San Diego, am Ende der Mission Beach, der Boardwalk führt den ganzen Strand entlang (Mission und Pacific Beach). Rad-, Rollerblades- und Fussweg, fast 4 Meilen. California Life pur!
Werbung für San Diego
April 2010
San Diego, die zweitgrösste Stadt von Kalifornien und die 8 grösste im Land mit ihren 1.3 Mio. Einwohnern und 5 Mio. im Einzugsgebiet, zeigt sich von seiner besten Seite. Nicht nur die unzähligen Tourismus-Attraktionen wie Sea World, Oldtown, der Flugzeugträger Midway, San Diego Zoo, die Beaches und die verschiedenen Stadtteile wie Gaslamp Quarter, Sea Port Village, Mission Beach und viele andere, sondern auch die unglaubliche Freundlichkeit der Einwohner und natürlich das Klima machen die Stadt zu einer begehrten Destination. Sie glänzt mit modernsten Hotels (Marriott, Hilton, Hyatt) an bester Lage, einem grosszügigen Convention Center und das alles in "walking distance" zum Gaslamp Quarter, das Nachtschwärmern alles bietet, was das Herz begehrt. San Diego wirkt sauber und freundlich. Nur schwerlich kann man sich ihrem Charme entziehen. Es hat genügend Platz, so dass man in nächster Nähe zum Gaslamp Quarter ein Baseball Stadion bauen konnte, dass den San Diego Padres ihr Heim gibt. Es gibt soviel Angenehmes hier, es wäre ermüdend, all die Vorteile aufzuzählen. Wir könnten hier leben!
Schöne Küstenstädte
Wir haben diese Woche nicht nur ein Auto in Carlsbad gekauft, sondern
auch noch neben San Diego die Küstenorte Richtung Los Angeles erkundet. Del Mar ist
zwar schön herausgeputzt, da sich aber viele reiche und vor allem ältere
Leute dort wohl fühlen, fühlt man sich selber zwar äusserst sicher,
aber auch streng überwacht. Cardiff by the Sea ist schön und etwas
wilder, Encinitas ist touristisch äh reizvoll, in Carlsbad aber sollte
man sich auf die Schönheit des Pazifiks konzentrieren. Die Küste ist
nicht überall öffentlich zugänglich und wechselt zwischen wild und
zerklüftet und seicht, mit schönen Sandstränden, wobei man bei
Sandstränden in Süden von Kalifornien nicht an Südsee-Inseln denken sollte.
Zwischen
San Diego und diesen Ortschaften liegt La Jolla (la heuja). La Jolla vereint
etwas von allen, gehört aber zu den teureren Plätzen hier. Südlich davon
liegen die Pacific und die Mission Beach, die eigentlich am selben
Strand liegen, aber auch Einheimische können oder wollen die Grenze unmöglich
bestimmen. Ocean Beach ist ein Surfer Hotspot und die südlich dem Altersheim
Coronado gelegenen Silver und Imperial Beach dienen als Ausweichorte in
der High Season.
Das Gegenteil von gut? Gut gemeint!
Nachdem wir unseren Travel Trailer
gekauft haben, widmeten wir uns ausgiebig der Suche nach einem
Zugfahrzeug. Das ist gar nicht so einfach und John, unser Freund aus San
Clemente, gab uns auch gute Tipps. Er tendierte allerdings darauf, dass
wir über seinen Cousin in Denver das Auto kaufen, nach Denver fliegen
und zurückfahren sollten (1250 Meilen!). Gut gemeint John!
Wir fanden aber in Carlsbad
selber unseren neuen Liebling und wickelten den Kauf ganz ohne fremde
Hilfe ab. Sabina handelte den Preis von 26000 USD auf 24000 runter, mit
Taxes und License und Versicherung kam er dann trotzdem auf stolze 29'000 (3000 Anzahlung) zu stehen. Ganz knapp im Budget!
Vom Helfer zum Idioten
Ein lokaler Helfer
ist natürlich Gold wert, man sollte aber bedenken, dass so ein Freund
selber noch nie einen Travel Trailer gekauft hat und auch seine
Autos nicht alle Tage wechselt. Jedenfalls dachten wir beide, dass sein
Hinweis beim zweiten Besuch beim Travel Trailer Dealer in Irvine, wir hätten sonst
keine anderen begutachtet, dem Verkäufer zu Gute kam! Nein, eigentlich dachte ich "Vollidiot" und der steckt mit dem unter einer Decke.
Bump to Bumper
Der
Autokauf zog sich ziemlich in die Länge. Neben den zähen Preis-Verhandlungen und der einstündigen Sitzung mit dem
Versicherungsvertreter kosteten vor allem die administrativen
Arbeiten mit dem Finanzierungsspezialisten Zeit, obwohl wir mit einem gedeckten Check bezahlten. Nach all den
Erklärungen seinerseits, einigen Fragen und vor allem Dutzenden von
Unterschriften unsererseits, schloss er den Deal mit den Worten: "Now,
it's all done. Bump to Bumper!" Er mit einem glückseligen und
allwissenden Lächeln, wir mit der Weisheit am Ende. Bump to Bumper
heisst soviel wie von der kleinsten Schraube bis zur Stossstange, also
einfach alles in allem. Ganz sicher sind wir uns aber nicht.
Offenherzige sturzbesoffen im Gaslamp Quarter
Amerikaner haben wir
natürlich auch kennengelernt. Zum Beispiel Ashley und Mike in der bescheidenen Hotelbar. Ashley ist uns an schon am ersten Abend aufgefallen. So ein
richtiges Weib, das sich unter vielen Männern am wohlsten fühlt und die
sich an der Hotelbar ohne jegliche Berührungsängste (das schrieb ich als Personalberater im Begleitbrief an Kunden über offenherzige Kandidatinnen) ziemlich trinkfreudig-
aber nicht sehr trinkfest zeigte. So ein Biest, das Männer mögen, auf die meisten Frauen aber verstörend wirkt.
Am nächsten Abend hatten wir das Vergnügen, Ashley, eine Rolex-Verkäuferin auf Jobsuche, in voller Aktion zu erleben. Zuerst schmiss
sie sich in unmittelbarer Nähe zu uns an
ihren vielleicht zukünftigen Chef ran, der mit seiner Frau vor dem Hotel auftauchte und bei dem sie am Nachmittag wohl einen Vorstellungstermin hatte.
Trotz
mehrmaligen Aufforderungen ihrerseits zu einem Drink an der Bar, wollten die zwei davon partout nichts wissen. Ihre unmotivierte Erzählung über eine Hochzeit
einer Freundin, an der Tequila à discretion spendiert worden sei und sie sich grossartig amüsiert habe, liess ihre
Chancen nicht wirklich steigen. Als ihr fast zukünftiger Chef schliesslich mit seiner Frau Richtung Lift ging und da ich das resolute Abwinken
seiner Angetrauten wahrscheinlich richtig deutete, wird Ashley weiterhin einen Job suchen. Sein Blick zurück konnte aber nur heissen, dass er
dieses Miststück wohl ganz gerne in seiner Nähe gehabt hätte!
Dann versprachen sie und Mike uns einen Adressenaustausch mit ihren herzlichen
Willkommenswünschen in Houston und Denver, wo die beiden zu Hause sind.
Als sich Ashley aber in der Hotelbar übergab, war ich mir sicher,
dass am nächsten Tag keine Fortsetzung folgen würde.
San Diego, Irvine und Mission Beach
4. April 2010 - 12. April 2010
Die Festmeile von San Diego: Das Gaslampquarter, 4th und 5th Avene.
Ich bin noch nicht ganz vom Autokauf überzeugt und wir sind immer noch im Hotel Marriott im Gaslamp Quarter. Ich hoffe, der Avalanche hat genügend Power um den Travel Trailer zu ziehen.
Travel Trailer Kauf in Irvine, CA
10. April 2010
10. April 2010
Etwas zu gross und weit ausser Budget!
Einer der kleinsten Airstreams. Zwar Kult, aber wir möchten doch 2-3 Tage länger als ein Wochenende darin verbringen.
Da passt alles: Der Starcraft Autumn Ridge.
Ist keine Ausgeburt an Schönheit. Es sollte sich aber weisen, dass wir einen guten Kauf getätigt hatten.
So sieht's aus!
Sabina in der Küche des Wohnwagens. Noch ein paar Tage und er ist abholbereit.
Mission Beach, San Diego
12. April 2010
Roberto's, wunderbar farbig, an der Mission Beach.
Die Häuser am Boardwalk sind kaum mehr zu bezahlen!
Privatsphäre wird nicht gerade grossgeschrieben... viele Tausende schwirren vor allem Wochenende vorbei... sehen und gesehen werden. Boardwalk Pacific Beach/Mission Beach.
Nostalgisch, Karussell am Mission Beach.













