Von Moab nach Monument Valley und weiter nach Page - 2014

Roman, "unser" Guide, am Overlook des Gooseneck State Parks.

Moab, Utah - Gooseneck State Park, Utah - Page, Arizona - Horseshoe Bend, Arizona
1. Juli 2014 - 3. Juli 2014

Von Moab nach Page sind es 274 Meilen. Ein Stopp im Monument Valley oder ein Drive through des Valleys of the Gods sollte dann allerdings schon einplant sein. Auch den Overlook des Gooseneck State Parks kann man ohne grossen Zeitverlust geniessen. Ein Blick auf den Mexican-Hat reicht dagegen vollkommen aus.

In Page besucht man den Glen Canyon Dam, den Overlook auf den Lake Powell (haben die Slowenen leider nicht geschafft), ein Besuch des Horseshoe Bends ist auch völlig easy. 

Nur die Tour in den Antilope Canyon muss man organisieren. Leider dürfen auf den 1-stündigen Touren keine Stative mit, dafür müsste man die fast immer ausgebuchte Foto-Tour buchen. Und hier kommt man den Native Americans nahe. 

Entgegen meinen jugendlichen Schwärmereien von den edlen Wilden, habe ich heute eine etwas andere Meinung von diesen Ureinwohnern. War halt einfach Pech für sie, dass wilde Weisse mit Rad und Pulver in ihr Reich eingedrungen sind. Bis heute haben sie sich davon kaum erholt und sind wohl immer noch nachtragend. 

Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ein Bud Light in den Reservaten fast nicht zu bekommen ist. Das würde sogar mir meine angeborene gute Laune verderben!


Gooseneck State Park, Utah
2. Juli 2014

Rechts sieht man die slowenische Reisegruppe und wir blicken in die 300 Meter tiefe Schlucht, die der San Juan River im Verlauf von Millionen Jahren gegraben hat. Im Hintergrund sieht man ganz knapp die Felsen vom Monument Valley.

Sabina zeigt sich dank Yoga schwindelfrei.

Der San Juan River entspringt in Colorado und mündet nach über 600 Kilometern im Colorado River, bzw. im Lake Powell, der aber bis ins 2026 sehr viel Wasser verloren hat und fast wieder wie ein Fluss aussieht.


Valley of the Gods, Utah
2. Juli 2014

Die slowenische Reisegruppe machte die Tour mit den Indianern durch's Death Valley. Da wir im 2010 das selber schon gemacht hatten,  fuhren wir lieber ins Valley of the Gods und fuhren den 16 Meilen Drive ab.

Wir freuten uns auf die Tour.

Ein schönes Wadi.

Paul war 6 Meilen bei brütender Hitze ohne Wasser ins Valley gewandert. Unsere Wasserflasche nahm er dankend an… lieber Paul, man kann in dieser Gegend leicht verdursten!

Diese Felsformation hat sicher einen Namen. Wir müssen aber zugeben, dass das Valley of Gods nicht sehr spektakulär ist.

Nimmt mich Wunder, was der Runner mit dem Kerl vor sich anstellen würde, wenn er ihn denn mal einholen könnte...

Schön, aber etwas langweilig.

Daher vergnügte ich mich mit dem GMC Yukon XL. Ein wunderbares Auto. Es kann fliegen!

Dann hatte uns die weitläufige Hochebene wieder. Wir sind hier bei 1500 bis 1800 Metern über Meer.

Schöne Felsbänder. Selten beachtet.

Mexican Hat (das Dorf, hier kriegt man auch noch Bier im Hotel und im 7/11 Grocery Store).

Da kommt doch gleich ein American Native und ein Cowboy um die Ecke geritten, nicht? 18 Einwohner halten auch im 2026 noch die Stellung. Die Mexican Hat Lodge ist von März bis Oktober offen. Die Preise für eine Übernachtung sind nicht gerade bescheiden (USD 130). Vom einzigen Grocery Store, dem 7/11 schwärmen die Rezensenten von denn guten Sandwichs und dem kalten Bier, die man im Shop erhält. (2025)

Monument Valley, Utah
2. Juli 2014

  Die Strasse mit dem Punkt, an welchem Forrest Gump seinen Lauf durch Amerika beendetet.

Meistens knien Tom Hanks oder Forrest Gump Fans auf der Strasse. Hier ist so ziemlich genau der Punkt.

Die Slowenen waren wieder vor uns am Ziel. 

Ain't this America? Man sagt, das sei der Lieblingsort von John Wayne gewesen.

Das Monument Valley wurde als Filmkulisse für Western weltbekannt. "Ringo" 1939, "Spiel mir das Lied vom Tod", "Easy Rider", "Zurück in die Zukunft III" und "Indiana Jones" um nur einige der Filme zu nennen. Vor allem John Ford und John Wayne drehten immer wieder hier.

Roman Pozeg, Tour-Guide und John Wayne, Filmstar begrüssen sich beim John Wayne Museum.

Sabina hat nach ihren Aussagen alle Western gesehen.

  Ein Slowene geniesst die Kulisse und schiesst wie ich ein paar Fotos.


Page, Arizona
2. Juli 2014

Eines der schöneren Motel 6. Was ich nicht wusste, Motel 6 sind Franchise-Hotels. Daher kann der Standard massiv auseinandergehen. Das war sehr gut, die Motel 6 in Fresno und Bakersfield gemeingefährlich.

Einige aus der Reise-Gruppe am Abend in Page. 12 Coors Light reichten für die Party allemal aus. Nun ja, sie waren wirklich friedliche und sehr ruhige Reisegefährten. Wir hatten später mit dem Guide Roman noch ein paar Coors Light mehr.

Da die Indianer Stative für Fotoapparate nur bei der Fototour zulassen, liess ich den 2. Besuch im Antelope Canyon sein. Vor allem da sie Sand aufwirbeln, um Lichteffekte zu generieren. Der Sandstaub ist derart fein, dass man die Fotokamera nachher extrem gut säubern muss. Dafür genoss ich den Ausblick auf ein Kohlekraftwerk der Native Americans nahe des Glen Canyon Staudamms.

Die Slowene waren begeistert vom Antelope Canyon und werden mit den selbstgebauten Indianerautos zurück gebracht.


Horseshoe Bend, Arizona
3. Juli 2014

Ein Wunder der Natur. Der Horseshoe Bend mit dem Colorado. 300 Meter tief ist der Canyon. 

Da der Zugang öffentlich ist, kann man bei einem Unfall niemanden anklagen. Daher verzichtet man auf jegliche Gefahrentafeln. Amerika halt.

Man sollte auch sehr vorsichtig sein. Man sieht nie, ob man auf einem dünnen Vorbau eines Sandsteinfelsen steht. Nicht wenige stürzten über die Jahre in den Tod.

Roman, der Guide, hat einen schönen Platz ergattert. Man sieht aber auch gut, dass er nicht der geborene Hochseilartist ist. Es ist aber auch ein verdammt beeindruckendes Stück Land, da will jeder eine gute Foto!

  Einige Slowenen kennen keine Höhenangst. Die Glücklichen.


Page, Arizona / Lake Powell, Utah and Arizona
3. Juli 2014

Ohne diese Brücke würde man das andere Ufer nur über 150 Meilen Strassenfahrt erreichen.

Der "Glen-Canyon-Dam". Durch ihn staut sich das Wasser des Colorado Rivers und bildet den Lake Powell. Zusammen mit dem 450 Kilometer talwärts gelegenen Hoover Dam, der den Lake Mead bildet, sind das die Wasserreservoire für schlechte Zeiten. Las Vegas, Los Angeles und San Diego benutzen das Wasser des Colorados, zusammen mit unzähligen Landwirtschaftsbetrieben.

Rechts unten die Schlauchboote der River Rafting Anbieter. Ein wundervolles Erlebnis.

Man fährt von der Ebene durch einen langen Tunnel und gelangt an den Colorado River. Hier besteigt man die Boote und geniesst die Fahrt bis nach Lees Ferry. Dann wird man mit Bussen zurück nach Page gebracht.

Auf dieser Reise machten wir keine Bootstour. Im 2010 waren wir mit mehreren Booten auf dem Colorado River unterwegs. Nur White Water Rafting erlebt man nicht. Die hohen Felswände sind aber gewaltig eindrücklich.

Der Overlook bei Page, grandiose Aussicht auf die wunderschöne Landschaft.

Im 2014 war der See noch halbwegs gut gefüllt. Im 2026 sieht es nicht mehr so aus. Der Wasserspiegel ist 2026 ca. 12 Meter tiefer. Viele Bootsrampen sind nicht mehr in Betrieb.

Die Gegend ist wunderschön. Vielleicht schaffen wir es noch einmal in unserem Leben diese Landschaft zu bewundern. Live Webcam ganz in der Nähe.

Blick Richtung Staudamm.

  Sabina in Flipflops. Hallo, das ist gefährliches Gebiet! Naja, wir haben's überlebt.

Der Colorado River kurz nach dem Damm zeigt die Dramatik der Schlucht des Colorado Rivers.

Die gefahrene Strecke: Moab, Utah, bis Horseshoe Bend, bzw. Page, Arizona


so long guys

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