730andmore

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Dieses Blog wurde im März 2010 eröffnet. Am 1. April 2010 starteten meine Frau Sabina und ich zu einer 2-jährigen Weltreise, die uns durch die USA, Karibik, Kroatien, USA, Kanada, Hawaii, Australien und Thailand führte. 730 Tage später waren wir wieder in der Schweiz sesshaft. Das Reisen wird uns nie mehr loslassen. Ebenso die Fotografie.

29. April 2013

Wie im April...

Der Frühling ist da!

Das war doch endlich wieder einmal ein Monat, wie er im Buche steht. Im April macht das... genau. Was für Sonnenanbeter und Frischluftfanatiker eine Katastrophe war, bedeutete für den "small talk"-schwachen Mitmenschen ein Segen. Wen immer man traf, das Wetter war ein dankbares Thema. Leute, die manchmal in peinlichste Situationen geraten ("Hallo (den Namen hat man eh längst vergessen), wie geht's denn Ihrer Frau? (schlagartig wird einem bewusst, dass sie vor längerer Zeit verstorben ist) Aehm, immer noch auf dem gleichen Friedhof?"), genau für solche war der Monat April doch himmlisch. Auch sonst gab es genügend Themen zu besprechen, wie den Fall des Vorzeigedeutschen Hoeness, der über ein geheimes Zockerkonto in der Schweiz stolperte, obwohl schon seit Jahren in gewissen Kreisen in Zürich getratscht wurde, dass sein hochroter Kopf nicht den Resultaten des FC Bayern zuzuschreiben sei, sondern falschen Positionen an den Finanzmärkten.

Wie auch immer. Auch ich befasste mich wieder mal mit Sport, so mit einem Besuch des Letzigrundstadions. Ein leeres Sportoval ist sicher ein guter Ort, um Platzangst zu bekämpfen. Sehr gespenstisch. Ebenfalls besuchten Sabina und ich den Marathon von Zürich, natürlich nicht als Teilnehmer, sondern um ein paar Fotos zu schiessen. Ein Marathon, der wegen den Ereignissen am Boston-Lauf nur einige Tage später schnell in Vergessenheit geraten ist. Und schon schossen wieder die verrücktesten Verschwörungstheorien in die Welt. Ich schaute mir auf youtube ein paar Minuten eines stündigen Videos an, das anhand von Videoaufzeichnungen beweisen sollte, dass die menschenverachtende amerikanische Regierung die Attentate inszeniert hätte, die Bomben gar nicht echt waren und alles nur von Komparsen gespielt gewesen sei. Wie wenn eine kriminelle Bande von Regierenden nicht zögern würde, ein paar eigene Leute zu opfern! Ein Kommentarschreiber führte als Beweis für einen Fake an, dass der Rucksack, in dem die Bombe platziert worden ist, nach der Explosion nirgends mehr zu sehen war. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob das wirklich zynisch gemeint war. 

Es gibt aber auch erfreuliche Sachen im Leben eines bald 51-jährigen. Zum Beispiel die Party eines besten Freundes, der gerade mal das halbe Jahrhundert feierte. Am letzten Tag des Monats April Geburtstag zu haben, ist ein Geschenk von liebenden Eltern, schliesslich haben die meisten Gäste am nächsten Tag frei. So stieg in Stäfa, in einer wunderschönen Location, eine grandiose Feier, die erst tief im nächsten Monat ihr Ende nahm. Ohne Ausnahme waren alle Gäste gut gelaunt und der überraschende Auftritt von Marc Sway und Band übertraf wohl alle Erwartungen. Mit Charme und Witz und seiner unnachahmlichen Stimme heizte er mit seinen Musikern uns Party-Süchtigen ordentlich ein. Es hätte mich nicht gewundert, wenn die weiblichen und nicht mehr ganz so jungen Groupies reihenweise in Ohnmacht gefallen wären. Ich weiss nicht, was Frauen träumen, aber einige meiner Freunde werden später im Schlaf wohl selber auf einer Bühne gerockt haben...! Besser, als mit solch einer Party, kann ein April nicht enden und wenn der Mai so weitermacht, wie in seinen ersten Stunden, dann steht uns wohl ein Wonnemonat bevor.

so ganz alleine in einem Stadion, da wird's einem leicht schwindlig
mit etwas Bearbeitung versetzt in alte Zeiten, man könnte meinen, Fritz Künzli rast bald auf's Feld
Detail Deckenkonstruktion
auf "alt" getrimmt, Stadion von Dynamo Dresden?
eine wirklich elegantes Bauwerk
open doors unter der Woche
on Letzigrund!
am Züri-Marathon, zum Glück nicht als Teilnehmer
nun, ganz so dynamisch sahen die Läufer nicht mehr aus
die einen zwar noch recht locker
und aufgestellt
andere stehen schon auf dem Kopf
mit Wasser sparen die Läufer nicht
dito
in der Gruppe läuft's sich leichter (sagt man)
ob diese Flasche im Abfallbehälter landet?
einige wohl am Rand ihrer Kräfte
fokussiert
und leidend
unbekannterweise
nicht alle Läufer strahlten nach über 20 km die Eleganz einer Ballerina aus...
abgekämpft
beissen sie sich durch
nur wenige bringen noch ein Lächeln auf die Lippen
trotz kühlem Wetter wohl leicht überhitzt
kämpfen sie sich Richtung Zürich
vor so viel Wille kann ich nur noch den Hut ziehen

der Himmel voller Geigen? Vielleicht, aber bestimmt voller Kranen an der Goldküste
zwischendurch zeigte sich der Frühling von seiner schönsten Seite, hier vor Meilen Blickrichtung Glarner Alpen
Bremgarten, das Städtchen in dem meine Bilder gedruckt werden
Mein Morgenkiosk, nur die bekannten Marken erinnern nicht an einen Basar
hipper Coiffeursalon im Seefeld
morgens um 6 im Kaltbrunner Riet
zum Glück kein Wachturm, nur ein Ornithologen-Hock
trockenes Fusses kommt man nirgends hin
Stilleben
Windstill
wir waren wegen den selten in der Schweiz gesehenen Kranichen da, die Reiher zeigten zuerst einmal eine Flugshow
dann starteten die Kraniche auf einer Linie
um sich, ich nehme mal an, hierarchisch einzugliedern
und in einer Linie das Feld zu wechseln
vom Benkener Berg (nicht ganz sicher)
3 Woche alte Ziege(n)
wie Quecksilber, die scharf auf's Bild zu kriegen...
...ist reine Glückssache
wie die schnellste Maus von Mexiko...
ich würde mich von der Kuh fernhalten
auf dem Pfannenstiel
Blickrichtung Wädenswil und Glarner Alpen :-)
schlechtes Wetter eignet sich für Schwarz-Weiss
im dichten Nebel gibt es doch auch ganz nette Bilder, oder?


oberhalb Stäfa, Blickrichtung Hombrechtikon
und Richtung Oetwil am See
schöner die Wälder nie sind...


an einem anderen Tag auf dem Pfannenstiel, leider hat sich das nahende Gewitter aufgelöst
 Verbote gehören in der Schweiz ganz einfach dazu
 diese beiden Tanks mit ihrem hellblauen Inhalt wollte ich schon lange mal fotografieren, die Stromkabel der Eisenbahn ungefähr zwei Meter von der Kamera entfernt, lassen aber kein entspanntes Shooting zu...
raus aus dem Hafen und vor die Linse
trotz seiner Bemühungen gelang mir das perfekte Bild mit ihm nicht...
kaum 2 Tage Sonne, schon schoss gelb in die Gärten



Stäfner Kirche
das Glücksschwein von Männedorf
na, ist denn schon...
Bar am See
die gerettete Maus... 

mitten in Männedorf
beim Gemeindehaus

Wassertreten
was alles so am Strassenrand hängt!

so long guys

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

coole Bilder und kurzweiliger Bericht

Anonym hat gesagt…

habe zweimal versucht, zu kommentieren, nahm Kommentar nicht an... Dani