Der Goldsucher im Merced River.
Goldrausch im Yosemite
23. Juni 2014
23. Juni 2014
Der Yosemite NP liegt 200 Meilen östlich von San Francisco. Die Unterkünfte sind teuer und gut gebucht. Trotzdem glaubte ich, dass die Massenunterkunft vom Reiseveranstalter im Park gebucht wurde. Aber nichts da: Das "Yosemite Bug Hostel" war 35 Meilen das Tal hinunter. Die Slowenen mussten am nächsten Tag wieder 35 Meilen hinauf in den Park fahren.
Ich bin nicht zart besaitet, aber ein Hostel das "Bug", also Insekt, im Namen hat? Auch den Massenschlag wollte ich mir nicht antun. Darum überredete ich Sabina und ihre Eltern in ein richtiges Motel zu fahren. Im Militär habe ich genug in Massenlagern geschlafen. Das Hostel heisst 2026 "Yosemite Bug Rustic Mountain Resort" und bietet immer noch grosse Schlafsäle an.
Darum übernachteten wir in Mariposa, nochmals 7 Meilen vom "Yosemite Bug Hostel" entfernt, im "Quality Inn". Damals waren wir sehr zufrieden. Was 2026 viele Gäste scheinbar nicht mehr sind.
Die Goldsucher am Tag waren ein echtes Erlebnis, daher liessen wir den zweiten Besuch des Parks sein und fuhren direkt nach Fresno.
Merced River und Yosemite
23. Juni 2014 - 24. Juni 2014
23. Juni 2014 - 24. Juni 2014
Wir fühlten uns um 150 Jahre zurückversetzt.
Gefunden hatten sie an diesem Tag noch nichts.
Ein Typ wie aus dem Bilderbuch.
Sabina hatte Angst, dass uns das gleiche Malheur wie 2008 in Los Angeles passierte.
Der schöne Bridalveil Fall.
Wer auch immer eine Gruppenreise bucht, ich bin wirklich nicht der Typ dafür.
Sabina reist auch lieber nur in kleinen Gruppen.
Der Merced River ist immer saukalt.
Die Gruppe lauscht dem Guide.
Roman, der Guide, links im grünen T-Shirt, trug wieder einmal die Geschichte des Parkes wie ein alter Profi vor. Obwohl er das erste Mal in den USA war. Immerhin hatte er mit einem anderen Führer die Strecke vor unserer Ankunft schon einmal abgefahren.
Nicht immer konnte Roman seine Gruppe begeistern.
Der Half Dome mal anders.
Damir (links) ist zum zweiten Mal im Yosemite. Das erste Mal im 2008. Er ist auch der Typ, der nicht alles so genau zu sehen braucht. Jedem das seine.
Squirrels gibt es in Hülle und Fülle.
Meine Schwiegermutter, versierte Yosemite-Besucherin (2008), langweilte sich im Indianerdorf ganz leicht. Dabei war es doch so interessant.
Irgendwie sieht Begeisterung anders aus.😏
Jeder versuchte sich mit irgendetwas zu beschäftigen. Aber viele waren müde und langweilten sich.
Der Parkplatz beim Aussichtspunkt "Tunnel View" ist immer gut besucht. Die Slowenen wollten in der Mehrzahl so schnell wie möglich ins Hostel. Normalerweise warten hier die Touristen den Sonnenuntergang ab.
"Tunnel View" heisst der Platz, weil er direkt nach einem Tunnel liegt.
So eine Schande. Sogar eine Büchse Bud Light ging drauf. Aber wir hatten es auch wirklich lustig bei unserem nächtlichen Gelage vor dem Hotel. Jedenfalls besser als im Bug Hostel zu schlafen.
Nicht wenige Biker übernachteten im Comfort Inn in Mariposa, das heute Quality Inn heisst.
Ich wollte nur ein schönes Foto schiessen. Die Strasse stieg aber zu steil an. Jedenfalls für sie.
Zweimal stürzte sie.
Das erste Mal fiel sie am gleichen Ort talwärts und lag wie ein Käfer auf dem Rücken. Das zweite Mal rutschte sie mit der Harley rückwärts und fiel dann auf die Seite. Ihr Mann, der keine Mühe mit dem wegfahren hatte, war aber extrem rücksichtsvoll. Sein Kommentar nach dem zweiten Sturz: "You don't want to get away from here!?" Ich konnte dies nicht mehr fotografieren, da ich auch zu Hilfe eilte.
Man ist im wilden Westen.
Wie vor 200 Jahren.
Blick über eine der fruchtbarsten Ebenen der Welt, bei guter Sicht sieht man über 100 Meilen ins Land, aber nicht bis zum Pazifik.
so long guys




























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