29. Mai 2013

Schöne Tage im verregneten Mai 2013 - Marc Sway gibt sich die Ehre


Marc Sway
30. April 2013

Wenn das Wetter in einem Monat das vorherrschende Thema ist, dann ist es entweder viel zu heiss, viel zu kalt oder viel zu nass. Nur wenige Tage in diesem Monat waren frühlingshaft warm und von der Sonne gesegnet. 

Aber, trotz schlechter Ankündigung, am 5. Mai, bei einem Trip auf dem Walensee und bei einem Fotoshooting von drei Generationen Garage-Aebi ein paar Tage später, strahlte die Sonne über einen blauen Himmel. Bin halt ein Glückskind. 

Ebenso freut mich, dass ich die Fotos, die Sabina und ich beim Gig von Marc Sway and Band in Stäfa machten, veröffentlichen darf. Sonst ist bei uns in diesem Monat nicht viel passiert, nur dass ich den Kampf gegen das nächtliche Kirchengeläut in Männedorf aufgegeben habe und wir per Oktober eine neue Bleibe suchen. Ohne Kirchengeläut.


Live auf der Bühne
30. April 2013



Ein Vollblutmusiker.

Konzentriert am Keyboard.

Sways Gitarrist voller Spielfreude.

Singen konnte er auch.

Dass eine Zuschauerin auf die Bühne stürmte und mitsingen wollte, nervte nicht nur Marc Sway. Er liess es sich nicht wirklich anmerken.

Die Band spielte wirklich, wirklich gut.

Der Drummer.

Sway schlug auch ernste Töne an.

Nicht nur die Band war am Ende des Konzertes in Schweiss gebadet.

Freunde nach dem Konzert, Marc Sway und Sabina.


Quinten am Walensee
5. Mai 2013

Ein wunderschönes Dörfchen am Walensee. Trotzdem haben die 3 Restaurants zu kämpfen.

Der Walensee war mir nie ganz geheuer. Hohe Felswände säumen die Ufer.

Der Wasserfall von Amden. Es gibt keine seichten Stellen, das Ufer fällt steil ab. 150 Meter ist der See tief.

Quinten, ein Dörfchen mit südlicher Ausstrahlung, ist nur mit dem Boot oder zu Fuss zu erreichen.

Quinten liegt im Kanton St. Gallen.

Idyllisch.

Ein schönes Fleckchen auf dieser Erde.

Quinten wird durch die Churfirsten vor kalten Winden geschützt. Man fühlt sich in den Tessin versetzt.

Die Seerenbachfälle in Beetlis, der höchste der Schweiz. 305 m freifallend, 585 m Gesamthöhe.

Die Fälle aus der Nähe. Leider führen sie nicht immer Wasser.
  

Pfingstregatta Zürichsee
18. Mai 2013

Eine seit 1928 alljährlich stattfindende Regatta.

Farbige Spinnaker und die herrliche Gegend ergeben wunderschöne Szenen.

Es war ganz plötzlich Sommer.

Unter Spi Richtung von Zürich ins Ziel bei Rapperswil.

Speer und der Federispitz bilden die Kulisse für die Regatta-Boote.


50 Jahre Garage Aebi, Erlenbach
8. Mai 2013

Hans-Ueli, der Gründer der Garage, die Enkel Patrick und Remo und Sohn Rolf.

Am Morgen dieses Tages war der beste Freund vom Garagengründer unerwartet verstorben. Ich wollte das Shooting verschieben. Rolf war mit den Fotos dann nicht zufrieden. Kein Wunder, wenn die Stimmung derart im Keller ist. Aber einmal mehr: Ich muss lernen, mich als Fotograf durchzusetzen.

Hans-Ueli Aebi, 26. Mai 1935 - 27. Oktober 2021, RIP Hans-Ueli.

so long guys


29. April 2013

Kraniche - Letzigrund - Zürich Marathon - Schlechtes Wetter am Zürichsee

Der Frühling ist da. Mit Regen, Schnee und Kälte!

Wetter-Smalltalk

Das war doch endlich wieder einmal ein Monat, wie er im Buche steht. Was für Sonnenanbeter und Frischluftfanatiker eine Katastrophe war, bedeutete für den "small talk"-schwachen Mitmenschen ein Segen. Wen immer man traf, das Wetter war ein dankbares Thema. Leute, die manchmal in peinlichste Situationen geraten: "Hallo (den Namen hat man eh längst vergessen), wie geht's denn Ihrer Frau?" Schlagartig wird einem bewusst, dass sie vor längerer Zeit verstorben ist. "Aehm, immer noch auf dem gleichen Friedhof?" Genau für solche war der Monat April doch himmlisch. 

FC Bayern-Chef als Zocker entlarvt

Auch sonst gab es genügend Themen zu besprechen, wie den Fall des Vorzeigedeutschen Hoeness, der über ein geheimes Zockerkonto in der Schweiz stolperte, obwohl schon seit Jahren in gewissen Kreisen in Zürich getratscht wurde, dass sein hochroter Kopf nicht den Resultaten des FC Bayern zuzuschreiben sei, sondern falschen Positionen an den Finanzmärkten.

Zürich-Marathon

Ebenfalls besuchten Sabina und ich den Marathon von Zürich, natürlich nicht als Teilnehmer, sondern um ein paar Fotos zu schiessen. Ein Marathon, der wegen den Ereignissen am Boston-Lauf nur einige Tage später schnell in Vergessenheit geraten ist. 

Depperte Verschwörungstheorien

Und schon schossen wieder die verrücktesten Verschwörungstheorien in die Welt. Ich schaute mir auf youtube ein paar Minuten eines stündigen Videos an, das anhand von Videoaufzeichnungen beweisen sollte, dass die menschenverachtende amerikanische Regierung die Attentate inszeniert hätte, die Bomben gar nicht echt waren und alles nur von Komparsen gespielt gewesen sei. 

Wie wenn eine kriminelle Bande von Regierenden nicht zögern würde, ein paar eigene Leute zu opfern! Ein Kommentarschreiber führte als Beweis für einen Fake an, dass der Rucksack, in dem die Bombe platziert worden ist, nach der Explosion nirgends mehr zu sehen war. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob das wirklich zynisch gemeint war. 

In Tuchfühlung mit Marc Sway

Es gibt aber auch erfreuliche Sachen im Leben eines bald 51-jährigen. Zum Beispiel die Party eines besten Freundes, der gerade mal das halbe Jahrhundert feierte. Am letzten Tag des Monats April Geburtstag zu haben, ist ein Geschenk von liebenden Eltern, schliesslich haben die meisten Gäste am nächsten Tag frei. 

So stieg in Stäfa, in einer wunderschönen Location, eine grandiose Feier, die erst tief im nächsten Monat ihr Ende nahm. Ohne Ausnahme waren alle Gäste gut gelaunt und der überraschende Auftritt von Marc Sway und Band übertraf wohl alle Erwartungen. Mit Charme und Witz und seiner unnachahmlichen Stimme heizte er mit seinen Musikern uns Party-Süchtigen ordentlich ein. Es hätte mich nicht gewundert, wenn die weiblichen und nicht mehr ganz so jungen Groupies reihenweise in Ohnmacht gefallen wären. 

Besser, als mit solch einer Party, kann ein April nicht enden und wenn der Mai so weitermacht, wie in seinen ersten Stunden, dann steht uns wohl ein Wonnemonat bevor.


Offene Türen des Letzigrunds
3. April 2013

Wie in alten Zeiten, man könnte meinen, Fritz Künzli rast bald auf's Feld.

Spezielle Konstruktion der Decke.

Die elegante und schlanke Dachkonstruktion ist mir bis jetzt nie aufgefallen.

Es ist ein eigenartiges Gefühl ganz alleine in einem Stadion zu stehen.

Offene Türen unter der Woche.

On Letzigrund.


Zürich-Marathon
7. April 2013

Hektik beim Getränketisch.

Wir sind in Feldmeilen. Einige haben auf dem Rückweg noch einen leichten Schritt.

Noch Kraft für ein Lächeln.

Mit Wasser sparten die Läufer nicht.

In der Gruppe läuft es sich leichter, sagt man.

Ob diese Flasche im Abfallbehälter landet?

Viele wirken schon in sich gekehrt.

Keine Kraft mehr für ein Lächeln.

Wette verloren?

Viele strahlten nach über 20 Kilometer nicht mehr die Eleganz einer Ballerina aus.

Aus dem letzten Loch.

Nicht wenige beissen sich mehr schlecht als recht durch.

Sie scheint noch fit zu sein.

Trotz kühlem Wetter scheint er zu überhitzen.

Die meisten kämpfen mit sich, geben aber (noch) nicht auf.

Vor so viel Wille kann ich nur noch den Hut ziehen.


Kraniche im Kaltbrunner Riet
13. April 2013

Volltreffer. Kraniche sehen immer ein bisschen schreckhaft aus, wenn sie sich in die Luft erheben.

Morgens um 6 Uhr im Kaltbrunner Ried. Sabina hat uns in Männedorf bei der Abfahrt wohl das Leben gerettet. Ich sah eine rasant kommenden Wagen schlichtweg nicht. Ohne ihr "Stopp" wäre ich angefahren und vom rechts kommenden Auto garantiert voll gerammt worden. Danke Sabina.

Es waren nasse Tage im April.

Bevor wir die Kraniche sahen, zeigten Silberreiher eine Flugshow.

Die Kraniche starteten auf einer Linie.

Ich nehme an, die Eingliederung findet nach hierarchischen Gesichtspunkten statt.

Auf dem Benkener Berg hat man eine schöne Sicht auf die Linth-Ebene.

Bei einem Bauernhof auf dem Berg stiessen wir auf 3 Wochen alte Ziegen.

Wie Quecksilber.

Tarnung?

Unglaublich wie schnell die waren.
ich würde mich von der Kuh fernhalten
Der Kuh missfiel das quirlige Treiben sichtlich.


Grauenhaftes Wetter am Zürichsee
rund um den 20. April 2013

Blickrichtung Wädenswil und Glarner Alpen.

Oberhalb Meilen sah man fast nichts mehr.

Nebel und Schnee im Wald. Glätte auf den Strassen. Und das im April.

Trotz miesem Wetter waren Hundehalter natürlich unterwegs. Ein Hund hat den Vorteil, dass man bei jedem Wetter raus muss.

Die Kurven der Bergstrasse oberhalb von Stäfa laden zum Rasen ein.

Diese beiden Tanks mit ihrem hellblauen Inhalt wollte ich schon lange einmal fotografieren, die Stromkabel der Eisenbahn ungefähr zwei Meter von der Kamera entfernt, lassen aber kein entspanntes Shooting zu. Was in den Tanks wohl gebrüht hat? 2026 existiert die Fabrik nicht mehr. Die neue Verwendung des Grundstückes am See ist noch in Planung.

Nach all den regnerischen Tagen gab es wieder einmal einen schönen Sonnenuntergang hinter dem Uetliberg.

Die gerettete Maus (Mauis) hat sich bei uns erholt und fühlt sich sichtlich wohl.

Was alles am Strassenrand hängt.

so long guys