!


Wer weiss wo diese Foto aufgenommen wurde?*



genau... Ritterhaus in Bubikon

modernes Bubikon

Frau und Burg

Katze vor der Tür



Möwen über Schirmensee, Hombrechtikon
29. Dezember 2012


Möwen

Schirmensee

wer kennt es nicht...?

Möwen im Anflug....























meine Mutter, etwas müde vom Brotwerfen...



Auf dem Weg nach Slowenien
30. Dezember 2012

Immer unser erster Halt auf dem Weg nach Slowenien: Die Rheintal-Raststätte Ost an der A13. Hier entscheiden wir jeweils ob wir über München oder Innsbruck fahren. Meistens nehmen wir den Weg über Bayern, auch wenn die Fahrt weniger interessant als über das Inntal ist.

Nur noch 630 Kilometer. Jedes Mal freue ich mich auf die lange Fahrt. Zeit 12:50, voraussichtliche Ankunft in Prevalje 20.00h.

Das Nachbarhaus der Schwiegereltern ist immer das erste was ich sehe, wenn ich unser Zimmer beziehe. Selten hat man Kontakt und die 7 Katzen des Ehepaares sind in der Nachbarschaft nicht gerade beliebt.


Eiskalte Silvester-Feier in Prevalje
31. Dezember 2012 / 1. Januar 2013

Schon von Weitem war die Party unüberhörbar und schon in vollem Gange. Gut wir kamen auch erst nach 22 Uhr an das Fest und hatten schon etwas vorgeglüht. 

Kein Fest ohne Musik. Dass Sabina und ich an unserer Hochzeit keine Musik organisiert hatten, war für unsere slowenische Verwandtschaft unbegreiflich. Polka, Walzer und Oberkrainer wurden von der Band gespielt. Ich habe es 2026 noch in den Ohren. 

Die gespielten Polka-Stücke und die eiskalten Temperaturen erinnerten mich an "Und täglich grüsst das Murmeltier" (Groundhog Day). Bitte nicht. Und wenn, dann bitte nicht in Prevalje.  

Die laufende Zeit für alle gut sichtbar. Noch knapp 6 Minuten und wir würden 2012 schreiben. 

Mein Schwiegervater Damir ist ein begnadeter Tänzer. 

  Eisgekühlter Champagner à la Slovenia. Der Plastikbecher tut dem Geschmack keinen Abbruch.

Bei Minustemperaturen wäre ein Punsch wohl besser gewesen.

Richtige Party-Girls feierten die letzten Stunden von 2011. (Majda, Jolanda, Tereza und Sabina) 

Da waren wir noch auf Amerika eingestellt. An diesem Silvester wussten wir noch nicht, dass wir nach einem Jahr im Wohnwagen in den USA nochmals 5 Monate mit einem Mietwagen durch die Staaten reisen würden.

  V., der Dorfpolizist zeigt seiner Frau und Damir seine Silvester-Fotos.

Nicht ohne meine Zigarette!

Wir brauchten eine Pause von den Oberkrainer-, Polka- und Walzer-Ohrwürmern und fanden eine Bühne für Sabina und feierten unsere Ego-Party.

  An Sabina ist ein Popstar verloren gegangen.


Rundgang Prevalje
1. Januar 2013

  Schon bald Nacht. Um 15:27 Uhr geht die Sonne in Prevalje unter.

  Sabina nimmt Mutter und Tante ins Visier.

  Meine Frau sieht wieder einmal etwas, was ich nicht sehe. Es ist immer ein kleiner Wettbewerb.

  Sabina wird von Mutter und Tante flankiert.

Die Gemeinde Prevalje vom Bahntrassee aus gesehen. Das dritte Haus von links (weiss, neben rosa) gehört der Mutter von Sabina. Es wurde nach Ihrem Tod 2023 verkauft. Leider. 

Tereza zeigt auf ihr Haus hinter den grünen Bäumen. 

Im grünen Stall werden oder wurden Stiere gezüchtet. Die seien im ganzen Land begehrt. Das "Gschmäckle" zeugt davon, dass noch heute Landwirtschaft betrieben wird. 

Landwirtschaftswaren werden hier verkauft. 

Einst eine wichtige Eisenindustrie-Destination sind heute nur noch Resten geblieben.

  Die Kirche Marija.
 
Am Bahnhof gelegen: Das Geburts- und Jugendhaus einer Kollegin der Mutter von Sabina, die nach Amerika ausgewandert ist und in San Clemente, Kalifornien, ihren Alterssitz gefunden hat.

Der Bahnhof von Prevalje, 1863 erbaut, hat schon lebhaftere Zeiten erlebt. Er war mal für die ansässige Eisenindustrie sehr wichtig.

Ein eher seltenes Bild: Ein Zug im Bahnhof von Prevalje.
 
Moderne Kunst. Mir gefällt's ganz gut.

Nicht gerade der Hauptbahnhof der Welt. Aber wohl unter Denkmalschutz. Der Bahnhof von Prevalje. Im 2026 ist er aber an der Bahnstrecke Klagenfurt-Maribor gelegen. Das heisst, er wird wohl mehr frequentiert als 2012.

Kirche Marija mitten in Prevalje.


Füsse vertreten und Kopf auslüften vor der Rückfahrt nach Männedorf
 1. Januar 2013

  Ein Bienenhaus. Ich bin mir nicht sicher ob die Farben den Bienen nutzen.

Cooles Foto von mir. Danke Sabina. 

Ich, Majda Kos und Tereza Stancic.
  
  Papa Moll oder wenn man Nachbarn trifft.

 Sabina hat ein gutes Auge für Details.

Kein Grabstein. 73.4 mit dem Zug von Prevalje nach Maribor. Wir haben 734 Kilometer nach Hause.

  
Fahrt Prevalje nach Dietikon
2. Januar 2013

Vor Griffen, kurz nach der Abfahrt aus Prevalje, aber schon in Österreich. Eine topmoderne Brücke. Fast ohne Verkehr. Immer. EU-Gelder lassen wohl grüssen.

Wir rasen auf der A8 in Anger im Berchtesgadener Land an der weithin sichtbaren Kirche "Mariä Himmelfahrt" vorbei Richtung München. Noch gute 5 Stunden bis Männedorf. Aber noch nicht einmal die Hälfte hinter uns.

Vorbei am Klosters Reisach, das bis 2019 ein Kloster der "Unbeschuhten Karmeliten" war. Die Patres der Karmeliten sind abgezogen (1568 in Spanien war die Gründung des Ordens) und seither steht es leer. Es liegt zwischen nach Kufstein vor Wörgl  an der A12, der Inntal-Autobahn.

Im Arlberg-Tunnel. Ich hasse Gegenverkehr in einem Strassentunnel. Dieser ist fast 14 Kilometer lang und wurde 1978 eröffnet. Im Schnitt sind es 8000 Fahrzeuge täglich, wobei wir selten viel Verkehr sahen. Der Gotthardtunnel hat mehr als das Doppelte Verkehrsaufkommen. 

Tunnel der Arlberg-Schnellstrasse. Sehr modern.

Das ist ein kurzer Bremsweg. Raststation auf der Arlberg-Schnellstrasse bei Innerbraz.  

Selten gesehen. Fenster als Adventskalender. 

In einem Walensee-Tunnel. Nur noch eine 45 Minuten und wir würden zu Hause sein. (ISO 25600)


*Mitten in Männedorf, ZH

so long guys