Weihnachtliches Ljubljana und dies im März 2024
Melancholie in Slowenien
2. März 2024 - 9. März 2024
Die Fahrt mit dem Auto von Dietikon nach Prevalje ist uns langsam verleidet. Daher flogen wir von Zürich nach Ljublijana (und zurück) und fuhren mit einem Mietwagen nach Prevalje. Da wir bisher erst einmal in 30 Jahren in der Hauptstadt von Slowenien waren, genossen wir noch ein paar Tage im Hotel Slon (Elefant) alias Best Western. Die Altstadt ist richtig schön mit unzähligen Restaurants, Bars und einer beeindruckenden Markthalle. Die Stadt ist bei Jungen sehr beliebt. Bei 50'000 Studenten wird so manche Party steigen.
Zürich - Ljubljana - Prevalje, Slowenien
2. März 2024
Hauptbahnhof Hamm? Nein, natürlich nicht. Aber etwas Melancholie wie im Lied von Reinhard Mey war schon dabei, schliesslich hat sich in Prevalje seit dem Tod von Sabinas Mutter viel verändert. Das von uns geliebte und vom Schwiegervater verhasste Haus (warum werden wir nie herausfinden), wird verkauft. Wir stehen natürlich auf dem Perron des Bahnhofs Hardbrücke, Zürich.
Als Fussgänger auf der Piste des Flughafens Zürich.
Der Flug von Zürich nach Ljubljana dauert ca. 80 Minuten. Die Fahrt von Ljubljana nach Prevalje zwei Stunden. Man muss nicht gerade übernachten, aber wenn, dann ist das
Hotel A in Celje eine gute Wahl.
Ein kleines Paradies ob Ravne-na-Koroskem
3. März 2024
Der Ausblick von Gregas und Jasminas Haus auf Ravne na Koroskem und auf den
Petzen, den südlichsten Skiberg von Kärnten von dem grosszügigen Grill- und Esszimmer, in dem man alle Fenster öffnen kann. Rechts sieht man den Living Room des Wohnhauses.
Blick vom Petzen Richtung Norden und Richtung Osten auf Prevalje und Umgebung.
Der Ausblick auf Ravne-na-Koroskem. Grega, der Cousin von Sabina, werkelt stetig am Haus. Als Handwerker baut er sich da ein Paradies.
Gregas Fisch- und Meeresfrüchte-Grilladen sind legendär.
Der Meister persönlich.
Thor, leider nicht der einzige Hund von der Familie Kos, der auf den Landstrassen sein Leben lassen musste.
Emotionen in Prevalje, Slowenien
2. März 2024 - 6. März 2024
Das nach dem Tod von Sabinas Mutter verkaufte Elternhaus in Prevalje. Im Hintergrund Petzen, der Aussichts- und Skiberg von Kärnten. 1997 habe ich das Haus das erste Mal gesehen und war ganz schön beeindruckt. Damir und Terezija waren beide unabhängig von einander ohne Geld in die Schweiz ausgewandert und haben sich hier in Prevalje ein schönes Eigenheim erschaffen.
Sicht vom Urnengrab der Mutter auf Prevalje.
Wehmut: In dieser Garage feierten wir öfters, da im Haus nicht geraucht wurde und hier war auch die Dartscheibe angebracht. Manchmal spielten wir stundenlang. Damir und Sabina gewannen die meisten Spiele. Dies feierte Sabina ab und zu wie
zum Beispiel am Vorweihnachtsabend 2021. Aber seit dem Tod von Tereza 2023 ist die Seele des Hauses weg und wir fühlten uns hier eher einsam als glücklich.
Die fehlende Seele des Hauses am 21. Juli 2022 auf ihrer Terrasse. Die Mutter von Sabina, Tereza, war keine einfache Persönlichkeit. Fast niemand konnte vor ihren Attacken sicher sein, manchmal aus heiterem Himmel. Weder Verwandte noch Bekannte, auch nicht Sabina und schon gar nicht ihr Ehemann Damir. Mit "Fast" bin ich gemeint. Denn in all den 28 Jahren, die ich sie kannte, war ich niemals ihre Zielscheibe. "I was the lucky one!" Nicht immer ganz einfach für die anderen.
Das letzte Bild mit der Hausherrin am 25. Juni 2023. Keine drei Monate später war sie schon nicht mehr unter uns. Terezija war auf unseren gemeinsamen Reisen immer die glücklichste Terezija, die wir erlebt haben. Möge das auch auf ihrer letzten Reise so sein. 29. Oktober 1947 - 10. September 2023. Ruhe in Frieden!
Der Garten des Hauses. Auch hier wurden viele Biere getrunken, gegessen, gelacht und gestritten, ja, das auch. Im Hintergrund Mitte, linke Erhebung, sieht man die Urslja Gora. Der Hausberg von Koroska. 1699 Meter hoch. Nur einmal in 27 Jahren haben wir den Berg bestiegen und
den herrlichen Ausblick genossen.
Das Wohnzimmer: Das Sofa in etwa so bequem wie schön😏.
Manchmal kann man sich einfach nicht von Zeugs trennen.
Das Esszimmer. Ein Hort der Gemütlichkeit. Unsere Wohnung in Dietikon sieht ganz anders aus. Aber auch gemütlich.😏 Trotzdem, auch an diesem Tisch haben wir gemütliche Stunden verbracht und meistens verdammt gut gegessen. Lange 27 Jahre und doch so kurz.
Wenn es in der Garage zu kalt war, durften wir unter dem Abzug in der Küche rauchen. Und trinken. Und essen. Selten, aber manchmal fast bis ins Morgengrauen. Eine gute Köchin braucht keine perfekte Küche, was Sabinas Mutter, Tereza, immer wieder bewies. Aber dieses Kapitel ist leider definitiv zu Ende und das Haus dem Postbeamten von Prevalje verkauft.
Kalte Tage in Ljubljana, Slowenien
7. März 2024 - 9. März 2024
Unser Mietwagen, der gar nicht schlecht zu fahren und ziemlich günstig zu haben war.
Sabina steht vor dem
Hotel Elefant in Laibach. Ja, so hiess es früher. Heute ist es ein Best Western an bester Lage. Der Elefant als Maskottchen ist aber geblieben.
Rang 11 von 151 europäischen Städten in der Kriminalitätsstatistik. Also sehr sicher!
Sabina, das beruhigt doch, oder?
Im März fühlten wir uns manchmal wie um die Weihnachtszeit.
Die Kreditkarte sollte man nicht vergessen, wenn man in der
Glerija Emporium shoppen geht.
Leider war das Wetter fürchterlich mies.
Man konnte sich nur vorstellen, was in den Altstadtgassen bei schönem und warmen Wetter in der Studentenstadt (50'000 Studenten) an Partys gefeiert wird.
Links der berühmte Markt in der Altstadt.
Nur die Integration des Flusses Ljubljanica ist nicht gelungen. Den Ufern entlang reiht sich in 3-4 Meter Höhe Restaurant um Restaurant, der Fluss ist kaum zu sehen und für Besucher fast ohne Zugang.
Grün ist Sloweniens Farbe. Schliesslich sind 70 % der Fläche mit Wald bedeckt.
Die Galerija Emporium ist des Nachts ein Lichtblick.
In der Bar des Hotels.
So sah es mal aus.
Der heutige Eingang des Hotels ist nicht ganz leicht zu finden und der vom Hotel angegebene "Meeting-Point" für's Navi führt einem in die falsche Richtung. Ebenfalls ist diese Hauptstrasse eigentlich autofrei.
Die "Slovenska Cesta", zu Deutsch "Slowenische Strasse", ist die Hauptstrasse von Ljubljana, an der auch das Best Western (Slon) liegt.
Blick auf die berühmte Burg der Hauptstadt. Vor Jahren waren wir einmal oben. Was für ein Scheisswetter!
Das Denkmal für den bekanntesten Dichter Sloweniens: France Preseren.
Wie gesagt, die Ljubljanica ist schlecht ins Stadtleben integriert. Das kommt von früher, da wurde der Fluss, der durch die Städte floss, als Kanalisation gebraucht. Die Häuser wandten ihre Scheisshäuser dem Fluss zu. Auch jeglicher Abfall wurde vor gar nicht allzu langer Zeit noch in den Flüssen entsorgt. Erst gegen Ende (1980er) des letzten Jahrhunderts kamen moderne Kläranlagen auf, die das Flussschwimmen wieder erlaubten (z.B. in Basel). Aber noch heute steigt niemand freiwillig in die Themse oder den Hudson. Die schöne Seite des Hauses zeigte früher auf die Strasse.
Slowenien, das Bärenland!
Es gibt schönere Flussgestade. Das Foto zeigt ein Teil des Zentrums.
Durch diese hohle Gasse muss er kommen! Altstadtfeeling.
Die Marktstände am Flussufer sind noch weitgehend von chinesischem Schrott befreit.
Die gedeckte Markthalle vom Zentralmarkt mitten in Ljubljana.
Welches Schweinchen hätten s' denn gern? Sieht mir zwar mehr nach Poulet aus.
Der Stadt ein Stück Schönheit geben. Die Ljubljanica und die Franziskaner-Kirche, die seltsamerweise kaum genannt wird. Auch Mariä-Verkündigung-Kirche benannt. Wir werden sicher noch einmal in die Hauptstadt von Slowenien reisen. Allerdings: Jedes Mal, wenn ich in meinem Blog eine Rückkehr prophezeit habe, sind wir nie mehr zurückgekommen! Wir werden's im 2050 wissen, ob und wie!
Das Frühstück im Hotel Elefant (Slon) war sehr gut. Die Lage ebenfalls. Trotzdem würden wir nächstes Mal wohl ein anderes Hotel wählen. Das Zimmer war zwar gross, der Boden aber eiskalt. Die Klimaanlage lief zuerst langsam an, dann aber war die Luft zu heiss und trocken im Zimmer.
Am
Flughafen von Ljubljana. Ein richtig ruhiger Ort. Nur im Sommer ist er etwas belebter. Im März heben wohl höchstens 20 Flieger pro Tag ab. Immerhin ist Zürich eine Direktdestination. Dubai auch. 2023 zählte man 1.2 Mio. Passagiere (Zürich knapp 29 Mio.). Er liegt auch weit ausserhalb von der Altstadt von Ljubljana, fast 30 Kilometer. Im Gegensatz zum Flughafen Zürich in die Altstadt, das sind nur 12 Kilometer.
Vielfach führt Helvetica oder eine andere Partner-Fluggesellschaft die Flüge für die SWISS durch.
Lindau am Bodensee, Deutschland
5. März 2025
Irgendwann wollte ich mal Lindau am Bodensee sehen. Mir fielen immer wieder wunderschöne Bilder der Altstadt und des Hafens auf. Es ist auch ganz schön dort, der miese Service in den Restaurants und der nicht bessere Frass haben uns aber den Aufenthalt vergellt. Auf der Zufahrt zur Altstadt meint man in einem Entwicklungsland unterwegs zu sein. Vieles ist verfallen oder schlecht instand gehalten. Gut war es nur ein Tagesausflug. Immerhin, der Kuchen in einem voll besetzten Theater Café in der Altstadt war richtig, richtig gut.
Karte der Altstadt.
Bei unserem Besuch waren viele Plätze mit alten Häusern von Baumaschinen verstellt und vieles abgesperrt. So konnten wir nur Ausschnitte von den alten Häusern fotografieren.
Unser Essen, das Gegenteil von schnell und gut.
Am Hafen von Lindau.
Der schiefe Turm von Lindau. Seltsam. Das Foto ist original ohne Verzerrungseffekt. Warum das Foto ein schiefes Dach des Mangturmes zeigt, weiss ich nicht. Jedenfalls ist er auf allen anderen Fotos gerade. Wahrscheinlich eine Krümmung der Raumzeit.
Immerhin sind die meisten Gebäude in der Altstadt renoviert und wirken gepflegt und sauber.
Hier sitzt das Dach des Mangturms wieder richtig.
Im März wirkte der Hafen verwaist.
Die Weite des Bodensees fasziniert uns immer wieder. Wir spielten auch schon mit dem Gedanken an das Schweizer Ufer zu ziehen.
Während andere Distanzen zu New York, Tokyo und Sydney angeben, sind die Lindauer schön bescheiden. Lech 61 km, München 156 km, Löwe Leuchtturm 75 m.
Der mysteriöse Mangturm aus dem 12. Jahrhundert!
Die wunder bare Aussicht vom einem Turmfenster aus. Die schneebedeckten Berge gehören zu den Vorarlberger Alpen mit dem schönen Skigebiet von Damüls.
Seit bald 800 Jahren kann man vom Mangturm auf die Altstadt hinunterschauen.
Er war aber kein eigentlicher Wehrturm sondern immer ein Signal- und Beobachtungsturm. "Erbaut zu Leuchte, Schutz und Trutz unseres Seehafens. Ein kräftig Wahrzeichen der ehemaligen freien Reichsstadt Lindau."
Jetzt verstehe ich endlich "Binsengeister".
Die Decke des Turms.
Das wäre auch ein coole Wohnung.
Hinter Gittern.
Das Bundespolizeirevier von Lindau. Edel!
Ein letzter Blick von uns auf den Hafen im gleissenden Licht dieses Märztages.
Im Gegensatz zum Essen am Hafen, sahen die Torten des "
Theater Cafés" geradezu himmlisch aus.
Vorfreude ist die schönste Freude? Nein, die Torten waren wirklich wunderbar.
Ein stolzes Alter für ein Spielwarengeschäft.
Das moderne Lindau. Das braune Gebäude ist das Parkhaus Inselhalle.
Chur, Schweiz
7. März 2025
Wie viele Male fährt ein Zürcher in seinem Leben an Chur vorbei? Genau, nicht zu zählen. Da wir grosse Freude an den Kriminalromanen von
Philipp Gurt hatten, die in Chur spielen, wollten wir auf den Spuren von Caminada und Co. die Bündner Hauptstadt besuchen.
Wir kamen uns dabei zwar vor wie Katastrophentouristen, aber das würde der Stadt nicht gerecht werden.😏
Und ja, sie hat ihre schönen Seiten, aber es gibt schon Gründe, dass Chur nicht so beliebt wie Paris oder Venedig ist. Der Domschatz ist wahrscheinlich nicht gerade Milliarden, aber sicher viele Millionen wert. Viel länger als ein Wochenende wird aber selten jemand freiwillig in Chur bleiben. Auch wenn das Churer wohl nicht gerne lesen.
Der weit herum berühmte "
Mühleturm" von Chur. Künstler ist der Mural Artist Fabian "Bane" Florin.
Leider wurden die Hochhäuser von Chur zu einer architektonischen Zeit hochgezogen, in der, um es nett auszudrücken, Pragmatismus im Vordergrund stand.
Chur platzt noch nicht aus allen Nähten.
Das Bündnerland ist für seine schönen Skigebiete bekannt, weniger für schöne Städte.
Die Klinik für Psychiatrie hat ein Restaurant, das für die Allgemeinheit offen ist. Trotzdem ist es immer ein beklemmendes Gefühl, wenn man Patienten sieht, die offensichtlich nicht mehr so wie andere Menschen agieren.
Die Ruine Haldenstein ist weit herum sichtbar. Wer die Burg gebaut hat, ist nicht gesichert.
Der Zug nach Arosa. Wohl hat die 1914 gebaute Strecke nicht so viele Kurven wie die Strasse, aber sicher auch sehr viele. Die Strasse ist weltberühmt für die 360 Kehren! 25.8 Kilometer und 1150 Höhenmeter sind es bis Arosa mit der Bahn. Links oben sieht man den Wohn- und Verpflegungsbetrieb Konvikt. Ein Schüler- und Studentenwohnheim. Lange Zeit dachte ich, es sei ein Gefängnis. Tatsächlich wurde es aber 1967-1969 als Wohnheim gebaut und nach Fertigstellung hoch gelobt.
Wir platzten in der Altstadt in eine Fotoshooting für die Stadtpolizei Chur.
Unsere Tour machte Hunger.
Wir haben im "
Restaurant Kornplatz" hervorragend gegessen. An diesem Freitag war das Restaurant aber sehr leer. Wogegen das "
Drei Bünde" übervoll war.
Das sind keine St. Moritzer-Preise.
Berühmt-berüchtigt: Der Fontana-Park in Chur. Botanisch wertvoll sei ein Mammutbaum.
Ich glaube, das "Weisses Kreuz" ist nicht mehr offen. Früher ein Hotel.
Cooles "Open"-Schild.
Ein paar schöne Ecken kann man in der Altstadt finden,
Der Sennhof kommt in Gurts Büchern mehrmals vor.
Ein geheimnisvolles Bild sieht man beim genauen Hinsehen in einem Torbogen des Sennhofs.
Das Bischöfliche Schloss von Chur. Fast 32 % des Bistums Chur sind Katholiken.
Der Eingang zum streng gesicherten Domschatz.
Mitra (Kopfbedeckung des Bischofs) und der Bischofsstab.
Den hätte ich hier nicht erwartet: Placi Caduff, ehemaliger Manager der Arab Bank Switzerland in Zürich. Ein ganz feiner Typ. Dieser Placi ist aber ein Namensvetter.
Die Halbfigur Mutter Gottes. Um 1600.
Gotische Reliquienmonstranz. 14 Jahrhundert.
Madonna mit Kind, Bischof und Christus als "Schmerzensmann".
Ein Holzschrein versilbert, teils vergoldet. Heiliger Luzius 15. Jahrhundert.
Der Florinus-Schrein, eines der bedeutendsten Ausstellungstücke des Domschatz-Museums.
Jungfrau und Alte Frau. Eines der Todesbilder.
Die Todesbilder sind innerhalb des Musuems besonders gesichert und belüftet. Sie zeigen Menschen bei Begegnungen mit dem Tod. 25 bemalte Bildfelder auf 15 Metern Länge und 3.40 Meter Höhe sind zu bestaunen. 1543 entstanden.
Pfarrer und Bettelmönch.
Sabina liest über den bronzenen Kreuzfuss. Der untere Teil zeigt den Garten Eden, der obere Adam, der seinem Sarg entsteigt. Jahr 1130-1140. Und ich dachte, es ist alles Gold was hier rumliegt.
Die Schatten der Bündner Berg zieren das Rathaus von Chur.
Auch wir genossen wieder das Sonnenlicht nach dem Besuch der düsteren Räume des Domschatzes.
Wir stehen vor dem Restaurant Zollhaus in dem Caminada, der Landjäger aus den Krimis von Philipp Gurt, ist hier manchmal eingekehrt. Das Restaurant ist 2026 dauerhaft geschlossen. Vis-à-Vis das Obertor, das Einlass in die Altstadt bietet.
Arosa- und Lenzerheidebesucher kennen diese Einfahrt bestens. Uns hat der kurzweilige Besuch von Chur gut gefallen.
Aber gerne fahren wir auch wieder ins Zürcher Unterland. Dieses Gefühl hatte ich jedesmal, wenn ich vom Bündnerland heimkehrte. Auch wenn ich die Bündner sehr gut mag, die hohen Berge engen einfach ein.
Zürich, Schweiz
11. April 2025
Nach einem Besuch beim
Optiker in Zürich, wollten wir am Nachmittag in Rapperswil etwas Warmes essen. Die Zugfahrt vor allem ab Erlenbach habe ich immer sehr genossen. Aber in Rapperswil gibt es an einem Nachmittag kein Restaurant, das die Küche offen hält. So fuhren wir kurzerhand zurück nach Zürich und genossen ein herrliches Mal im
Restaurant Blockhus, bestaunten zum ersten Mal die Chagall Fenster in der Fraumünsterkirche und die von Paul Bodmer gemalten Wandmalereien im Innenhof. Ja, Zürich ist nicht umsonst auch bei Touristen sehr beliebt.
Zwischen Herrliberg und Meilen, kurz vor Meilen. Wohl eine der schönsten Bahnstrecken der Schweiz.
Im mittleren Gebäude mit den roten Wänden ist das Activ Fitness beheimatet. Hier lernten Sabina und ich uns im April 1995 kennen.
Im mittleren Wohnblock hausten wir 10 Jahre in der obersten Wohnung. Ein deutscher Nachbar im Erdgeschoss hatte einmal Besuch aus dem Ruhrgebiet. Eine der Besucherinnen schaute über den Zürichsee und in die Glarner Alpen und schrie aufgeregt: "Das ist ja wie im Märchen!"
15 Jahre wohnten wir in Meilen bevor wir 2 Jahre auf eine Weltreise gingen, 1 Jahr in Männedorf lebten und seit 2013 Dietikon unsere Heimatstadt nennen.
Eine Woche später genossen wir einen Lunch im
Restaurant Blockhus an der Schifflände in Zürich.
Ich kann ihn nicht anschauen. Leider bin ich es auf dem Foto. Links meine hübsche Frau Sabina.
Die Seepromenade könnte schöner gestaltet sein. Aber gut besucht ist sie. Von Schwänen und Menschen.
Sabina muss Künstlern immer etwas in den Hut legen.
Sabina an der Riviera. Früher wurde hier gewaltig gekifft.
Der Innenraum des Fraumünsters.
In der Kirche sind die 1968 - 1970 vom Künstler Marc Chagall gestalteten Fenster zu sehen. Von links nach rechts: Jakobsfenster, Christusfenster, Zionsfenster.
Das Gesetzesfenster.
Das Prophetenfenster.
Im Untergrund.
Mitten in der Stadt ein Ort der Ruhe.
Sabina freut sich auf die Bilder von Paul Bodmer.
Nicht alle Zürcher kennen die Wandgemälde.
Ich bis zum 11. April nicht.
Hohe Kunst.
Leider sagt mir die Szene nichts.
Der Innenhof.
Nicht nur Sabina kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Handshake.
Frauen und Handtaschen. Ein ewig währendes Verhältnis.
Wunderschön gemalt.
Fromme Frauen.
Zürich Style.
Ein Tesla vor dem passenden Geschäft.
Die blühenden japanischen Nelkenkirschenbäume in der Lintheschergasse nahe dem Hauptbahnhof von Zürich.
Sabina bei der Anprobe der neuen Lesebrille im Sehfelder in Zürich.
Ein Selfie.
Das Blumenmädchen.
Dietikon steht nicht für Natur und Schönheit. Aber es täuscht.
Richtung Kloster Fahr.
Die Limmat beim Kloster Fahr.
Ist Frühling nicht schön?
Wer würde Dietikon in der Nähe vermuten?
so long guys