20. Oktober 2022

Kein schöner Sommer - Ein ewig Rätsel ist das Leben, und ein Geheimnis bleibt der Tod


Da liegen sie, die Vorausgegangenen.

Der Sensenmann schlägt zu
Sommer / Herbst 2022

Eigentlich begann der Sommer 2022 vielversprechend. Wir waren zur ersten Hochzeit eines 60-jährigen Freundes eingeladen. Zu diesem Anlass peppte ich meine Garderobe wieder einmal auf. Anzug, Hemden und was sonst noch dazugehört. Auch Sabina kaufte sich ein paar neue Sachen. Wir scherzten, dass wir wohl besser dunkle Kleider kaufen sollten, geht man mit bald 60 Jahren doch eher zu Beerdigungen als auf Hochzeiten. 

Kaum war das rauschende Fest vorbei, wurden unsere zynischen Witze zu bitterem Ernst. Zuerst starb der Vater eines guten Freundes. Dann verschied völlig überraschend einer meiner liebsten Leser und Kommentatoren meines Blogs auf einer Kreuzfahrt im Alter von nur 62 Jahren an einem Herzstillstand. Keine zwei Monate später trat meine Mutter ihre letzte Reise an. Dann starb der Zwillingsbruder eines guten Kollegen im Alter von 61 an Krebs und ein paar Tage später meine Schwägerin Malou überraschend fast im gleichen Alter. Und am Abend der Beerdigung von Malou, starb Samia, nur 50 Jahre alt und eine Nichte von Malou, an Herzstillstand! Was bleibt einem da zu sagen?

Phillip Roth 2006 in einem Spiegel-Interview: Und nichts hilft gegen die Erkenntnis, dass man geboren wird, um zu leben, aber stattdessen stirbt. Ein anderer meint: Wenn jemand stirbt, auch wenn er einem noch so nahe war, dann ist man traurig, aber nach ein paar Wochen geht man wieder den gewohnten Weg. Nur der eigene Tod, der ist universell. Der Schriftsteller Sandro Graf schrieb über den Tod: Wenn die Zeit einen anderen Weg geht, als wir selbst. 

Epikur meinte einige Jahre vor Jesus' Geburt: Der Tod geht uns nichts an. Denn: Bin ich, ist der Tod nicht. Ist der Tod, dann bin ich nicht. Ein Meister der Thanatologie stellte fest: Je mehr ein Mensch mit sich im Reinen ist, desto leichter nimmt er den Tod an. 

Leider gibt es kein Naturgesetz, das besagt, dass alle Menschen ein schönes Leben haben sollen. So stehe ich den heutigen Geschehnissen, die unsere Eliten entfachen, fassungs- und machtlos gegenüber! Aber ein Naturgesetz steht über allen: Keine Veränderung, kein Leben. Wie mein Foto mit der Amsel und den Würmern zeigt: Ein guter Tag für den Nachwuchs, ein schlechter Tag für die Würmer!

Limmattal, Zürichsee
2022

Wer da keinen Hunger kriegt...!

Zu Beginn des Lebens.

Aber schon im Kampf ums Fressen.

Frühling, Zeit der Zärtlichkeit, sogar bei den Blässhühnern.

Portrait-Shooting für die Kleintierpraxis Breitibach.

Nach 11 Jahren trennten wir uns vom Renault Laguna und kauften einen Talisman.

Wir sind bis jetzt sehr zufrieden mit ihm.

Im Tümpel zu Glanzenberg zeigte sich eine extrem scheue Zwergdommel.

Der Biber nahm mich in Augenschein.

Dann begann er, wohl beruhigt, seinen Schwimmkanal auszubauen.

Danach musste ein feines Frühstück her.

Während der heissen Tage in diesem Sommer zog es auch die Menschen ans oder ins Wasser.

Die Limmat nach der Werdinsel, weniger Wasser führte sie diesen Sommer nie.

Uns zog es auf dem Hasenberg in die Höhe.

Während im Limmattal die Sonnenblumen beehrt wurden.

Und wir auf unserem Balkon von einer punktierten Zartschrecke besucht wurden.

 Ein Grünader Weissling am Ufer der Limmat.

Auf der Nötzliwiese kämpften die Vögel um Leckerbissen.

Im August bauten die Haubentaucher im Tümpel zum zweiten Mal in diesem Jahr ein Nest.

Ein Gänsesäger, der den Sommer an der Nötzliwiese verbrachte, sonnte sich im frühen Morgenlicht.

Eine S-Bahn fährt entlang der Limmat nach Zürich.

Eine Brückenspinne im frühen Morgenlicht,

Oski, eine junge Eidechse, die jedes Mal, wenn wir auf unsere Terrasse traten, uns begutachtete, was wir so anstellten... wohl ein Männchen, ich meine, auch ich prüfe manchmal, ob alles noch an seinem Platz ist.

Gray Heron meets Monet?

Er ist kein Breitmaultier.

Hochseilakt einer Spinne.

Der Schwarzmilan über Uerikon, den meine Mutter immer als "miin Früünd" bezeichnete.

Die Nötzliwiesenschwäne 2.0 aus Dietikon. Zwei der Jungen haben es wohl geschafft. Ein Männchen und ein Weibchen. Der Bursche ist mittlerweile riesig. Ich musste auch feststellen, dass die Eltern ein neues Pärchen sind, zu Beginn des Jahres dachte ich, dass die Witwe vom verstorbenen Mr. Nötzli einen neuen Partner hatte. Aber die Zeichnungen im Gesicht sind sehr verschieden. 

Zu guter Letzt, zwei Bekannte, die sich des Lebens freuen... tut das auch!

so long guys!

28. Mai 2022

Die Geschichte des Hamsters - Limmattal, Klingnau, Slowenien

Erdkröten bei der Paarung in Ravne na Koroskem, Slowenien

Dietikon, Limmattal
April / Mai 2022

Auf meinen Fototouren entlang der Limmat treffe ich immer wieder auf Spaziergänger, Jogger, Radler, Fotografen, Polizisten, Hündeler und manchmal auch auf Idioten. Wobei sich einige Schnittmengen ergeben. Kein Idiot war der alte Mann, der sich an der Nötzliwiese wie aus dem Nichts neben mich setzte. "Kennen Sie die traurige Geschichte des Hamsters?" Die Welt ist voller Geschichten über Hamsterer, aber von einer Geschichte des oder eines Hamsters habe ich noch nie gehört. 

Die Geschichte des Hamsters

undatiert

Wie jedes Frühjahr stand die grosse Dschungelparty an, begann der alte Mann. Der kleine Hamster wollte unbedingt wieder dabei sein. Aber letztes Jahr hatte er zu viel getrunken und dann randaliert. Deshalb hatte man ihm für dieses Jahr Hausverbot erteilt. Und die Löwen führten die Oberaufsicht. Der Hamster suchte Hilfe beim Elefanten: 

"Elefant, letztes Jahr war nicht so toll, ich hab' über die Stränge gehauen. Aber dieses Jahr werde ich mich vorbildlich verhalten. Versprochen. Kannst Du mich unter dem Ohr hineinschmuggeln? Merkt doch keiner."

"Reinschmuggeln? Nicht wenn die Löwen die Aufsicht haben."

Der Hamster ging zum Giraffen.

"Liebe Giraffe, ich weiss, letztes Jahr hab' ich etwas übertrieben. Wenn Du mich reinschmuggelst, so zwischen Deinen Ohren, das merkt doch niemand und ich werde mich ganz sicher sittlich benehmen."

"Schmuggeln? Nicht wenn die Löwen Aufsicht haben."

Der Hamster ging zum Bären.

"Du Bär, kannst Du mich in die Party schmuggeln? Ich versprech' Dir, ich rühr' keinen Tropfen an. Ich möcht' so gern dabei sein!"

"Warum sollte ich das machen?"

"Hast Du etwa Angst vor den Löwen?"

"Ich und Angst? Natürlich helfe ich Dir."

Der Bär steckte den Hamster in seine Tasche und ging Richtung Eingang. Da kamen schon die Löwen auf ihn zu. "Du Bär, es geht das Gerücht um, dass Du den Hamster reinschmuggeln möchtest."

"Den Hamster? Das würde ich nie tun!"

"Dann hast Du auch nichts dagegen, wenn Du Deine Tasche leerst, oder?"

Der Bär griff in seinen Sack. "Hier mein Handy, hier mein Geldbeutel..." Dann haute sich der Bär mit voller Wucht auf die Brust: "Und hier ein Foto vom Hamster!"

Verschmitzt sah der Alte mich an und beobachtete zuerst mein Grinsen und als mir die Konsequenzen für den Hamster bewusst wurden, meine betrübte Miene. Die Geschichte sei noch nicht zu Ende, meinte er. Das Schicksal des kleinen Hamsters habe niemanden kalt gelassen. Das Fest wurde abgesagt, es wurden Projektgruppen organisiert, die verhindern sollten, dass so etwas nochmals vorkommt. Schliesslich einigte man sich auf eine Gedenkfeier für den kleinen Hamster, die leider komplett aus dem Ruder gelaufen sei. Daraufhin verbannten die Schweine alle anderen Tiere von jeglichen Partys. 

Das sei in "Animal Farm" nachzulesen. Ich mag mich allerdings an keinen Hamster in Animal Farm erinnern. Uebrigens ein Roman, der eine Parabel der russischen Revolution bzw. der Geschichte der Sowjetunion ist. Und: Es hat sich nicht viel verändert! Die Schweine sind immer noch an der Macht!

Dann erhob sich der Greis, wünschte mir "gut Licht" und als er nochmals zurückschaute, ich könnte schwören, ich sah in das Gesicht eines Hamsters. 

Noch mehr Geschichten

Aber es gibt einfachere Geschichten, die mir manchmal erzählt werden. So hätte sich ein älteres Pärchen mit einer Bekannten an der Limmat getroffen. Worauf die Bekannte den Mann darauf hinwies, dass der Reissverschluss seiner Hose offen sei. Da meinte die Frau: "Wenn der Vogel tot ist, musst Du den Käfig nicht mehr schliessen..."

Mit den wärmeren Temperaturen werden die Freizeitsportler an der Limmat zahlreicher. Auch wenn die meisten Rücksicht auf Mensch und Tier nehmen, einige, vor allem Radfahrer, verwechseln den Limmatweg mit einer Rennbahn. Noch grössere Idioten sind die, die den Fluss als Müllkippe missbrauchen. Unglaublich was man alles im Wasser sieht. Ich meine, ist es denn so schwierig, den Müll fachgerecht zu entsorgen? Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Nochmals Winter im Limmattal
2. April 2022

Idyllisches Winterparadies Dietikon am 2. April 2022, die Nötzliwiesen-Schwänin beim Nestbau.

Der Erpel kann's kaum glauben. Nochmals Winter.

Er war allerliebst, vollführte einen kleinen Tanz und sprach dann längere Zeit mit mir.

Ich verstand ihn leider nicht genau, vielleicht was mit "ab in den Süden?"

Ein paar Tage später war es nimmer noch frisch, aber der Schnee Vergangenheit 175 Jahre Holzkoperation feiert mit Künstlern im Guggenbühl- und Honeretwald. Hier das Kunstwerk von Carla Homeister.

Spektakulär auch die Figuren von Daniel Glaser, unter anderen bis im Oktober zu bestaunen.


Sloweniens Frösche im Liebesrausch, Frühlingsbesuch
14. April 2022 - 18. April 2022

Meine Schwiegereltern Damir und Tereza und meine Frau Sabina erfreuen sich am herrlichen Frühlingstag.

Beträchtliche Grössenunterschiede bei den Erdkröten, hinten ein Männchen.

Erdkröten (Bufo bufo) leben eigentlich nicht im Wasser und sind nur in der Laichzeit tagaktiv.

Der wollte doch tatsächlich eine Schildkröte besteigen. Kröte ist Kröte, hat er sich wohl gesagt.

Sie tauchte aber ab und schien etwas pikiert zu sein.

Der Beweis, Aliens sind unter uns! 

Sieht nach einem Hilfeschrei aus .

Wer hat da wen gepackt? Ich bin nicht sicher, ob es die Kröten selber wissen.

Wenn die Laichzeit vorbei ist, sind sie wieder dämmerungsaktiv und im Wald und auf Wiesen unterwegs.



Liebesgeflüster ins Ohr des prächtigen Bocks?

Der Ackerschachtelhalm - Tausende wachsen den Bahngleisen entlang, von (fast) niemandem beachtet

Die legendäre Metallfabrik von Ravne na Koroskem, im Hintergrund der Petzen, Hausberg der Südkärntner. Mehr Fotos von der Frühlings-Slowenien Reise.

Die weissen Narzissen blühen immer um die Osterzeit.

Ton sur ton mit der Narzisse - ein Aurora-Falter.

Sporenähre des Ackerschachtelhalms im Gegenlicht - vielseitig verwendbar.


Zurück in der Schweiz, Frühling im Limmattal
20. April 2022

Schon ein paar Tage alt - Osterkinder wahrscheinlich.

Ein Sperlingweibchen mit Futter für die Jungen. Ja, es ist Frühling.

Auch der Haubentaucher ist für seinen Nachwuchs unterwegs.

Während sie über die Jungen wacht - mehr Fotos von Haubentauchern.

Selten gibt einem der Zwergtaucher die Gelegenheit, ihn so zu fotografieren, sie tauchen jeweils blitzschnell ab.

Jedes Jahr staune ich über die farbigen Jungs des Blässhuhns.

Das Limmattal ist landschaftlich nicht gerade spektakulär, aber von unserer Terrasse aus sieht man bei guter Sicht den Säntis und die Flieger, die innert Kürze auf dem Flughafen Zürich-Kloten landen, hier eine Thai-Maschine aus Bangkok.

Jeder hat so seine eigene Technik bei der Landung - ein Gänsesäger.

Dem hau ich jetzt die Hucke voll. Blässhühner besprechen das Revier.

Bei den Besprechungen gibt es immer wieder spektakuläre Szenen.

Eine Feder als Trophäe?

Scheint so, als gäben die aggressiven Blässhühner dem ruhigen Graureiher zu denken.  

Eigentlich wollte ich ihr nur sagen, dass es keine gute Idee ist, auf Schwemmholz das Nest zu bauen - ich meinte, ich hätte so was wie "kümmer' Dich um Deinen eigenen Scheiss" gehört. Tage später war das Nest Geschichte.

Der stolze, neue Mr. Nötzli vor einem Hintergrund mit Schilf.

Touristik-Destination Dietikon: Funfahrten mit dem Sebni  - gar nicht mal so alt (1969).

Den Passagieren gefällt's.

Action an der Limmat, ein Helikopter bei der Wasseraufnahme um Brände zu löschen, im Bild ein 800 Liter Sack.


Erinnerte mich an meine Wiederholungskurse im Militär. Vier Helikopter waren an der Übung beteiligt und üben einen Formationsflug über die Katholische Kirche von Dietikon.

Zorro, der Rüde einer Freundin sieht den Helikoptern gebannt zu.

Die Krähe nimmt ein Blütenbad.

Durch diese hohle Gasse muss er kommen. Der Graureiher benützt die Fischtreppe als Futterkrippe.

Leider für Fotografen und zum Glück für die Fische ziehen die Kormorane im Frühling wieder nordwärts.

Nachdem ich dieses Bild entwickelt hatte, verspürte ich den leichten Drang, an meinem linken Ohr rum zu schnippeln.

Dass Krähen Fische fangen, habe ich nicht gewusst.

Sie meldet zu Recht Besitzansprüche an.

Dann wurde die Barbe fachmännisch seziert.

Dä Chaugummi wo schprützt? Die Schwimmblase muss raus, sie verströmt sonst einen bitteren Geschmack. Mindestens für uns Menschen wird der Fisch dann nicht mehr geniessbar.


Am Klingnauer Stausee
11. Mai 2022

Von Jägern unbehelligt - Karpfen beim Laichritual am Klingnauer Stausee.

Liebestanz.

Mehrere Männchen versuchen der Erste zu sein - das Ritual hat seinen Preis, die Männchen stupsen das Weibchen immer wieder in die Seite, was zu Verletzungen der Schleimhaut führt und nicht selten endet das Ganze für sie mit einer tödlichen Pilzinfektion.

Am ganzen See waren Spritz- und Klatschgeräusche zu hören - wie bei einem Kinderbad, einfach ohne Geschrei!

Tanz der Libellen.

Ausgetanzt. Bachstelze mit edlem Fang.

Plattbauchlibelle im Gegenlicht - was für ein Bokeh.

Plattbauch (genetisch bevorteilt - ich kämpfe mit meiner Genetik) - Libelle.

Zwei Nilgänse geniessen den Nachmittag zusammen mit einem Höckerschwan am Klingnauer Stausee - obwohl, sie sehen etwas ratlos aus.

Der blühende Mohn gibt immer wieder schöne Bilder her.


Farbiges Limmattal, Frühling in der Schweiz
Mai 2022

Die ersten Erpel haben ihre Pflicht getan und verlieren ihr Prachtkleid - bald sehen sie aus wie die Entenfrauen, nur noch am (gelben) Schnabel sind sie zu erkennen.

Der fühlt sich sichtlich wohl.

Auch die Erpel des Gänsesägers wandeln bald wieder im grauen Kleid - mehr Fotos von Gänsesägern.

Bachstelze - immer eine Herausforderung die scharf zu kriegen.

Kolbenenten balzen immer noch um Weibchen (vorne).

Die Zähne des Gänsesägers - ziemlich furchteinflössend.

Haubentaucher im Abendrot.

In Wahrheit leider nur die Spiegelung eines Sonnenstorens.

Der sieht ziemlich geschafft aus.

"Ich sing ein Lied für Dich" - das Weibchen der Kolbenente hat wohl einen Tagtraum.

Zielgerichtet.

Ich wusste nicht, dass Graureiher ihre Augen dermassen bewegen können.

Die Plattbauchlibelle erinnert mich immer an frühere Zeiten, als ich noch ein Sixpack hatte.

Zum Glück sind die nicht 2 Meter gross - eine Vierflecklibelle - die erfolgreichsten Raubtiere der Tierwelt. 95 % ihrer Angriffe sind von Erfolg gekrönt.

3 von 9 Jungen haben überlebt - während sie den Kleinen das Revier an der Limmat zeigt...

...geht Vater surfen.

Eine Barbe weniger.

Dem Tod in den Schlund geschaut.

Die Mittelmeermöwe ist für diesen Tag wohl satt.

Vater Nötzli gibt sich einem Bad hin.


Diese Libelle ist dieselbe, die ich zwei Tage vorher vor der Linse hatte, ich wusste gar nicht, dass man die erkennen kann (Zeichnung des Plattbauches!).

Sich in Szene setzen.

Die Eisvögel sind zurück in Glanzenberg, allerdings extrem scheu.

Dem Koi gefällt's in der Limmat (vor 2 Jahren habe ich ihn das erste Mal gesehen). Sie sind genetisch gewöhnliche Karpfen und können sich mit ansässigen Fischen paaren.

Noch sind sie nicht "über den Berg". Es sind nur noch drei Jungtiere. 2023: Zwei haben das erste Jahr geschafft.

Die Eltern gewöhnen die Kleinen so schnell wie möglich an die Boote auf der Limmat.

Majestätisch schwebt der Graureiher in den Tümpel bei Glanzenberg.

Punktlandung.

Herrliche Vögel - ruhig und doch blitzschnell.

Landauf - landab.... viele Küken überleben aber die ersten Wochen nicht.

Die A3-Autobahnbrücke, die den Tümpel bei Glanzenberg überdacht, wird saniert, ein Höllenlärm, davon lassen sich aber weder der Eisvogel, noch die Haubentaucher und auch nicht der Biber beeindrucken.

Beeindruckende Balzrituale der Haubentaucher.

Was für schön farbige Beine des Blässhuhns.

Die Geschichte vom hässlichen grauen Entlein, das später ein weisser Schwan wird, ist definitiv unpassend.
Viel herziger kann man als Küken nicht aussehen, oder?

Hoffentlich überleben wenigstens die drei.

Gras geschnupft?

Nicht gut: Die Zunge hängt dem Gänsesäger aus dem Schnabel, er hat's wohl nicht überlebt.

Die Plattbäuchler verfolgen mich noch im Schlaf.

Ein Weibchen der Prachtlibelle sonnt sich in der Frühlingssonne. Sie leben nur 30-40 Tage.

Schon schön - nicht? Mehr Fotos von Libellen

Wenige Bienen und Hummeln sind dieses Jahr unterwegs - wenn das so weitergeht, hat die Menschheit ein Ernährungs-Problem.

Plastik tötet - womit wir bei den Idioten sind.

Libellen zu bestimmen ist schon nicht einfach, aber eine Blume...  Ich nehme an, dass dies eine Edelweiss-Rose ist. Aber der Blume wird ihr Name herzlich egal sein.

Flügzüg. Schwebebiene.

Gänseblümchen, dank meinem Blumenexperten Tobias, weiss ich jetzt, dass diese Blume ein Berufskraut ist und die einheimischen Gänseblümchen verdrängt... so genannte Neophyten.

Feuerlilie.

Garden hose strawberries.

Weltberühmt, die sogenannte Seeigel-Blume.


so long guys