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30. Oktober 2014

Zürich - die schönste Stadt der Welt - Tages- und Nachtansichten

Zürich

Die Zwingli-Stadt
Oktober 2014

Rein auf Foto-Sujets bezogen, bezweifle ich allerdings die Aussage: "Die schönste Stadt der Welt". Zu sauber, zu wenig grössenwahnsinnige Architekten und keine geisteskranken Könige und Kaiser, die sich für immer ein Denkmal setzen wollten. Die Zwingli-Stadt ist von der Reformation geprägt: Man zeigt den Reichtum nicht, man hat ihn. 

Mindestens bis vor ein paar Jahren war Zürich auch eines der wichtigsten Finanzzentren der Welt. Wenn es so weitergeht mit all den Strafzahlungen der CH-Banken, all den Bussen wegen Beschiss, dann wird das in Zukunft nicht mehr der Fall sein. 2026 ist der Finanzplatz Schweiz einer "unter ferner liefen".

Aber ich will hier ja über die schönen Zeiten reden. Ein paar Bilder von meinen Streifzügen durch Zürich, grösstenteils aus einem Foto-Auftrag für einen Autobauer entstanden. Wahrscheinlich geht es nicht nur mir so, man lebt in einer Stadt, aber bewegt sich immer auf den gleichen Bahnen. So habe ich einige Plätze gesehen, die ich in 50 Jahren Zürich nie besucht habe. Es werden in Zukunft noch mehr dazu kommen. Vielleicht.


Stadt-Spaziergänge durch Zürich
Oktober 2014

Ein Sturm braut sich über Zürich zusammen. Das Wetter in Zürich ist aber meistens gemässigt.

Die Feuerwehr bei einer Übung an der Fraumünsterkirche.

Flughafen-Denver-Event in der Frauenbadi Zürich?

Der Herbst zieht auf dem Lindenhof ein.

Sie wird doch nicht springen?

Prost.

Ich finde den Hafenkran nicht unpassend. Er regte viele Diskussionen an.

Die Mehrheit der Zürcher lehnte den Kran aber ab. Was habe das mit Kunst zu tun?

Auf der ETH-Terrasse Blickrichtung Süden.

Verbrechen geschehen zu jeder Tages- und Nachtzeit.


Das Cantinetta Antinori hat wohl auf besseres Herbstwetter geherrscht. Das Restaurant liegt in der Augustinergasse, nur ein paar Schritte von der Bahnhofstrasse entfernt.

Das am Sonntagmorgen verwaiste Wartehäuschen am Paradeplatz.

Ich kann die Ruhe hören. Noch kein Verkehr am frühen Morgen. Die Frauenkirche spiegelt sich in der träge dahin fliessenden Limmat.

St. Peter-Turm, Hotel Storchen, Rathaus.

St. Peter vom Hafenkran eingerahmt.

Schipfe heisst diese Häuserzeile.

Elegant und modern. Wartestation an der Rudolf-Brun-Brücke.

Heimatwerk und Blick Richtung Grossmünster-Kirche.

Schipfe (Gasse und Restaurant).

Richtung Lindenhof.


Zürich-West
Oktober 2014

Vom Hauptbahnhof aus erreicht man über den "Limmatplatz" Zürich-West.

Aussicht von der Waid in Höngg: Zürich-West.

Der Prime Tower ist das Wahrzeichen von Zürich-West. Banken, Unternehmensberatungen, Bars und das Restaurant Clouds im obersten Stock sind darin beheimatet. Das Hochaus misst für Zürich stolze 126 Meter. 2011 wurde der Tower in Betrieb genommen.

Sicht auf die meist befahrene Autobrücke von Zürich (70'000 Autos im Tag). In der Mitte der Prime Tower.

Hat was von einer Betonwüste. Wir sind unter der Hardbrücke.

Ein ikonisches Beispiel für moderne urbane Architektur. Auf der Hardbrücke, die Lifte führen in den gleichnamigen Bahnhof unter der Brücke. Entworfen vom Architekturbüro EM2N.

Der Eingang zum Prime Tower. Der Turm wurde von den Architekten Gigon und Guyer entworfen.

Zürich-West ist zu recht zum Hotspot von Zürich geworden. Auch im Regen.

Im ehemaligen Schiffbau hat sich ein Restaurant zum Kult entwickelt: LaSalle Restaurant und Bar.

Altes wird durch Neues verdrängt. Das Restaurant Güterbahnhof ist 2026 schon längst Geschichte.

Das war die Sicht vom Restaurant Güterbahnhof auf den Prime Tower.

Freitag- und Prime-Tower in Zürich-West. Teile der Zürich-West Erfolgsstory.

Auf der Hardbrücke blicken wir Richtung Westen. Fernweh packt einem gerne genau da.

Fernweh: Paris, Miami, Dubai, Hong Kong... Moab fehlt! Dabei fast schöner als alle Städte zusammen.

Der Freitag-Tower besteht aus 19 gebrauchten Überseecontainern. Es ist das Flagship des Taschenherstellers "Freitag". Er gilt als Hochhaus mit 26 Metern Höhe. Die oberste Etage bietet einen herrlichen Blick über die Stadt.

Von Weitem sieht der Prime Tower recht klein aus. In diesem Teil der Stadt sind die neuen Tech-Firmen von Zürich beheimatet.

Romantische Abendstimmung im aufstrebenden Stadtteil Zürich-West.


Der ENGROSMARKT liegt am Ende von Zürich-West. Oder am Beginn, wie man will. Es ist der Frischwarenmarkt der Stadt Zürich. Nach Eigenwerbung sogar "Der frischeste Grossmarkt der Schweiz"!


Bürkliplatz, Bahnhofstrasse, Hauptbahnhof Zürich bis Stauffacher
Oktober 2014

Auf dem Bürkliplatz wird an Wochenenden der Flohmarkt abgehalten. Im Winter ist hier ein Kerzenziehen, an dem ich auch schon teilgenommen habe. Gleichzeitig ist er am Beginn der Bahnhofstrasse, eine der weltweit teuersten Strassen.

Ein paar Meter nach dem Bürkliplatz stehen wir schon am Paradeplatz. Links das Restaurant Sprüngli. Man sagt, dort würden sich junge Gigolos mit älteren Damen treffen und so ihr Sackgeld aufbessern.

Am Paradeplatz hatten die Credit Suisse und die UBS ihren Hauptsitz. Die mächtigsten Banken der Schweiz. Credit Suisse ist 2026 längst Geschichte.

Blick von der Bahnhofstrasse in die Augustinergasse, die regelmässig als schönste Gasse der Schweiz ausgezeichnet wird. Im Restaurant Cantinetta Antinori wird fein gegessen.

Wir sind am Ende der Bahnhofstrasse. Nicht das Ende der Welt, eher der Nabel.

Ein berühmtes Hotel mit grosser Geschichte. Als Tourist würde ich vielleicht im Hotel Schweizerhof wohnen. Man ist mitten im Zentrum der Stadt.

Stadt der Velos. Mit diesem Foto wurde ich in einer Zeitung prämiert.

Vom provisorischen Fahrraddepot sehen wir links am HB vorbei, Richtung Central und im Hintergrund sehen wir den ETH-Dom.

Das Central, nur durch die Limmat vom Hauptbahnhof getrennt.

Der Bahnhofplatz. Im 4. Stock der Nummer 9 (das grosse Gebäude rechts) arbeitete ich als Personalvermittler zusammen mit meinem Partner Stefan Bächer von 2000 - 2010. Guggenbühl & Bächer Recruitment AG hatte im Banking einen guten Namen. 2010 - 2012 ging ich mit meiner Frau auf eine Weltreise. Diese 12 Jahre waren die beste Zeit meines Lebens, auch wenn ich den Beruf selber nicht wirklich mochte. Aber Geld hat er eingebracht. Extrem wie die Zeit vergeht. Heute ist es 16 Jahre her, als ich das letzte Mal durch die Türe der Nummer 9 trat.

Ein beeindruckendes Dach zeigt uns der Hauptbahnhof Zürich.

Globus, das weltbekannte Warenhaus. Einigen sagen die Globuskrawalle sicher noch etwas.

Die ehemaligen Stallungen der Schweizer Armee, 1857 gebaut. 1989 umgenutzt. 2026 sind das Theater Gessnerallee und das Restaurant Riithalle darin beheimatet.

Die Sihl fliesst träge dahin, links im Ober befindet sich das Casino Zürich, die Leuchtreklame des Ober ist denkmalgeschützt!

Fast heimelig, Gebäude der Kantonspolizei.

Das Helvti-Diner wurde später zu Union Diner, einem Hamburgerrestaurant. 2026 gibt es dieses auch nicht mehr. Scheint nicht der beste Platz zu sein.

Helvit-Diner, Hotel, Restaurant und Bar Helvetia und hell erleuchtet das  Tamedia-Gebäude.

Der holländische Kellner zockt Online in seiner Pause.

Ein Selfie.

Gefängnis auf dem Kasernen-Areal.


Hotel Dolder, Zürich
Oktober 2014

Die Dolderbahn füht vom Römerhofplatz auf den Dolder.

The Dolder Grand, 5 Sterne Hotel hoch über Zürich.

Alt und neu.

Das ursprüngliche Gebäude des Hotels.

Wer Geld hat und diskret absteigen will, fährt hier vor.


Monte Diggelmann
Oktober 2014

Vom Irchelblick hat man auf Zürich-West und das Limmattal einen schönen Überblick. Ecke Letzistrasse/Frohburgstrasse.

Weit entfernt leuchtet der Flughafen Zürich.


Migros-Parkhaus, Bahnhof Altstetten
Oktober 2014

Vom Dach des Migrosparkhauses stehen die neuen Hochhäuser im Osten.

Industrie- und Handelsplatz, Zürich-West hat sich zum wichtigsten Stadtteil gemausert.

Migros-Lift (links) und Prime Tower hell erleuchtet.

Die Bank Bär zog noch etwas weiter nach Westen. An den Bahnhof Altstetten. Fast wäre ich 1987 Devisenhändler bei der Bär geworden, hatte aber bei der UBS schon unterschrieben. Vielleicht würde sie im 2026 besser dastehen.😏 Als ich im 1995 als Personalberater begonnen habe, wollten alle Banker zur Bär. Die Bank hat es geschafft, dass 20 Jahre später die meisten Banker sagten: Nicht zur Bär. 2026 sagen die Banker: Hauptsache ein Job.

Wir sind Zeitreisende. Und je nach Perspektive werden wir uns dies mehr oder weniger bewusst. 

so long guys