31. Mai 2012

Life turns on a dime... Männedorf, Rapperswil, Aarau

"The old man and the bench".

Das Ende der Auszeit
Mai 2012

Der Mai wird uns als letzter Monat unserer Auszeit in Erinnerung bleiben. Stephen King prägte den Spruch "life turns on a time" und tatsächlich ging im Mai nicht nur etwas zu Ende. Vielleicht nahm auch etwas seinen Anfang, was uns in Zukunft beschäftigen könnte. Nicht nur, dass ich mit meinem ehemaligen Partner, Stefan Bächer und einem neuen Partner, Stefan Niederer, handelseinig geworden bin und am 4. Juni wieder in die Personalberatung zurückkehren werde. 

Weder sie noch wir haben reüssiert (2026)

Nein, am 5. Mai waren Sabina und ich zur ersten Vernissage von Martine Passaplan, einer talentierten Malerin eingeladen. Wir fotografierten und versuchten die Stimmung an der Veranstaltung einzufangen. Da wir das erste Mal einen Event fotografierten, war ich natürlich mit unseren Bildern nicht zufrieden. Martine haben sie aber gefallen. Sicher gibt es viele Webdesigner, aber wohl wenige, die auch noch professionelle Fotos zu einem günstigen Preis liefern können. 

Vielleicht war dies der Anfang einer neuen Einnahmequelle. Wer also eine neue Homepage braucht, darf sich getrost an uns wenden. Die gemalten Bilder von Martine sind ebenfalls wunderschön und hätten wir nicht vor, unsere eigenen Fotografien an die Wände zu hängen, würde sicher das eine oder andere "Passaplan" selbige dekorieren. 

Wohl der schönste Spaziergang am Zürichsee

Mitte Mai hatten wir meine Schwiegereltern zu Gast, denen unsere Wohnung genau so gut wie uns gefällt. Mit ihnen unternahmen wir an Auffahrt einen Ausflug nach Rapperswil und streiften mit ihnen durch Männedorf.

Schon 7 Mal in Los Angeles, aber noch nie in Aarau

An einem Samstag hatte sich Sabina als Modell für die LAP einer Kosmetikerin zur Verfügung gestellt. Die Prüfung war von 11-17h in Aarau, was mir geschlagene sechs Stunden Zeit gab, durch die Altstadt zu wandeln. Ein schönes Städtchen ohne jegliche Hektik. 

Wohl eher ein Gauner

Diese Woche trafen wir dank der Vermittlung eines guten Freundes einen litauischen Immobilienmakler, Abenteurer und Fotografen. Er stellte uns sein neues Projekt "One day in Europe" vor. An einem bestimmten Tag in 2014 sollen 500 Profifotografen und 5000 Fotobegeisterte Bilder von Europa schiessen. Daraus wird ein Bildband entstehen und im Jahr 2024 wird das Ganze wiederholt und soll den Fortschritt (oder Niedergang) von Europa zeigen. Unser neuer Freund hat dasselbe Projekt schon mit "one day in Latvia" durchgezogen.   

Das Resultat war ein 5kg schwerer Bildband mit hunderten von eindrucksvollen Fotos, die Litauen 1987 und 2007 zeigen. Die begleitende Ausstellung ging um die ganze Welt. Sogar im UNO-Gebäude in New York wurden die Fotos gezeigt und entsprechend gewürdigt. Im Juli sollte ich mehr über das Projekt sagen können, sicher ist, dass wir noch Sponsoren und Investoren suchen. Wohl ebenfalls eine Sache, die uns in den nächsten Jahren beschäftigen wird. 

2026: Rückblickend hat er wohl keine Fotografen, sondern Geld gesucht. Gauner, alles Gauner.😏

John Irving hatte Recht

Damit bleiben von unserer Auszeit nur noch Erinnerungen, wunderschöne und ein paar, auf die wir verzichten könnten. Und leider muss ich John Irving recht geben: "Sich etwas vorzustellen, ist schöner, als sich an etwas zu erinnern!"


Martine Passaplan, Malerin
nicht datiert

Ob Martine Passaplan im 2026 noch malt, weiss ich leider nicht.


Ausflug Rapperswil, St. Gallen
17. Mai 2012

  Regatta vor Freienbach, SZ. Der Zürichsee ist nicht gerade bekannt für seine guten Winde.

  Familie Stancic geniesst die Frühlingssonne auf dem Seeplatz.

In der ehemaligen Heimat: Sabina, Damir und Tereza. Die Schwiegereltern wohnten fast 30 Jahre in Rüti, ZH. Erst 1999 zogen sie nach Slowenien zurück. In ihr wunderschönes Einfamilienhaus in Prevalje.

  Wie ein Fotomodell. Was ein guter Fotograf alles bewerkstelligen kann.

  Der Seedamm ist eine wichtige Verbindung zwischen den Seeufern für Strasse und Bahn.

Den Möwen bietet die Stadt schöne Nistplätze. 

  Taucherli mit ihren Jungen. 

Eiderenten, auch 2026 noch vor Ort.

  Postkarten-Idylle Rapperswil.

  Der Holzsteg ist 2026 dem Untergang geweiht. Ein Pilz zerfrisst das Holz.

  Die Glarner Alpen beherrschen das Bild des Obersees.

Nicht wenige Bootsführer krachen in der Dunkelheit der Nächte in Pfeiler des Seedamms.

  Fischernetze in Hurden.

  Swinger-Schiff?

  In Hurden tanzen die Hasen auch nach Ostern.

  Naturschutzgebiet Frauenwinkel. Ein Refugium für Zugvögel.

Seedamm-Idylle. 

  Schloss Rapperswil mit Frühlingswiese.

  Das MS Wädenswil kurz vor Rapperswil.

  Richtung Walensee und Graubünden.

  Wohl wenige wissen, dass Rapperswil am berühmten Jakobsweg liegt.

  Der Bahnhof Rapperswil, perfekt gelegen.

Fussgängerzone Hauptplatz. Beliebt bei Touristen und Einheimischen. Das Schloss ist einen Besuch wert.
  
Blick auf den Hauptplatz vom Schlossaufgang aus gesehen. 

Innovativ. Restaurant im Schlosshof. 

Das Schloss hat eine enge Verbundenheit mit Polen. Polnische Künstler stellen im Schlossturm aus.

  Was die Polen in Rapperswil trieben.

Blick auf die Altstadt, Seedamm und zu den Voralpen-Gipfeln Etzel (rechts) und Stöcklichrüz (links), von denen man eine grandiose Sicht auf Sihl- und Zürichsee geniessen kann. Man blickt auch auf das Zürcher Oberland und weiter bis an den Schwarzwald in Deutschland. 

  Vom Schlossturm aus bietet sich eine schöne Sicht auf Schlossgarten und den oberen Zürichsee.

  Das Curti Haus mit den Malereien, die die Zerstörung von Rapperswil zeigen (1336 - 1355).

Rosen- oder Schwanenstadt. Schiffsanlegestelle, Seedamm und Holzsteg. 

Auf dem "10'-Dieci-Platz". Pizza von Dieci, eine schweizerische Erfolgsstory.


Männedorf, Zürich
22. Mai 2012
 
  Wie Kornkreise entstehen.

  Fischotters Bach (eine Anlage unter dem Hallenbad). Leider keine Spur von den Ottern.

Unser Nachbarhund, mein Leidensgenosse! Sobald die Kirchenglocken läuten, beginnt er wie ein Wolf zu heulen, ich kann ihn gut verstehen.

  Bikerin im Lattenberg, einem der grössten Weinreben-Hänge am Zürichsee.

  Dieses "WARUM" sieht man auch vom Zug aus und wird immer wieder erneuert.

  Mohnblumen im Ährenfeld. Mohnblumen haben fast die ganze Welt besiedelt.

Unschweizerisch unkonventionelle Bushaltestelle. Die Schweiz steht sonst für Normen, überall.
  
  Innovativer Eingang für eine Schule.

  Schon eine Rarität. Der VW-Käfer.

  Die Kirche lässt 24 Stunden am Tag die Stunden läuten. Verdammter Lärm und völlig unnötig.

  Selbstportrait.

  Männedorf hat den Fischotter im Wappen.

Männedorf - Wädenswil, eine Schiffsverbindung, die gerne genutzt wird.

  Das Bootshaus der Villa Alma. Ein Altersheim in einem steinernen Gebäude.

Parkweg der Villa Alma. Jahre später verübte ein Irrer einen fürchterlichen Mord. Mitten im Park und mitten am Tag! Eine junge Frau starb, ihr Freund wurde schwer verletzt.

  In gleissenden Licht des Mais. Es gibt einige Seeuferabschnitte, die das Volk nützen kann.

  Einer der Abschnitte. Selten hat es viele Sonnenanbeter.


Aarau, die verkannte Schöne
26. Mai 2012

Schöne Dachunterseiten in der Aarauer Altstadt. 

Junges Glück in alter Kulisse. 

 "Walk through the World with me..." 

Die Aliens sind unter uns. 

 
  Die Reuss mit Weidling.

  Die Reuss? Ich hoffe, da ging bei jedem Betrachter mindestens eine Augenbraue hoch.

  Das Hochzeitspaar verlässt die Stadt. Ich habe noch nie so eine Hochzeitskutsche gesehen.

In der Altstadt, fast menschenleer. Böse Zungen behaupten: Die Stadt kommt nur im ABC zuerst.

Stadtgespräch.

Auf einen schönen Sommer!

so long guys

30. April 2012

Comin' home - Alp Scheidegg

Eines unserer ersten Fotos von San Diego, das ist jetzt sage und schreibe über 2 Jahre her


Die beste Zeit in unserem Leben liegt hinter uns
April 2012 (2026 bestätigt)

Nach 744 Tagen "on the road" haben wir wieder eine eigene Wohnung bezogen. In den letzten zwei Jahren haben wir wunderschöne Landschaften gesehen, gute und weniger gute Menschen kennengelernt und selber gute und schlechte Zeiten erlebt. Nach 2 Wochen in der eigenen Wohnung meldet sich das Fernweh wieder verstärkt. Vor allem an die Zeit im Wohnwagen denken wir gerne zurück. Es gibt einem das Gefühl von Freiheit, einfach am Abend sagen zu können: "Du, morgen ziehen wir weiter..." Ein Leben aus dem Koffer und von Motel zu Hotel ziehen, ist aber auf die Dauer eher mühsam.

Mein Buchprojekt liegt auch im 2026 noch in der Schublade

Mein Buchprojekt entwickelt sich langsam, allerdings habe ich einen Drittel des geschriebenen Textes aus Versehen gelöscht oder nicht gespeichert. Das hat mir doch einen Dämpfer gegeben. Trotzdem, ich hoffe, ich kann den Mai nutzen, um das Buch zu Ende zu bringen. Denn ab 1. Juni beginne ich wieder bei meinem ehemaligen Partner, Stefan Bächer. Ab Juli wird die Firma Guggenbühl, Bächer, Niederer und Partner AG heissen. Zu dritt schreiben wir ein weiteres Kapitel unserer Erfolgsstory und wollen den Turbulenzen in der Finanzwelt trotzen. 

Am Sechseläuten nahm ich nicht teil

Für das Sechseläuten wollte ich meine Kamera von all dem Staub auf dem Sensor reinigen lassen. Leider mussten wir feststellen, dass das Gehäuse gebrochen war, daher habe ich trotz vielen Reinigungsversuchen nie über einen sauberen Sensor verfügt. Das bedeutete auch, dass die Kamera nicht mehr wasserdicht war (die Fotoapparate vertragen normalerweise erstaunlich viel Nass) und wegen des schlechten Wetters fiel das Sechseläuten für mich buchstäblich ins Wasser. Auf ein nächstes!

Sesshaft in Männedorf
April 2012

Mit dem Eingewöhnen an die Sesshaftigkeit tun wir uns doch etwas schwer. Trotz Reisemüdigkeit zwischendurch und am Schluss unserer Reise ist all die Mühsal des Unterwegseins mit dem Gefühl der Freiheit mehr als aufgehoben. Sicher würden wir vieles anders angehen, wer sich selber diesen Traum erfüllen möchte, darf uns gerne um Rat fragen.

Am letzten Wochenende haben wir mit ein paar Freunden und einigen Nachbarn unsere Wohnung eingeweiht. Gerne hätten wir noch viele weitere Freunde eingeladen, unser Platz ist leider beschränkt. Die meisten kamen auch kurz vorbei. Schön.

Fast hätte dieser Post ganz ohne Fotos auskommen müssen. Aber dank meiner Mutter und meiner Schwester war ich das erste Mal in meinem Leben auf der Alp Scheidegg. Schon schön die Schweiz, nicht?


Alp Scheidegg
26. April 2012

Im Vordergrund ein Teil der Alp Scheidegg im Hintergrund das Glärnisch-Massiv mit Vrenelis Gärtli, das sogar im Sommer selten seine Schneedecke verliert.

Meine Mutter Trudi und ihre Tochter und meine Schwester Regula.

"Shit happens", überall.

Zürcher Oberland, Richtung Tösstal. 

Enorme Weitsicht: Im Hintergrund schneebedeckt der Feldberg im Schwarzwald. 

Vrenelis Gärtli und das Glärnischmassiv. 

Unser Freund Thomas aus Upperhill Black Eddy in Pennsylvania träumt von einem Esel als Nutztier. 

  Diese Blondie hat mir kalt den Arsch gezeigt. Kommt selten vor.

  Wie eine Berglerin. Meine Mutter hatte mit Bergen aber wenig am Hut.

Bequem mit dem Auto zu erreichen, Mo und Di war das Restaurant geschlossen, draussen steht aber ein Getränkeautomat. 2026 hat das Restaurant andere Öffnungszeiten.

  Gerade freundlich waren sie nicht (die Pferde).

  Die Churfirsten aus einer eher unbekannten Sicht.

Meine Schwester geniesst die herrliche Aussicht, im Hintergrund Zürich-und Obersee, Rapperswil, Seedamm und die Inseln Ufnau und Lützelau.

  Herrlicher Ausblick, gell Mutter und Schwester!

Leider schon bald wieder heimwärts. Ungeübte Autofahrer sollten die Fahrt meiden.

so long guys