"On the last day of the Creation God desired to crown His work and thus created Kornati Islands out of tears, stars and breath”, George Bernard Shaw über die Kornaten. Hätte nicht er diese Worte gesagt, wären sie vielleicht mir in den Sinn gekommen, als ich im Hubschrauber über die Kornaten geflogen bin.
Mit dem Piloten Zoran von Eudora Let (http://www.eudora.hr) vereinbarten wir einen halbstündigen Flug über die Kornaten. Der Treffpunkt war aber nicht der Flughafen Zadar, sondern der Lidl-Parkplatz in Vodice. Wir folgten Zoran ein paar Kilometer ins Landesinnere. Noch nie waren wir in einem Hubschrauber geflogen und als ich die militärgraue Allouette II auf einem Kiesplatz neben der Strasse stehen sah, wurde es mir doch ein wenig mulmig. Schliesslich war der Erstflug dieser nicht mal 1000 kg schweren Kiste 7 Jahre vor meiner Geburt (1962). Als Zorans Helfer Damir, das Bodenpersonal sozusagen, kurz vor dem Abheben Gras in die Luft warf, um unserem Piloten Windrichtung und Windstärke anzuzeigen… Aber Zoran ist Ausbilder auf Hubschraubern und Kleinflugzeugen und die Ruhe selbst. Ein Flug mit ihm ist das perfekte Highlight!
Das Cockpit, noch nichts Digitales
Untere Hälfte einer Nikki de Saint-Phalle-Figur (jedenfalls gemäss meiner Schwester)
Tribunj
Der Heli stieg ein paar Meter und neigte sich nach vorne, um Fahrt aufzunehmen. Mit 150 km/h flogen wir in geringer Höhe über die karstige Landschaft Richtung Vodice und von da auf’s Meer hinaus. Uns boten sich wunderschöne Bilder von dieser schon vom Boden aus überwältigenden Landschaft. Ein halbe Stunde reicht allerdings nur an den Anfang der Inselkette des Nationalparks und zurück. Mir war auch klar, dass die Spiegelungen im Plexiglas des Helis trotz Pol-Filter auf unseren Fotos zu sehen sein würden.
Es war so unbeschreiblich schön, ich wollte den Flug ohne Türe und etwas länger wiederholen. Sabina überlegte sich, mich alleine fliegen zu lassen. Aber was hätte sie verpasst! Ein paar Tage später flogen wir, nur an ein paar Gurten gesichert in 1000 Meter Höhe über die Inseln und Riffe, ja über Tears, Stars and Breath (Tränen, Sterne und Atem).
Damir, unser Bodenpersonal. Der macht das, glaube ich, nicht jeden Tag:-)
die Vorfreude hat gesiegt
diese Farben (nicht coloriert!)
die Zollstation auf den Inseln
Neben Tränen und Sternen auch ein Herz
Segeltraum pur
schöner die Inseln nie liegen...
die einzige Marina im NP
die äussersten Inseln der Kornaten
einfach ein Traum
die Kreuze stehen für 12 zu Tode gekommenen Feuerwehrmänner
Südsee?
wie Fernweh
mein Lieblingsbild
der einzige (Salzwasser-) See der Inseln, Winnetou sprang von der Klippe
geschützte Buchten en masse
eben nicht "lost in paradise"
...
...
Paradies ohne Ende
im Ueberblick
dito
Richtung Festland
bei Murter
überall gedeihen Reben
Zoran schon wieder auf dem Heimflug
Die Inseln sind für Segler, Taucher und Tagesauflügler ein Paradies. Die Vegetation dieser Karstinseln ist aber spärlich und die meisten sind unbewohnt. Im ganzen Nationalpark, der nicht alle der mehreren hundert Inseln einschliesst, gibt es nur eine Marina, ein paar Weinreben aber auch einige Luxusferienwohnungen.
ein Letztes noch
Nur 25 km von unserem Startort entfernt liegt der Nationalpark Krka. Das Gegenteil der garstigen Inseln vor der Küste. Grün überwuchert, mit Stromschnellen und Wasser, das rauschend über die Kaskaden strömt. An heissen Tagen ein kühler und schattiger Ort für Besucher, die am Schluss der Kaskaden sogar baden dürfen. Ein weiteres Paradies für Mensch und Tier. Die Möwe, die seelenruhig auf einem kleinen Felsen am Rande der Wasserfälle auf Fischchen wartet, und alle zehn bis zwanig Sekunden die rutschenden Leckerbissen pickt, würde mir sicher Recht geben.
hier wucherndes Grün
wunderschön
das Ende der Kaskaden, wo man auch baden kann
die unteren Kaskaden
clevere Möwe
und der Nächste folgt sogleich
im oberen Teil
der untere Verlauf des Flusses
im obersten Teil der Kaskaden
der obere Verlauf des Flusses, mit einem Schiff kann man in den Canyon fahren
Skradin, bis hierher kann man vom Meer bei Sibenik mit dem Privatboot fahren
Aber was wäre ein Dalmatienurlaub ohne die grösste Stadt an der Küste, Split mit über 200’000 Einwohnern, zu besuchen? Einheimische sagen, es sei die schönste Stadt der Welt. Vielleicht haben sie mit der Altstadt Recht. Die Häusersilos und Plattenbauten, die einen Grossteil von Split ausmachen, müssen sie dann aber grosszügig ausblenden. Die Stadt verfügt im Gegensatz zum Rest der Küste auch über (Zement-) Industrie, eine riesige Werft und über mehere Hafenanlagen. Von hier nimmt man Fähren auf die Inseln aber auch nach Italien und Griechenland. Kreuzfahrtschiffe liegen an der Mole und in einem deutschen Bericht habe ich gelesen, dass die ACI Marina Split das ganze Jahr über geöffnet sei und: “hier können Sie Jet-Set-Stars in ihrer natürlichen Umgebung beobachten”…
Die Riva von Split mit dem Turm des Palastes
im Innern des Palastes
orientalischer Einfluss
die Halle des Fischmarktes
Wir liessen die Beobachtung dieser seltenen Vögeln sein. Schliesslich ist die Altstadt von Split einzigartig und wurde 1979 als eine der ersten Stadtanlagen ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Weltbekannt ist der Diokletianspalast, den der römische Kaiser Diokletian um 300 als Altersitz erbauen liess. Ein Kaiser, der als Sohn eines freigelassenen Illyrers geboren wurde und nur durch sein Können Kaiser wurde. Sozusagen eine postamerikanische Tellerwäscherkarriere. Der Palast nimmt fast die Hälfte der Altstadt ein und wird heute von Splitern bewohnt, Läden und Märkte halten ihre Waren feil und Touristen essen sich in einem der vielen Restaurants den Bauch voll. Lebendes Freilichtmuseum par excellence!
gelebtes Freilichtmuseum
am Rande der Altstadt
ein Barde
das Theater
man darf doch noch schauen!
ein beliebter Platz in der Mitte des Palastes
1815h
der einzige Dalmatiner, den wir in all den Wochen gesehen haben
Cafés soweit das Auge reicht
Ich freute mich vor allem auf den Prokurative-Platz, dem heiligen Platz der Prokuristen dieser Welt. Hey, kleiner Scherz. Ich wollte von den Torbögen und der fotogenen Häuserfront schöne Fotos schiessen. Leider war aber eine riesige Bühne aufgebaut und eine Band spielte sich gerade ein. So gab es halt etwas andere Pics. Ueberhaupt wird Split im Sommer zur Kulturmetropole, Opern, Ballettaufführungen und Rockkonzerte wechseln sich munter ab. Ueberall wird getanzt, Strassenkünstler haben Hochkonjunktur und die Leichtigkeit des Südens wird wie ein Fest der Sinne zelebriert.
Sabina und die Torbögen der Prokuristen
dito
Schattenspiele
der Sound war so laut, da verzog es doch glatt das Bild
Café unter den Bögen
der Jongleur
am Hafen ein Fussballtournier
Isaac and Gretchen aus Ohio
Es gäbe noch so viel mehr zu sehen. Ein Kletter- und Wanderparadies, ca. 50 km von Zadar, der Paklenica-NP, alte Städtchen wie Trogir, Primosten, Sibenik, Murter, Halbinseln und die Canyons der Krka oder die nördlichen Inseln des Kornati-NP. Ganz zu schweigen von Makarska, das 60 km südlich von Split liegt und das schon um 1900 von Touristen besucht wurde. 200 km von Split entfernt liegt die Perle der Adria, Dubrovnik. Und im Norden die von Touristen wohl am meisten besuchte Halb-Insel Istrien. Das Landesinnere noch gar nicht erwähnt.
der Sandstrand von Nin, einer der wenigen in Dalmatien, perfekt für (Kite-) Surfer
Gregor von Nin und die kleinste Kathedrale der Welt
Szenen aus Nin
Zadar mit dem Ufo, das als Basketball- und Handball-Halle dient
Wir haben Kroatien mittlerweile verlassen. Der nächste Post wird wohl sehr überraschend sein…
Unvergesslich, Möägghi, "unsere" singende Katze, trotz all dem Futter blieb die spindeldürr, hoffentlich überlebt sie das harte Leben in der Siedlung
aber immerhin zu dünn, um hier zu enden, allerdings ein überall wiederkehrendes Bild (und verdammt lecker)
da wären noch viel mehr schöne Bilder aus Dalmatien, wen's interessiert...
So long guys
















































































Wie immer interessant mit tollen Bildern - Kompliment auch für die Homepage, wirklich professionell Gruss Seemä
AntwortenLöschendanke Peter, danke auch für die Tipps für Alaska.. .mal schauen ob ich es bis dorthin schaffe...
AntwortenLöscheneinmal mehr *wow*! wundervolle landschaft - prächtig festgehalten im bild. sonnige grüsse - andrea
AntwortenLöschenIn diesen Bildern kann man sich stundenlang verweilen. Sie sind nicht nur fotografisch top, man merkt, dass der Fotograf das Auge besitzt, das Wesentliche und die Schönheit herauszuarbeiten.
AntwortenLöschenwow, tks Andreas...
AntwortenLöschenGood Pics Thanks!!! Ein barde
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