Das Schwanenjunge wird von der Mutter geduscht.
Vogelparadies Limmattal
2022 / 2023
Seit 2013 wohne ich im Limmattal. Aber erst als wegen der Pandemie 2020 der Shutdown kam, wurde der Abschnitt bei Dietikon bis Schlieren an der Limmat zum Vogelparadies. Ob das Zufall oder ob das wegen dem Shutdown war, wissen wir nicht. Fakt ist, dass seit 2024 die Populationen und die Artenvielfalt massiv abgenommen haben. In den Jahren 2022 und 2023 habe ich ein paar schöne Fotos schiessen können. Die Vogelwelt im Limmattal von 2020 und 2021 habe ich in anderen Posts festgehalten.
Dieser Kormoran wirkte wie ein "Elder Statesman".
Bei Tierfotos spiele ich nicht gerne mit der Software. Aber dieser Kormoran hat wunderschöne Gesichts- und Augenfarben.
Seit Jahren sind sie in etwa der gleichen Anzahl an der Limmat bei Dietikon. Auch 2026 noch.
In anderen Teilen des Landes und in Europa vermehren sie sich manchmal dermassen, dass man sie jagen muss. Ein Kormoran braucht 600-800 Gramm Fisch pro Tag. Ganze Fischkolonien fallen ihnen in flächeren Gewässern zum Opfer.
Man sieht sie selten an der Limmat, wohl weil man sie übersieht. Die Zwergdommel.
Meine Kollegin konnte sie von Auge nicht sehen. Umgekehrt aber sicher.
Ein Teichrohrsänger trällert sein Lied.
Sie sind flink und scheu, diese Teichrohrsänger. Dafür laut und musikalisch.
Genau ein Jahr später trällerte er wieder am gleichen Ort.
Was für herzige Vögel, diese Teichrohrsänger. Nicht?
Junge Gänsesäger wissen sich schon früh zu wehren. Ich meinte, da haben sie einen Hund gesehen.
Eigentlich wäre jede dieser Fotos eine Grossaufnahme wert.
Das meine nicht nur ich. Ein Fotograf, der scheinbar immer unterwegs ist, würde mir sicher Recht geben.
Diese Silbermöwe wurde wohl an der Limmat geboren.
Ein junger Star stolziert an der Limmat durch die Wiese.
Es gab sehr viele Stockenten in diesen Jahren. Aber seit 2024 ist auch deren Bestand abnehmend.
Lange Zeit dachten wir, dies sei eine Welsh-Harlekin-Ente. Sehr wahrscheinlich ist es aber ein Stockente mit einem Gendefekt (Leuzismus). Ob ihre Jungen die Kopfzeichnung behalten haben, wissen wir nicht.
Denn dies könnte (ein paar Monate später) eines der Küken der hellen Stockente sein.
Auch Eiderenten gibt es in der Schweiz. Diese habe ich allerdings in Rapperswil fotografiert.
Sie wirken sehr exotisch und heben sich in Form und Farbe von allen anderen Enten ab.
Ein Schwarm Reiherenten hat abgehoben. Ein paar Tafelenten liessen sich mitreissen. Auch in Rapperswil.
Zurück an der Limmat: Auch ein Laufentenpaar siedelte 2023 für ein paar Wochen an der Limmat.
Es gab nach dem Tod 2021 des langjährigen Herrschers über das Territorium in der Limmat bei Dietikon ein paar Wechsel. Ein Nachfolger starb im Februar 2023 an der Vogelgrippe. Kurz danach etablierte sich aber ein neues Paar und zog Junge auf. Es brütet auch im Frühjahr 2026.
Leider haben nur zwei das Erwachsenenalter erlebt.
Obwohl die Eltern sehr genau auf den Nachwuchs achten. Sie können sie nicht vor allen Gefahren schützen.
Es schlüpften gewaltig herzige Küken.
Es ist zwar ein schönes Märchen Hans Christian Anderson. Aber eben ein Märchen. Denn Küken von Schwänen sind ja sowas von herzig!
Man kann unmöglich sagen, welches Küken überlebt. Ich hoffe für ihn.
So ein Spiegelbild fotografiert man selten. Der Graureiher posierte perfekt im November 2022.
Obwohl Oktober, war es auch dem Graureiher zu warm.
Zurück im Limmattal. Schwanzmeisen gab es zuhauf. 2026 habe noch keine gesehen.
Bachstelzen gab es damals zuhauf. 2026 sieht man nur noch wenige.
Ja, wer rennt denn da über's Wasser?
Es ist ein Haubentaucher, der es eilig hat.
Die Nilgans muss sich gegen Möwen durchsetzen. Ursprünglich aus Ägypten ist sie vor Jahrzehnten aus einer Zucht in Holland ausgebrochen und besiedelt den Rhein entlang die Flüsse. Sie ist jetzt an der Limmat angekommen. Allerdings war nur ein Exemplar zu Besuch in 2 Jahren.
Das Limmatwasser scheint ihr zu munden.
Eher unscheinbar hat sie doch ein paar wunderschöne Federn. Ob Männchen oder Weibchen ist bei Nilgänsen schwer zu sagen. Männchen sind in der Regel etwas grösser und robuster.
Als Mensch könnte man hier "Melancholie" interpretieren. Nun, sie war ja ohne Artgenossen. Wer weiss schon was Vögel denken?
Der Eisvogel war ab und zu an der Limmat. Aber bei ihm war ich meistens ohne Glück. Vielfach unscharf und zu weit weg. Im 2026 habe ich ihn an der Limmat manchmal gesichtet. Er ist also noch nicht ganz weg.
Unsere erste Sichtung eines Eisvogels an der Limmat war am 8. Dezember 2019.
Es gab auch noch Tafelenten, Kolbenenten, Rotkehlchen, Bergstelzen, Reiherenten, Krickenten und andere. Die sind in an deren Posts zu sehen. Aber viele von denen sind im 2026 nicht mehr an der Limmat. Schade.
so long guys










































