Two days in San Francisco, June 2014

Abends an der Fisherman's Wharf.

2 Tage San Francisco, CA

San Francisco zeigte sich von seiner typischen Seite. Nebel und Sonne-Mix, kalt und windig. Am Samstag war einiges los, Demonstrationen, Feier auf dem Union Square und wir liefen per Zufall Svetka und John (unsere amerikanischen Freunde, deren Haus wir im 2010 in San Clemente 3 Wochen gehütet haben) mitten in der Stadt in die Arme. Wir wussten zwar, dass sie auch in SF sind, aber hatten uns noch nicht verabredet. 

Die Market Street kam mir auch schon lebendiger vor, viele Drogensüchtige, die sich lauthals stritten, natürlich die Homeless und ein paar Strassenmusiker. Wir zogen ohne die Gruppe mit Svetka und John umher. Fürs Auge eine schöne Stadt, aber diesmal überwieg für mich die Tristesse, die sie ausstrahlen kann. 


San Francisco, California, Twin Peaks
21. Juni 2014

Da lacht der slowenische Beifahrer von einem der Gruppenbusse noch.

Schwiegermutter Tereza, Schwiegervater Damir und meine Frau Sabina auf einem der Twin Peaks.

Tereza nähert sich Reisegefährten an.

Dieser Reisegefährte war sehr sympathisch. Auf unsere Frage, ob es denn in Bussen auszuhalten sei, meinte er lapidar: "Nein." Gerne wäre er unserem Suburban mitgefahren. Aber für 6 Passagiere ist er denn doch zu klein.



Roman, der Reiseführer im blauen Pulli mit den langen Haaren, erzählte von der Fernsehserie.




















City Hall und Market Street, San Francisco, CA
21. Juni 2014







Die Reisegruppe vor der City Hall.

Der Facility Manager der City Hall.



Ob jemand weiss, dass das Land auf dem San Francisco steht eigentlich einem Schweizer (Sutter) gehört?



























Powel Station und Union Square, San Francisco, CA
21. Juni 2014







Flower Power… Mädel, Du bist 36 Jahre zu spät! (Foto 2014)




Malaysia People auf dem Union Square
Malaysia People auf dem Union Square.





















Mit einem Brett vor dem Kopf ist es eben schwierig.

Einer aus dem Castro-Quartier (ein ganz netter Typ…).

































Tragisch. Von allen verlassen.


Fisherman's Wharf, San Francisco, CA
21. Juni 2014




 
Bob, der Star der Wharf.





A good crowd.

A good crowd means good business.













Pier 39 mit den teuersten Kirschen der Welt.

Die Seelöwen, die normalerweise auf den Pontons waren unterwegs. Da wollte ich ein bisschen für Action sorgen. Hm, mein Schwiegervater fand es gar nicht lustig. Wobei man da sagen kann, dass er nicht der Lustigste der Menschheit ist.



Meersalz.









Im Gegenlicht habe ich diesen Künstler erwischt.


Golden Gate Bridge, San Francisco, CA
22. Juni 2014

"...be sure to wear some flowers in your hair... if you're going to San Francisco..." Was für ein Song.

Sabina hat den Plausch. Es ist aber auch ein schöner Flecken Erde.

Die "woke" Stadt.

Sabina lief über die Brücke hin und zurück. Immerhin fast 4 Kilometer.

Den Bus alleine für sich? Da hat einer Glück gehabt.

In luftiger Höhe.

Weil die Sicht auf die Golden Gate Bridge vom California Coastal Trail, bzw. von der Battery Marcus Miller aus gesehen.


Insel Alcatraz, San Francisco Bay, CA
22. Juni 2014

Was muss das für eine Qual gewesen sein? Jahrzehnte im Gefängnis und immer die vibrierende Grossstadt San Francisco vor Augen. Und der ewige, heftige und kalte Wind. Immerhin waren Hitzetage Seltenheit.

Ab in den Untergrund. Bei Kälte war es wahrscheinlich hier unten am Angenehmsten.

Ein Wärter zieht seine Runden.

Die Möwe scheint sich hier wohl zu fühlen.

Es gab 1 Schreibmaschine!

Immerhin eine wunderschöne Glasflasche im Office der Wärter.

Da können nicht mal wir im 2014 hoch.

Strenge Sitten.

Da sind sie entlang geschlurft. Jahre lang.

Ob sich das Verbrechen gelohnt hat? Wohl in den meisten Fällen nicht.

Das war ein Aufenthaltsraum. Was hier wohl alles geschehen ist? Mord, Totschlag, Vergewaltigung und wahrscheinlich auch Liebe.

Einer ist sitzengeblieben. Ich stelle mir die Frage, ob wir die einzige Spezies im Weltall sind, die ihre eigenen Artgenossen einsperrt. Ist das der grosse Unterschied zu den Tieren?

Die Küche war beliebt. Da gab es Messer... im Ernst, die Küche ist in allen Gefängnissen beliebt.

Ein gesichertes Wärterhäuschen inmitten von Freizeiträumen.

Ich konnte die Schreie der Unglücksseligen hören.

Je nach Arzt war das Spital beliebt. Wenn aber einer einen wissenschaftlichen Erkundungsdrang hatte, dann wurde der Aufenthalt zum reinen Horror-Erlebnis.

Ein Gebärstuhl ist das nicht. Ich bin dankbar, dass ich nie hier als Insasse gelandet bin.

"Warum habe ich diese Reise mitgemacht?" Vielleicht scheint sich Sabina dies zu fragen. Oder sie spielt einen verurteilten Verbrecher in Hollywood-Act-Manier.

Da mache ich viel lieber eine 3-wöchige Tour inmitten von slowenischen Reisegefährten, als im Gefängnis Zeit abzusitzen. Für mich eine grauenhafte Vorstellung. Ich hoffe, es kommt nie so weit.


Last evening at Fisherman's Wharf, San Francisco, CA
22. Juni 2014

Fischerboote an der Fisherman's Wharf im letzten Licht des Tages.

Ein paar T-Shirts kauften wir auch noch. Wir sind recht einkaufsfreudig, wenn wir am Reisen sind.

"EAT CRAB" - Eat at Joe's. Es gibt ein paar nette Seefood-Restaurants an der Fisherman's Wharf. 

so long guys

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